BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Eine Strafe und ihre Hermeneutik

Eine BDSM-Geschichte von Sesemie.

Nun ist es doch passiert. Ich habe zum ersten Mal gegen eine Regel verstoßen. Das heißt nicht etwa nur eine solche Lappalie begangen, wie die Nacht bekleidet zu verbringen oder mit anderen Leuten per Cam kommuniziert oder so etwas. Nein, ich habe mich selbst... und das in vollster Absicht. Gestern habe ich es ihm geschrieben und seitdem fühle ich mich furchtbar. Zwar bin ich froh darüber, dass ich sofort gestanden habe, aber eine Strafe wird wohl nicht ausbleiben.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Nachtasou

Autor.

02.06.2019 um 00:52 Uhr

geändert am 02.06.2019 um 01:01 Uhr

Beste Sesemie,

 

Dein Text handelt vom Mitteilen einer peinlichen Einsicht. Die Veröffentlichung des Textes als Strafe? Nun, eine Strafe wird erst daraus, wenn ihn jemand liest.

Ich habe mich an der Überschrift genauso lang aufgehalten wie am Text selbst. Also, was ist das für ein Unikum, diese Hermeneutik? Ursprünglich eine Methode, um zu verstehen. Was ich lese ist ein Gedankenstrom, der sich spiralig einer unangenehmen Einsicht annähert: "Ja, ich möchte bestraft werden. Und ja - jetzt werde ich es aussprechen können. Auch wenn es weh tut."

Das Lesen zumindest tat überhaupt nicht weh. So kurz der veröffentlichte Text ist, er ist ziemlich labyrinthisch; in sich verdreht. Er kommt „authentisch“ daher, und … ist er es? Und die Krönung: Die Veröffentlichung des Textes ist sein Inhalt. Und der ist intim.

Die Strafe ist erst komplett, wenn er gelesen wird, und somit werde ich als Leser Teil der Bestrafung. Ganz schön perfide.

Und das alles in einem „Plapperton“ abgefasst, naja, halt so wie man ins Tagebuch schreibt. So nach dem Motto: Liest ja eh keiner.

Zur Hermeneutik gehört der Zweifel. Und den habe ich jetzt, ob ich nicht mehr drin sehe, als Du beabsichtigt hast. Das wäre dann nämlich ein Missverstehen. Das ist mir, ehrlich gesagt, gerade wurscht, denn ich hatte großes Vergnügen daran, mich in Deiner Veröffentlichung zu verlaufen. Und nun schwirrt mir der Kopf. Dein Text ist wie ein gordisches Knötchen.

Und dann steht da noch: "Erzählen kann ich´s auch keinem. Niemand würde das verstehen." Ha! Du erzählst es doch! Jetzt hab ich auch noch ein schlechtes Gewissen, als hätte ich in einem fremden Tagebuch gestöbert.

Bitte mehr davon.    

hanne lotte

Autorin.

18.03.2017 um 16:27 Uhr

Das ist das Zauberlehrlings-Gefühl mit wehe wehe und die Geister, die ich rief. Schlüssig ausgeführt und doch die eigentliche Frage nur zwischen den Zeilen beantwortet. 

Warum riskiert eine bestraft zu werden, ohne zu wissen warum? Vielleicht wegen der angepassten Toleranzgrenzen. Wenn die Erledigung von Aufgaben zu alltäglich geworden ist, muss man sich was einfallen lassen. 

Am Ende haben wir dann doch eine ordentliche Portion Vorfreude aus dem Gedankenkarussel herausgearbeitet.

Viel Spaß mit der Strafe wünscht

hanne

Söldner

Autor. Fördermitglied.

10.03.2017 um 07:46 Uhr

Das liest sich wie ein einziger Satz, in dem eine komplette Gefühlswelt ausgebreitet wird. Ich stelle mir ein Treffen bester Freundinnen in einer Küche vor und dann, endlich, wird erzählt, die ganze Gedankenwelt, die sonst eingesperrt ist, darf geteilt werden. Schön war es, mit einem Kaffee dabeizusitzen und zuzuhören.

Gelöscht.

10.02.2016 um 20:45 Uhr

gut, man kann sich hineinversetzen, ein Spannungsbogen ist zu fühlen.

Danke dafür!

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

28.07.2015 um 13:03 Uhr

Die Geschichte an sich, die Spannung zwischen dem Verbotenen und der dafür zu erwartenden Konsequenz hat mir wirklich gut gefallen. Die aufkeimende Angst verbunden mit dem Gefühl, es wirklich zu wollen, hast Du schön beschrieben. Gestört haben mich fehlende Absätze, die das Lesen wirklich leichter gemacht hätten.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

09.07.2014 um 00:39 Uhr

Eine ganz andere Wortwahl und zwei Wörter musste ich gogglen, Häresie und Hermeneutik kamen in meinem Wortschatz nicht vor. Inhaltlich fand ich die Gedanken sehr klasse beschrieben, aber ein paar Absätze hätten mir das Lesen etwas erleichtert.

Danke für Deine Zeilen.

Gelöscht.

29.12.2013 um 19:42 Uhr

Ist mir persönlich zu kurz, da ich mich gerne in Geschichten einfinde. Sie hat schon aufgehört, als ich gerade anfing, mitzuempfinden. So richtig kurze Kurzgeschichten sind nicht mein Ding.

Gelöscht.

09.08.2011 um 00:37 Uhr

Ich kenne Hermeneutik nur aus dem Zusammenhang "hermeneutischer Zirkel" und das war sowas wie ein Teufelskreis... da passt es für mich sehr gut.

Denn genau diesen Teufelskreis der Gefühle, das zu wollen was man nicht will, und sich zu freuen das man sich grade vor etwas fürchtet, den finde ich unheimlich spannend.

Gelöscht.

06.03.2011 um 17:02 Uhr

sehr eindrucksvoll!

dienerin

Autorin.

06.03.2011 um 14:49 Uhr

ja, die Gefühle sind nachvollzihebar, so kenne ich es auch.

Man macht etwas, was man nicht darf

und dann muss man auch noch warten auf die Strafe

Mir hat der Text gut gefallen, er war nachvollziehbar, realistisch geschrieben

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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