Marie lackiert mir die Nägel und ich erzähle ihr Geschichten. Die vom traurigen Thomas, die von der zärtlichen Zoe und die von Daniela, die aus Nora eine Donna Nora machte.
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Wie ich Marie fand. Oder fand sie mich? Egal, das Mädchen raubte mir den Atem, den Schlaf und den Verstand. Dabei wollte ich mich gar nicht mehr verlieben. Und ich fragte mich, ob sie wusste, was der Ausdruck Mistress wirklich bedeutet.
Wie ein schüchternes Mädchen, so sanft drängte sich Marie in meine Wohnung, mein Bewusstsein, mein Leben. Vielleicht wollte sie tatsächlich nur spielen? Vielleicht wollte sie mehr? Kannte sie die Regeln? Und was wollte ich?
Coming in
Marie lackiert mir die Nägel und ich erzähle ihr Geschichten. Die vom traurigen Thomas, die von der zärtlichen Zoe und die von Daniela, die aus Nora eine Donna Nora machte.
Ich sitze nackt vor ihrem Laptop und soll schreiben. Die Leine des Halsbandes hat sie am Bürostuhl festgebunden und einen Gürtel quer über meine Brüste und die Lehne des Stuhles festgezogen. Haltung sei alles, hat sie gesagt.
Marie vergisst, Gardinen aufzuhängen. Sehr zur Freude des Nachbarn gegenüber. Kein einziges Mal bewegt er sich, steht einfach nur da und schaut zu. Beobachtet uns wie Tierchen in einem Terrarium. Mich macht das fuchsteufelswild.
Deine Meinung
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die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Rückblicke in die Vergangenheit waren sehr bildlich und greifbar.
Der arme Thomas, aber wenigstens blieb das unter den beiden.
Sehr spannend finde ich auch den Teil mit der »Zorn-Dämonin«, bleibt auf jeden Fall im Kopf hängen.
Die »Action« zwischen Daniela und Nora war ein sehr schönes Kopfkino und eine auch eine sehr gute Einstellung, dass man es zuerst selbst ausprobiert haben sollte, bevor man es anderen zufügt.
Das Wichtigste, was ich daraus gelernt habe: man trägt es in sich, und der Rest kommt von allein. Ich bin etwas spät dran, mir meine wahren devoten Vorlieben einzugestehen, aber Deine Geschichte bringt mich dazu zu glauben, dass sich alles Übrige schon ergeben wird und sich ein Weg findet. Lieber Gruß und auf bald!
Ich gebe gern zu, dass ich die Geschichte regelrecht verschlungen habe, zumal Du uns wirklich tiefe, intime Einblicke gewährst. Besonders gefallen hat mir, dass Du das Wesentliche sozusagen nebenher erzählst. Quasi in eine Lehrstunde über das Nägellackieren verpackt.
Dass Dich Marie am Ende auch noch überraschen durfte gibt der Story am Ende den ganz besonderen Kick.
Sprachlich erwachsener geworden mag ich Deinen lockeren Stil jetzt vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, als in den vorangegangenen Teilen.
Danke für tolle Nachmittagsunterhaltung an einem verregneten Sonntag!
mir gefällt deine erfrischend knackige Art zu schreiben.
Peng. Das hat es für mich mehrere Mal gemacht, als die lockeren Worte genau richtig trafen, wie sie kommen sollten. Der flotte Rhythmus gepaart mit eingestreuten, abrundenden Details lässt mich auf mehr hoffen.
Es ist für mich so wie andere schon geschrieben haben: Ich habe das Gefühl, als stummer Beobachter schelmisch grinsend dabei zu sein.
17.04.2026 um 13:09 Uhr
Hallo Nora,
die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Rückblicke in die Vergangenheit waren sehr bildlich und greifbar.
Der arme Thomas, aber wenigstens blieb das unter den beiden.
Sehr spannend finde ich auch den Teil mit der »Zorn-Dämonin«, bleibt auf jeden Fall im Kopf hängen.
Die »Action« zwischen Daniela und Nora war ein sehr schönes Kopfkino und eine auch eine sehr gute Einstellung, dass man es zuerst selbst ausprobiert haben sollte, bevor man es anderen zufügt.
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