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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Die sieben neuen Gesetze

Eine BDSM-Geschichte von Felidae

() Endlich kam er von seiner Dienstreise zurück. Zwölf endlose Tage und Nächte war er nicht Zuhause gewesen. Bei seiner Abfahrt war Vera noch froh, endlich nach der Arbeit etwas Zeit für sich zu haben.

Die Langeweile hatte sich in ihr Beziehungsleben eingeschlichen. Seit zwei Jahren bestand das zuerst intensive und aufregende Verhältnis nur noch aus Arbeit, Haushalt und Fernsehen. Egal, was sie anstellte, es schien unmöglich, Sebastian aus seinem Schneckenhaus heraus zu locken. Sie gingen nicht aus, redeten kaum miteinander und lebten wie Bruder und Schwester nebeneinander her.

Gemeinsam hatten sie in den kurzen vier Jahren viel Materielles erreicht, aber die Leidenschaft war verblasst wie ein altes Foto. Sie vermisste das Prickeln des Anfangs. Oft hatte Vera ihn weg geschoben, als er Annäherungsversuche unternommen hatte.

Nun kam ihr seine Abwesenheit unerwartet doch viel länger vor als nur knappe zwei Wochen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

10.11.2021 um 00:16 Uhr

Eine BDSM-Heilsgeschichte. Diese wunderbare Metamorphose in nur 12 Tagen Askese. Das Leben kann so einfach sein! So einfach? Respekt für den Versuch.

Queeny

Förderer.

09.11.2021 um 23:55 Uhr

Vielen Dank für diese schöne gute Nacht Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat!

QUEENY

07.11.2021 um 15:05 Uhr

Sehr schön geschrieben

Ronja

Autorin.

10.01.2021 um 21:23 Uhr

Die Wiederbelebung der Erotik fantastisch beschrieben. Mit neuen strengeren Regeln und Ritualen. Die hoffentlich bei dem Paar in Zukunft auch den tristen Alltag versüßen. Vielen Dank für das mitreißende Kopfkino.

Gelöscht.

13.10.2018 um 00:31 Uhr

Schön erzählt, hoffentlich findet das Paar die Liebe wieder

Die sieben Punkte so schnell zu verinnerlichen spricht für die Dame, bravo

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

20.04.2017 um 20:52 Uhr

Chapeau. Ich hätte mir die sieben Regeln nicht so ohne weiteres und noch dazu in der richtigen Reihenfolge gemerkt. Aber gefallen würden sie mir auch.

Was eine Dienstreise so bewirken kann.

Danke für die Vorführung

hanne

Söldner

Autor. Lektor.

19.04.2017 um 21:47 Uhr

Genau solche Spiele sind es, die Stagnation und Stillstand entgegentreten. Wer sie leben kann und mitspielt, der gewinnt. Wer das Spielen als Erwachsener verlernt, verlernt Freude, wird öde, lebt öde. Danke für dieses Erwachsenenspiel.

Stilstisch feine Kost.

Gelöscht.

17.12.2016 um 00:38 Uhr

War deine Frau schon immer so veranlagt, daß der Wandel von jetzt auf sofort vonstatten ging. Im Märchen ist alles möglich Viel Spaß und Freude. DemKopfkino hat es gefallen

corvus corax

Autor.

11.12.2016 um 19:07 Uhr

Sehr nett, besonders der Flirt mit dem Laternenmast. Ich würde nicht zu weit daran herunterrutschen, es gibt verdammt große Hunde, hier sind hohe Absätze wirklich sinnvoll. Ein bisschen erschrocken bin ich, als sie sich gerade noch schweißnass im Mondschein windet - und sich dann plötzlich mit orientierungslosem Blick auf dem Bahnhofsvorplatz wiederfindet. Außerdem war ich sooo gespannt auf das neue Outfit! Hier hätte die Geschichte einfach noch ein paar Absätze länger sein dürfen. Und was, zum Kuckuck, ist in diesen Mann gefahren? Wo muss Frau ihren erlahmten Gatten hinschicken, um so einen Kerl zurück zu bekommen?

06.11.2016 um 23:51 Uhr

Sehr schöne Gesetze.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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