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Der lange Weg zum Prinzen

Ein Dom und seine Sub, verstrickt in ihr Spiel aus Lust und Leiden. Wer gibt und wer nimmt, fließt ineinander. Am Ende hat der Herr sie beschenkt und die Dienerin sich selbst zur Gabe gemacht.

Eine BDSM-Geschichte von Tek Wolf.

Bild: KI-generiert, Midjourney (2026)

 

Das Licht der Kerzen färbte ihren nackten Leib golden. Schweißperlen glänzten und das Flackern mischte sich mit dem Wiegen und Winden ihres Körpers. Meine Hände berührten sie, fühlten Hitze, Feuchtigkeit, Leben und Lust.

Ich ließ meinen Blick zu den schwarzen Ledermanschetten an ihren Handgelenken wandern. Sie knarzten, wenn sie sich dagegenstemmte; die Karabinerhaken in den silbernen Ringen klickten; die beiden Seile, die zu den Deckenösen führten, ächzten. Es klang wie ein Orchester, und ihre schnellen Atemzüge, das Seufzen und Keuchen, waren die Arie dazu.

Ich hob die Peitsche, zielte, zog das Leder ein letztes Mal über ihren Rücken. Sie erbebte, krümmte sich, tanzte hilflos in den Fesseln. Zischend holte sie Luft und stieß beim Ausatmen entzückende, kleine Grunzer aus. Ich starrte auf den rosa Strich, den ich von Schulterblatt zu Schulterblatt gezeichnet hatte.

Dies alles kitzelte den dunklen Teil meiner Seele, faszinierte mich zutiefst, verlangte nach mehr. Ich berührte sie abermals, strich sacht über ihre warme, weiche Haut. Ihr Atem rauschte, klang diesmal ruhiger. Sie entspannte sich, nutzte ihren spärlichen Spielraum, um sich an mich zu schmiegen. Dem konnte ich nicht widerstehen.

Meine Arme umfingen sie von hinten, die Finger streichelten, meine Lippen liebkosten ihren Hals. Sie gab sich hin, stieß wohlige Geräusche aus. Ich ertastete ihre Brüste, fand ihre steifen Nippel, drückte sie und zog sacht an ihnen. Ihr Bauch hob und senkte sich schneller und die Laute, die sie von sich gab, zeugten von steigender Lust. Ihre Haare raschelten, als sie ihren Kopf kreisen ließ, sehnsüchtig und doch allein meinen Launen unterworfen.

Ich legte mein Kinn auf ihre Schulter, verweigerte aber zunächst, dass sie mich küsste. Auch ihre Brust streichelte ich nur noch sanft, nutzte allein die flache Hand; ein leichtes Reiben, keine Massage mehr. Es war genug, um Verlangen zu wecken, aber die Befriedigung zu verweigern. So quälte ich sie eine Weile, lachte leise, fand ihren wachsenden Unmut köstlich. Schließlich senkte sie ihren Kopf und ergab sich mit einem Schnaufen in ihr Schicksal.

Gespannt darauf, wie es weitergeht?

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

13.02.2026 um 15:51 Uhr

Tek Wolf

Es freut mich, dass ich dein Kopfkino gut ankurbeln konnte, sklave thorsten. Demütigung scheint ein Faktor in deiner Fantasie zu sein. Meinst du, das hätte meiner Geschichte noch gefehlt?

Hallo Tek Wolf ,

nein ich fand deinen Text so wie er war mit dein beiden Protagonisten, genau richtig. 

Es passte zu den beiden so wie es bei Henriette Mouse und Lady Lillit mit der Demütigung passte als die sehr konsterneert wirkende Henriette sagen musste was sie ist.

 

Demütigungen können schnell, lächerlich wirken - also bei mir und ich liebe dieses Spiel dieser doch subtilen Demütigung. 

Wenn man sagen muss was man ist, oder wie Körperteile auch genannt werden können außer die aus den Lehrbüchern der menschlichen Anatomie oder auch wenn man Fehler begangen hat. 

Es gibt so viele schöne kleine Dinge, die sprachlich nicht verletzten oder jemanden beleidigen und doch auf ihre Art, demütigen. 

 

Ich weiß auch garnicht wo her das kommt, schließlich sind wir alle erwachsen. Gestandene Frauen und Männer die im Leben  einiges erlebten oder durchstehen. 

 

Liebe Grüße Thorsten

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

12.02.2026 um 12:49 Uhr

Danke, (zweiter Teil) für eure Kommentare. Sie haben mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Besonders Rote Blume: Deine ausführliche, tiefgehende und ehrliche Analyse fand ich sehr interessent. Ich habe sie mir mehrmals durchgelesen. Du hast völlig recht, mir ging es vor allem um die Stimmung. Das Aussehen der Charatere wollte ich nur anreißen, damit die Fantasie der Leser genügend Freiraum hat. Das ist immer ein Balanceakt, denn bei zu wenig kann man dem Leser auch zu viel aufbürden und das schmälert dann das Erlebnis. Das "Ja, ja, ja", habe ich gemacht, da ich die körperlichen Anzeichen der Ektase schon sehr ausgereitzt hatte. Erstaunlich fand ich, dass es unklar war, wie die Position der Gefesselten, bzw. der Fesselung war. Darauf muss ich bei zukünftigen Geschichten unbedingt besser achten. Das mit dem aufgerissenen Mund muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Im Prinzip hast du recht, aber wenn sie oder er nicht ganz genau hinter ihr steht oder sie den Hals leicht dreht, kann man das schon sehen oder erahnen. Aber wenn das irritiert, dann muss ich als Schreiber daran arbeiten. Zum Schluss fand ich es aufschlussreich, dass du die Session eher als "soft" eingestuft hast. Ich glaube, ich unterschätze nach all den Jahren immer noch, wie hart Sub es mag/ertragen kann. Du hast mir in jedem Fall sehr weitergeholfen, danke, Rote Blume.

 

Gut zu hören, lieber Cid, dass die Kopfgeburt auch in der Wirklichkeit funktionieren würde. Vielleicht habe ich auch mal Gelegenheit das zu testen, wenn ich meine nächste Partnerin finde.

 

Es freut mich, dass ich dein Kopfkino gut ankurbeln konnte, sklave thorsten. Demütigung scheint ein Faktor in deiner Fantasie zu sein. Meinst du, das hätte meiner Geschichte noch gefehlt?

 

hanne lotte:

Die Sprache ist Barock - handfest, derb, drall. Detailverliebt und sinnlich. Mag ich sehr.

 

Danke! Das ist toll ausgedrückt. Auf den Punkt und doch poetisch, dieses Lob freut mich ganz besonders.

 

Dank auch an dich Queeny. Auch deine Anerkennung ist mir runtergegangen wie Öl. Ich habe in letzter Zeit nicht viel geschrieben, aber ich bekomme wieder Lust darauf.

 

In diesem Sinne alles Liebe

Euer Tek

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Queeny

Förderer.

12.02.2026 um 12:16 Uhr

Lieber Tek,

Wow, ich fand deine Sessions Beschreibung heiß, sehr heiß. Durch deine Bildhafte Erzählung ist mein Kopfkino sofort angesprungen und ich hatte Bilder davon in meinem Kopf. Fühlte mich wie ein Voyeur, der heimlich diesem Spiel zugesehen hat. Für viele mag es "nur" eine Session Beschreibung sein, für mich war es viel mehr, mehr an Gefühl und Hingabe, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe deine Geschichte mit Vergnügen gelesen, Dankeschön das du sie mit uns geteilt hast! 

Ganz liebe Grüße Queeny 

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hanne lotte

Autorin. Förderer.

07.02.2026 um 17:27 Uhr

Genau genommen isses ja nur Sex.

Und doch so viel mehr, wie ja überhaupt die Art, wie zwei miteinander Sex haben, viel über ihre Beziehung aussagt. Und auch über ihre Fähigkeit, dem anderen mit Respekt zu begegnen.

Die ständige Balance zwischen eigenen Bedürfnissen und denen der Partnerin, der Abgleich der Erregungszustände,  gebremste Gier und angestachelte Lust sind die Elemente, die die Geschichte tragen.

 

Die Sprache ist Barock - handfest, derb, drall. Detailverliebt und sinnlich. Mag ich sehr.

 

Ich kann mir gut vorstellen, dass es genau so gewesen ist. Ich habe es nicht als hart empfunden, aber „sanft“ erscheint mir auch nicht hat als Wort der Wahl. Eher liebevoll,  was ja nicht unbedingt „verliebt“ bedeutet.

Es ist geben und nehmen.

 

Danke für Löffelchen an Löffelchen

hanne

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

07.02.2026 um 11:02 Uhr

Danke, sklave thorsten für deine Einschätzung. So etwas fasziniert mich immer sehr. Es gibt so viele Ansichten und Ausprägungen von BDSM, dass ich mich immer dafür interessiere, wie andere das Wahrnehmen und Ausgestalten. Für mich gehört das Liebevolle immer auch zum Harten, nicht nur als Garnierung oder Sicherheitsnetz sondern als wichtiger Bestandteil des erotischen Spiels. Manchmal hatte ich aber in der Vergangenheit das Gefühl, dass die ein oder andere devote/masochistische Partnerin das übel genommen hat. Vielleicht waren ihre Fantasien härter und kompromissloser, was Beherrschung und Behandlung anging. Wie gesagt - nur ein Gefühl. Zum reden habe ich sie kaum gebracht. Vielleicht haben sie auch nur einem Dom gesucht und weniger eine Beziehung. Ich jedenfalls habe mich immer als Kuscheldom gesehen und alle Versuche dem anderen gerecht zu werden, verursachten Unbehagen bei mir. Deswegen habe ich es auch gelassen. Wie heißt es so schön? Man muss viele Frösche küssen (oder den Hintern versohlen) um eine Prinzessin zu finden 

 

Liebe Grüße

Tek

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07.02.2026 um 05:29 Uhr

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

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Cid

Förderer.

06.02.2026 um 15:31 Uhr

Lieber Tek,

ich finde diese Geschichte sehr realistisch, da wir diese Art von Session zumindest annähernd gleich schon mehrfach gemacht haben, seitdem der Schwerlastanker installiert ist. Das Bett ist dann zwar der Tisch und auch die Werk- und Spielzeuge sind nicht identisch, aber vor allem das Zusammenspiel und die Motive sind uns sehr bekannt.

Ich finde es weder zu soft noch zu hart, da dies auch schwierig zu sagen und sehr individuell ist. Hier wurde ein Flow beschrieben, der beiden zusagt, beide in den Mittelpunkt stellt und so sollte es sein.

 

LG Cid

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Rote Blume

Förderer.

06.02.2026 um 13:59 Uhr

geändert: 06.02.2026 um 14:06 Uhr

Hallo Tek,

 

mir hat Deine Geschichte auch gut gefallen, die „ malerische“ und stimmungsvolle Beschreibung der Session aus Sicht des dominanten Parts, der eigene Gefühle reflektiert und sich nicht nur auf sich und seine Lust konzentriert, sondern immer Sub ( ich nenne sie der Einfachheit halber hier einfach mal so, ich hoffe das ist in Ordnung) sehr im Blick hat. Durch alles hindurch scheint Vertrautheit und Liebe.

Was mir auch gefallen hat in der Geschichte ist, dass ihr Körper nicht ganz genau beschrieben wird, andererseits aber doch anregende Umschreibungen oder Bilder erzeugt werden, auf jeden Fall lässt das für mich mehr Raum für die eigene Phantasie, und ich kann mich dann eher in einer Geschichte wiederfinden, was ja bei solch einer Erzählung wahrscheinlich ein Ziel ist? 

 

Am Schluss wirkt er auf mich etwas eigenartig distanziert zum Erleben durch den Satz: „… und dazu rief sie immer wieder „Ja, ja, ja“, das wirkte auf mich dadurch etwas amüsant. 

 

Ich würde sagen ja, Deine Erzählung wirkt realistisch, natürlich kann ich aber nichts zu den Gefühlen und Gedanken des dominanten Parts beitragen.

 

Ich hatte Schwierigkeiten nachzuvollziehen wie Sub genau gefesselt ist bzw. in welcher Position ihre Arme und Hände gehalten sind. Ich habe auch etwas gebraucht zu verstehen, das sie anfangs anscheinend steht, und musste noch mal genauer nachlesen. 

 

Was mir unrealistisch erscheint ist, dass er hinter ihr stehend erkennen kann, auch wenn sie ihren Kopf zurückgeworfen hat, dass der Mund weit aufgerissen ist. 

 

Und zur Empfindung des Geschehens, ich empfinde es als eher „ sanft“, auch wenn das auch nicht ganz passend ist, da die Schmerzen die Sub aushält sicher schon herausfordernd sind, und da er sie ja auch „ärgert“, im Bewusstsein bei ihr da auch Unbehagen auszulösen, aber sie empfindet Lust dabei. Zusätzlich gibt es keine Elemente der Erniedrigung, es geht, zumindest für mich nicht in Richtung von Extremen oder persönlichen Grenzen.

 

Die Mischung „ zart und hart“ passt hier doch als Beschreibung sehr gut. 😊

 

Ich hoffe ich konnte mit meiner Rückmeldung etwas weiterhelfen.

Liebe Grüße, Rote Blume

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Tek Wolf

Autor. Förderer.

06.02.2026 um 12:31 Uhr

Liebe Leser, vielen Dank für eure schönen Kommentare. Lob ist der Lohn für die Mühe des Schreibens und über euren freue ich mich besonders. Es mag nur eine Sessionbeschreibung sein, aber ich habe recht lange daran gefeilt. Um so schöner, dass es gut angekommen ist. Ich wollte in dieser Geschichte keine ausgefeilten Charaktere, keine Dramen und Lebensweisheiten. Es sollte etwas zum träumen und genießen sein.

 

Herzenswunsch: Freut mich besonders, wenn selbest ein Fan von Femdomgeschichten meine Fantasie spannend fand.

 

Meister Y: Ich weiß, dass du ein kritischer Leser bist, deshalb in dein Lob wertvoll für mich.

 

Master G: Liebe und Scherz ... schön ausgedrückt. Ich finde zart und hart, Gefühl und Schmerz sind besonders aufregende Mischunen.

 

Joker eren: Gefühle in Buchstaben zu pressen ist nicht leicht. Schön, dass es mir hier gelungen zu sein scheint.

 

Natty: Gemalte Worte ... auch ein schönes Bild. Danke

 

sklave thorsten: Dein Lob freut mich besonders. Gerade die einfachen Sätze tiefreichend zu machen, ist eine Herausforderung. Besonders der erste Absatz sollte mit möglichst wenigen Worten viel sagen. Ich bin richtig glücklich, dass das so gut geklappt hat. Danke für deinen Kommentar.

 

Cid: Ist schön zu hören, dass dir die Geschichte gefallen hat. Offenbar ist diese Vorstellungen von einer gelungenen Session nicht nur meine Vorstellung.

 

Das bringt mich zu einer Frage, die in diesem Zusammenhang bei mir aufgekommen ist. Findet ihr diese Beschreibung realistisch? Hat das jemand vielleicht schon in dieser Weise erlebt? Und empfindet ihr das Geschehen eher hart oder doch eher sanft? Mich interessieren eure Meinungen sehr

 

In diesem Sinne, euer Tek

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Herzenswunsch

Autor. Förderer.

04.02.2026 um 12:37 Uhr

Lieber Tek Wolf,

 

neigungsbedingt lese ich am liebsten Femdom Geschichten. Ich kann es einfach nicht ertragen wenn Damen Haue bekommen und finde alle Männer sollten sich unterwerfen um die Welt ein Stück besser zu machen.

 

Spaß bei Seite. 

Jeder so wie er es fühlt und wenn beide dabei die Erfüllung erleben ist es perfekt.

 

Deine Geschichte fand ich auch perfekt. Der Ablauf der Session ist toll beschrieben. Richtig gut finde ich aber wie du die Gefühle des Doms in Worte fasst. Wie aufmerksam das Verhalten von Sub von ihm erfasst wird und instinktiv die nächsten Handlungen auf ihre Erregung angepasst werden. Um die Lust für beide maximal zu steigern. Dabei leben beide ihr Verlangen aus, kommen voll auf ihre Kosten. Geben und Nehmen in seiner schönsten Form. Das kuschelige Ende ist ein schöner Abschluss.

 

Vielen Dank für diese Geschichte!

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