BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Dies ist der erste Teil. Folgender Teil: Zwanghaft (Teil 2).

Zwanghaft (Teil 1)

BDSM-Geschichte von Mirador

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

***

 

„Frau Saalkamp! Ihre Entlassungspapiere sind fertig. Packen sie ihre Sachen und kommen sie zur Schleuse!“ Asta Berner lässt die Tür offen stehen. Die Stimme der Oberaufseherin des Frauentraktes der Justizvollzugsanstalt Lauerhof reißt mich aus meinen Gedanken.

Ich, Silvia Saalkamp, werde heute den Knast verlassen. Entlassung auf Halbstrafe wegen guter Führung und guter Sozialprognose. Was für eine Wortschöpfung. Ein letzter Blick in den Spiegel. Macht der Knast einen alt? Als ich „einflog“, wie man im Knastjargon sagt, war ich vierundzwanzig Jahre. Nun bin ich dreißig und drei Tage. Eigentlich ein schönes Geburtstagsgeschenk, das mir Vater Staat da gemacht hat. Meine Augenwinkel verlängern sich in kleinen Falten. Der Lidstrich? Ich habe nicht mehr soviel Übung, und für wen soll man sich hier auch rausputzen?

In meiner Tasche knistert es. Ich atme tief ein. Der Zettel. Ihn zu haben fühlt sich gut an.

Das rosafarbene Kostüm, das ich als einziges Kleidungsstück aus der Zeit vor meiner Verurteilung besitze, passt mir noch immer leidlich. Im Knast sind Diäten nicht so leicht durchzuhalten. Der Rock ist zu kurz und die Nylons betonen meine Beine mehr, als sie es verdienen. Draußen regnet es leicht. Ich schiebe die Koffer auf den Gang. Gundel, unsere Kalfaktorin, hat einen Rollwagen beschafft, auf den ich sie lege. Die Tasche obendrauf.

„Machs jut, Kleene! Und lass dich nicht flachlegen!“ lacht Gerda Blohm von ihrem Malergerüst aus. Ich versuche zu lächeln. Die Lebenslänglichen haben es auch nicht einfach. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

11.01.2017 um 21:37 Uhr

Schon der Anfang der Geschichte hat mich sehr berührt. Die Anspannung ist fast greifbar. Beide, Silvia und Thomas, sind in ihrer Unsicherheit, ihren Zweifeln und ihren Hoffnungen eindrucksvoll beschrieben.

Es hat mich einiges gekostet, die Lektüre für diesen Text zu unterbrechen 

Gruß

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

11.01.2017 um 20:34 Uhr

Ich habe alle Teile in einem Rutsch gelesen. Deshalb ist es im Nachgang nicht so einfach jede einzelne Fortsetzung zu kommentieren.

Der erste Teil beginnt behutsam und nimmt dann rasch Fahrt auf.

Besonders schön ist die Sichtweise aus beiden Blickwinkel.

Signatur

Viele Grüße, Subsi

14.05.2016 um 23:25 Uhr

Der Reiz entsteht im Kopf, Andeutungen entwickeln sich zu Leben, eine virtuelle Situation, ebend Kopfkino.

Bei Besichtigung in alten Burgen und Gefängnissen geht die Fantasie spazieren, hat mit der vergangenen Wirklichkeit nix zutun oder etwa doch. Ich weiß es nicht!

02.01.2016 um 00:23 Uhr

Erstaunlich, so abseits das Thema und doch aus dem vollen Leben.

03.11.2015 um 10:29 Uhr

Stark!

Allein die Idee, ein solches Thema hier auf die zu bringen, nötigt mir Respekt ab. Dann die Art, wie Du diese Begegnung, diesen Anfang beschreibst, wirklich großartig. Für mich ein wundervoller Beginn einer Geschichte, die danach schreit weitergelesen zu werden. Einer Geschichte, die diese ganz besondere, wirklich nicht alltägliche Situation der Entlassung mehr als realistisch wiedergibt.

Danke für diesen besonderen Einblick, für eine beginnende Resozialisierung, der etwas anderen Art. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

01.02.2015 um 01:32 Uhr

super anfang . danke schön.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

31.12.2013 um 13:28 Uhr

...mir gefällt es das die Geschichte von beiden Seiten gezeigt wird...

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

18.10.2013 um 21:10 Uhr

Kompliment für die Schilderung einer ungewöhnlichen Partnersuche!

Du hast ein sensibeles Thema , ich würde fast schon sagen ein Tabuthema 

interessant, detailreich und emotional umgesetzt

und ich bin schon total gespannt auf den zweiten Teil.

Danke

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Reisender

Autor.

11.05.2013 um 11:28 Uhr

Ein wunderschön gezeichneter Anfang! Bin gespannt auf mehr davon!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.01.2013 um 23:37 Uhr

Super schön geschrieben, gefãllt mir super gut ! Weitere bitte !

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Zwanghaft (Teil 1)

Eine Entlassung nach mehrjähriger Haft ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellen könnte. Denn Freiheit kann auch bedrohlich wirken. Gerade dann, wenn man am Tor erwartet wird von einem Mann, den man eigentlich gar nicht richtig kennt. Und der so seltsame Vorlieben hat, vor denen man im Knast gewarnt worden ist. Alles scheint neu, anders und gefährlich. Wie findet man Frieden, wenn man das gewohnte Umfeld verlassen hat?

Zwanghaft (Teil 2)

Silvi fällt es nicht leicht, sich in ihr neues Leben nach der Entlassung hinein zu finden. Die Neigungen dieses Mannes erscheinen zunächst seltsam, aber in gewisser und überraschender Weise tragen sie ein Stück des vertrauten Gefühls der vergangenen Jahre in sich. Eine seltsame Faszination ergreift sie. Beschützt. Behütet. Nur irgendwie auf andere Weise.

Zwanghaft (Teil 3)

Noch immer fällt es Silvi nicht leicht, wirklich frei zu sein. Kontakte zu anderen Menschen erscheinen ihr wie schwere Prüfungen. Und doch wächst sie Tag für Tag in das neue Leben hinein und fühlt sich am Ende wohl. Trotz der Fesseln, dem Schweiß und dem eingesperrt sein. Sie hat wieder eine Aufgabe, eine Zukunft, eine Liebe. Silvi findet wieder ein Leben. Vorerst.

Zwanghaft (Teil 4)

Es wäre zu schön gewesen: Ein schwieriger, aber gelungener Start in ein neues Leben nach der Entlassung aus der Haft. Doch es dauert nicht lange, bis Silvi die Schatten der Vergangenheit spürt. Ihre Hingabe als Sklavin, die Liebe zu ihrem Herrn und alles, was sie in den letzten Wochen für sich gewonnen hat, scheinen ihr wieder aus den Händen zu gleiten.

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