BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Die sieben neuen Gesetze

von Felidae

() Endlich kam er von seiner Dienstreise zurück. Zwölf endlose Tage und Nächte war er nicht Zuhause gewesen. Bei seiner Abfahrt war Vera noch froh, endlich nach der Arbeit etwas Zeit für sich zu haben.

Die Langeweile hatte sich in ihr Beziehungsleben eingeschlichen. Seit zwei Jahren bestand das zuerst intensive und aufregende Verhältnis nur noch aus Arbeit, Haushalt und Fernsehen. Egal, was sie anstellte, es schien unmöglich, Sebastian aus seinem Schneckenhaus heraus zu locken. Sie gingen nicht aus, redeten kaum miteinander und lebten wie Bruder und Schwester nebeneinander her.

Gemeinsam hatten sie in den kurzen vier Jahren viel Materielles erreicht, aber die Leidenschaft war verblasst wie ein altes Foto. Sie vermisste das Prickeln des Anfangs. Oft hatte Vera ihn weg geschoben, als er Annäherungsversuche unternommen hatte.

Nun kam ihr seine Abwesenheit unerwartet doch viel länger vor als nur knappe zwei Wochen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

20.04.2017 um 20:52 Uhr

Chapeau. Ich hätte mir die sieben Regeln nicht so ohne weiteres und noch dazu in der richtigen Reihenfolge gemerkt. Aber gefallen würden sie mir auch.

Was eine Dienstreise so bewirken kann.

Danke für die Vorführung

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Söldner

Autor. Fördermitglied.

19.04.2017 um 21:47 Uhr

Genau solche Spiele sind es, die Stagnation und Stillstand entgegentreten. Wer sie leben kann und mitspielt, der gewinnt. Wer das Spielen als Erwachsener verlernt, verlernt Freude, wird öde, lebt öde. Danke für dieses Erwachsenenspiel.

Stilstisch feine Kost.

17.12.2016 um 00:38 Uhr

War deine Frau schon immer so veranlagt, daß der Wandel von jetzt auf sofort vonstatten ging. Im Märchen ist alles möglich Viel Spaß und Freude. DemKopfkino hat es gefallen

11.12.2016 um 19:07 Uhr

Sehr nett, besonders der Flirt mit dem Laternenmast. Ich würde nicht zu weit daran herunterrutschen, es gibt verdammt große Hunde, hier sind hohe Absätze wirklich sinnvoll. Ein bisschen erschrocken bin ich, als sie sich gerade noch schweißnass im Mondschein windet - und sich dann plötzlich mit orientierungslosem Blick auf dem Bahnhofsvorplatz wiederfindet. Außerdem war ich sooo gespannt auf das neue Outfit! Hier hätte die Geschichte einfach noch ein paar Absätze länger sein dürfen. Und was, zum Kuckuck, ist in diesen Mann gefahren? Wo muss Frau ihren erlahmten Gatten hinschicken, um so einen Kerl zurück zu bekommen?

06.11.2016 um 23:51 Uhr

Sehr schöne Gesetze.

25.02.2016 um 12:16 Uhr

Hach, wie schön...

So wunderbar schön ich die Zeilen geschrieben fand, so sehr der Tanz an der Laterne das Kopfkino angeworfen hat, ich glaube nicht, was ich da gelesen habe. Von jetzt auf gleich, von null auf hundert, einfach zu schön um wahr zu sein...

Aber, ich wiederhole mich gern, ich fand die Geschichte klasse. Wortgewandt geschrieben, einfach schön erzählt...

Danke dafür.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

11.04.2014 um 20:38 Uhr

Naja, man trennt sich mal eben für vierzehn Tage und aus motzender, frigider Frau im Schlabberlook wird sexy Hexy und er wird vom Couchpotato zum Meister, der Regeln aufstellt... Was ist passiert? Meine Vermutungen behalte ich mal ganz dezent für mich, nicht das diese Geschichte noch in das Science Fiction Genre verschoben wird.

Die Idee ist zwar wirklich ein wenig abstrakt, die Geschichte ist aber schön geschrieben und auch die Regeln sind zu dieser Idee passend und nicht zu extrem. Danke für diese Zeilen...

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

dienerin

Autorin.

05.10.2012 um 22:50 Uhr

Schöne Geschichte.

Danke für diese anregende Geschichte.

Mein Mann geht bald auf Dienstreise, soll ich mal hoffen

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

14.10.2010 um 20:16 Uhr

Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich zwischenmenschliche Probleme nicht so einfach lösen lassen, sondern eigentlich jede Menge Redebedarf und Arbeit von Nöten wäre, finde ich die Idee zu der Geschichte gut. Mir hat das lesen Freude bereitet!

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Am Anfang steht die Sehnsucht...

donna

Autorin. Vereinsmitglied.

14.10.2010 um 13:39 Uhr

Nett geschrieben. Ich habe es gerne gelesen. Danke dafür

Signatur

Man muss erleben, was falsch war, um zu wissen, was das Richtige ist!

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