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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Kälte

Eine BDSM-Geschichte von Myralin.

Unbestrumpft und schuhlos habt Ihr mich hier hingestellt. Dazu die Aufforderung, nachzuspüren. Es hat mich doch erstaunt - nicht nachdenken war der Auftrag, sondern nachspüren. Wem oder was sollte ich denn nachspüren? Einem Gedanken? Einem Gefühl? Der Kälte? Dem schmelzenden Schnee? Der frechen Antwort, die ich dem Anderen gab? Worten nachspüren? Ich glaube nicht, dass Ihr dies meintet.

 

Nicht Euch, niemals Euch galten meine Worte. Das wisst Ihr doch auch! Das habt Ihr doch zu wissen!

 

Ich versuche zu verstehen, warum Ihr mich hierher getragen, abgeladen und gebunden habt.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Ronja

Autorin.

04.07.2020 um 00:40 Uhr

Finde die Erzählweise sehr kreativ, auch die Verwendung des „Euch“ im Singular, die man eher aus älteren Romanen kennt. Fühle mich dadurch der Protagonistin näher, wie sie frierend und angebunden im Schnee steht. Ihre Strafe im Verlauf der Erzählung annehmen kann. Da sie sich zuerst dagegen sträubt, sich innerlich auflehnt und es nicht versteht. Gegen Ende der Geschichte ändern sich ihre Gedanken und sie kommt dadurch der Erkenntnis näher. Wundervoll geschrieben, vielen Dank dafür.

29.06.2020 um 20:36 Uhr

geändert am 29.06.2020 um 20:41 Uhr

Mississippi

Ist das verbiegen? Wenn man selbst schon erkannt hat, dass man vorlaut ist? Vielleicht voreilig?

"Verbiegen" ist plakativ formuliert, geb ich zu Man kann auch einfach "verändern" sagen. 

Ihr Herr scheint - so wie ich's verstanden habe - ausdrücken zu wollen, dass nicht sie selbst sich schützen soll, sondern er das dann macht, wann er will und so, wie er das für richtig hält. Sie war wohl schneller, dem "anderen" Kontra zu geben.

Es scheint zu ihrem Wesen zu gehören gedanklich schnell, daher sogar schlagfertig sein zu können. Sie scheint ihrem Herrn in der Beziehung kognitiv überlegen.

So erklärte er ihr auch nicht einfach schon früher, was genau ihn stört bzw. was er möchte. Stattdessen kommt ne körperliche Strafe dafür, dass sie ihm seinen unausgesprochenen Wunsch nicht erfüllt hat. Zeugt für mich nun nicht gerade von kognitiven Höhenflügen, Empathie oder Eloquenz.

Wenn es ihr Wunsch ist, ihr Wesen - scheinbar das einer selbstsicheren, kognitiv schnellen Frau - für diesen Herrn zu verändern, weil sie das, was ich als seine Schwächen sehe, als gewinnbringende Komplementaritäten ansieht, so wünsche ich ihr, dass sie dadurch glücklich wird.

Ich persönlich - aber eben ganz persönlich - bezweifle das.

29.06.2020 um 20:16 Uhr

Ist das verbiegen? Wenn man selbst schon erkannt hat, dass man vorlaut ist? Vielleicht voreilig?

29.06.2020 um 20:12 Uhr

Womöglich ist dieser Herr seiner Brat nicht gewachsen. Hoffentlich wird sie glücklich dabei, ihr Wesen für ihn zu verbiegen.

Andere Mütter haben auch schöne, intelligente, mental schnelle und starke Söhne

29.06.2020 um 19:30 Uhr

Oh weh, da erkenne ich einiges wieder. Sehr beeindruckend geschrieben. Ich hoffe ich lerne einfacher als du.

10.09.2018 um 14:48 Uhr

Die Kälte nachfühlen... ja, ich verstehe am Ende den Beweggrund.

Doch das Prozedere stört mich doch, denn erfrorene Zehen und Lungenentzündung sind da ja quasi in Kauf genommen.

Sehr schön beschrieben dieser Widerstreit mit sich selbst. Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Danke.

Meister Y

Autor. Förderer.

31.03.2016 um 07:12 Uhr

Brrr...

Du hast es wirklich geschafft, diese Eiseskälte so gut zu beschreiben, dass man beim Lesen zu frieren beginnt. Allein das macht die Zeilen lesenswert. Noch besser indes fand ich ihn. Ihn, der zwar in den Zeilen nur am Rande erwähnt wird, dessen Präsenz dennoch immer stärker wird. Der eine wohlüberlegte, nachhaltige Lektion erteilt, deren Sinn sich ihr mehr und mehr erschliesst. Sie am Ende in Liebe auffängt, ihre Hingabe annimmt. Auch sie fand ich gut beschrieben. Der Blick auf das eigene Ich, die wiederkehrende Aufmüpfigkeit, das zunehmende Verstehen.

Dies alles geprägt von dieser stillen, mehr und mehr aufkriechenden Kälte, wirklich schön.

Danke für diese Zeilen.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

17.05.2014 um 00:46 Uhr

Zittert und mitfühlend habe ich Deine Zeilen verschlungen, Du hast diese Kälte so beschrieben, dass ich sie fühlen konnte und nun selber friere. Ihre Gedanken waren greifbar, sehr bewegend und in so ganz besonderen Wortwahl verfasst. Ich mochte auch ihn, seine Aussagen waren sehr eindeutig, fast weise und rundeten Deine Geschichte perfekt ab.

Danke für diese Kälte

Gelöscht.

27.07.2011 um 14:46 Uhr

...wie wundervoll...eigentlich alles was sub sich wünscht, ich jedenfalls. Härte aus der man lernt, lernt wie sehr man geliebt wird. Ein Dom der sich wirklich Gedanken macht. Ich liebe diese überlegten Handlungen mit dem Hintergrund der wirklich tiefen Liebe zueinander. Auch ist die Geschiechte sehr schön geschireben.

sapira

Autorin.

04.07.2011 um 08:54 Uhr

Dein Text gefällt mir und hat wirklich ein Lächeln hervorgerufen, ein verständnivolles wohlgemerkt. Ein Herr, der weiss, was er tut, der den Überblick hat, straft und auffängt und eine Sklavin, die versteht! Vielen Dank

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.