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Louisas Aufgabe (Teil 2)

Ich wusste, wie es sich anfühlen konnte, wenn ich keine Kontrolle mehr hatte. Wenn jemand zusah. Wenn ich nicht mehr wusste, ob ich es selbst noch wollte oder nur glaubte, es zu müssen. Darum fehlte etwas.

Eine BDSM-Geschichte von millamomud.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

16.07.2026 um 15:07 Uhr

mh, eine gewisse Weiterentwicklung aber sehr ähnlich zu dem ersten Teil. Fast so, als ob sich die Situation festigt und dann, hoffentlich im nächsten Teil, ein Sprung ergibt.

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07.07.2026 um 23:26 Uhr

Puh, was passiert hier? Die Fremdkontrolle steigt, plötzlich werden Bedingungen gestellt. Jede Bedingung bedeutet gleichzeitig Demütigung und Erniedrigung. Ist Louisa bereit, diesen Preis für die fremdgesteuerten Orgasmen zu zahlen? Ich werde weiterlesen.......

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Rote Blume

Förderer.

27.06.2026 um 15:03 Uhr

Hallo Millamoud, 

 

natürlich habe ich bereits alle Folgen gelesen, und ich bin inzwischen „ abgehängt“ beim Bewerten.

Es gibt Geschichten, bei denen ich etwas brauche um einen Kommentar dazu abgeben zu können und die Folgen von „Louisas Aufgabe“ gehören dazu, weil etwa in mir Unbehagen auslöst und ich erst sortieren muss was das genau ist, oder wie ich am Besten konstruktive Kritik zu Dingen die ich nicht nachvollziehen kann vorbringe. Die Geschichte wird konsequent und eloquent weitererzählt, in der Hinsicht das da noch mehr passiert, passieren „ muss“. 

Das Lou versucht sich selbst zum Höhepunkt zu bringen, und sich dies viel weniger intensiv anfühlt als mit den anderen und sie dadurch ihre Schlüsse zieht, dass es die Fremdkontrolle war die sie so erregt finde ich einerseits schlüssig, irgendwie aber auch ein bisschen „komisch“, denn das kennen ja sicher alle, das Orgasmus nicht gleich Orgasmus ist, dadurch, dass sie vorher noch nie einen hatte, ok… Und ich habe auch etwas daran gezweifelt, ob es real sein kann das eine (sexuell so unerfahrene?) junge Frau, die vorher noch nie gekommen ist, plötzlich so süchtig nach ferngesteuerten Orgasmen wird, bzw. das so funktionieren kann das eine Person das so punktgenau lenken kann. Es soll wohl aufzeigen, dass es Louisa um die Fremdkontrolle und Fremdbestimmung geht, und sie daher so erregt von der Situation ist. Trotzdem erscheint es mir etwas unrealistisch. 

Es geht in dieser Folge vordergründig nicht um Erotik, Anziehung, Sex, sondern darum kommen zu „ dürfen“. Ich kann die Situation die sich zwischen den Vieren in der WG ergeben hat von ihrer Motivation und ihren Hintergründen her, weiter nicht ganz greifen, und auch weitere Fragezeichen haben sich aufgetan. Auch mir erscheint der Sprung zur Regel der immer offenen Tür doch etwas groß. Das Ganze wirkt weiter trist auf mich, daher habe ich für diese Folge einen Stern abgezogen, war aber auf die Fortsetzung gespannt. 

Viele Grüße, Rote Blume

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Natty

Autorin. Förderer.

17.06.2026 um 11:19 Uhr

Lieber millamomud 

Auch dieser Teil ist flüssig zu lesen, vielen Dank, dein Schreibstil ist wirklich toll. Bei der Handlung kommt bei mir nun aber ein merkwürdiges Gefühl hoch, denn ich fühle beim Lesen ihre Scham. Diese wird ja aber nicht mal explizit beschrieben. Ihre Wangen werden rot, ihr Körper glüht, etc. , aber nicht das Wort selbst. Ich weiß also nicht einmal, inwiefern sie wirklich da ist, dennoch entsteht in mir dieses Gefühl und das fühle ich nicht gerne. 

Dafür ziehe ich einen Stern ab, denn für vier Sterne möchte ich hinterher ein zufriedeneres Gefühl haben. 

VG Natty

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Master G

Förderer.

15.06.2026 um 17:55 Uhr

Eine sehr schöne Geschichte, die wirklich weitererzählt werden muss. Danke dafür.

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Bär

Förderer.

15.06.2026 um 00:09 Uhr

Schließt sich recht nahtlos an den ersten Teil an, gewinnt auch etwas an Dynamik. Ich weiß nicht, wie alt Louisa ist; vielleicht habe ich es auch nur überlesen. Aber warum hatte sie noch nie einen Orgasmus, und vor allem, warum will sie keinen echten Sex? Sie genießt Jules Spiel, obwohl sie es sich nur schwer eingestehen kann. Sie macht den Selbstversuch und merkt, es ist nicht das selbe. Sie beginnt, Jules Dominanz zu genießen, denn der erneute Selbstversuch bestätigt nur die Erkenntnis aus ihrem Erstversuch. Interessant wäre, ob es an Jules Person festgemacht ist, oder ob es auch jemand anders sein könnte, der die Kontrolle übernimmt. Ein Mann..? Welche sexuellen Neigungen hat sie eigentlich, hetero, homo, bi..? Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

 

Übrigens habe ich mir die Kommentare der anderen Leser erst hinterher angeschaut, um objektiv zu bleiben.

 

Gruß vom Bär.

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14.06.2026 um 06:57 Uhr

Hallo millamomud !

 

Vielen Dank für deinen zweiten Teil deiner Geschichte.

 

Ich mag deinen Schreibstil, der Klar, leise und nicht aufdringlich klingt.

 

Ich muss aber zugeben das hier der Reiz aus dem ersten Teil raus ist - vielleicht wie Cid sagte, das man eine klare Vorstellung davon hatte, wie die Geschichte weiter geht. 

Vielleicht ist es ja auch gewollt um die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten. 

 

Was Ich sehr gut finde ist der Zwiespalt bei Louisa durch das erlebte, den Du gut und realistisch darstellst. 

Sie hadert mit sich und ihren Gefühlen, versucht es sogar selber nachzumachen und stellt fest das es nicht so schön ist wie erlebt. 

Allein hier aber habe ich schon einen gedanklichen Knoten im Kopf. Vorher hatte Louisa noch nie einen Orgasmus erleben können, hier im zweiten Teil, kann sie sich selber dazu bringen. 

Dazu kommt mein zweiter Gedanke - einer Person die vorher nie Sex hatte, egal ob mit sich selber oder einer zweiten Person, wie kann es sein das diese dann durch ein Vibrationsei solche Gefühle erleben kann? 

Das stelle ich mir schwierig vor. 

 

Ich schweife ab, also weiterhin gut finde ich auch, wie Du Helena und die Typen mit einbeziehst die Louisa so kennenlernt. Wie Du damit Leben in die Geschichte bringst.

 

Was ich mich frage, warum hat sich Louisa für diese Regel entschieden?  Ich finde die Idee toll, aufregend aber durch die Regel der offenen Tür, rückt die Geschichte etwas in sehr kindisches. 

Hier wäre der Konflikt zwischen den vieren oder nur zwischen Louisa und Jule, spannender gewesen. 

 

Also lieber millamomud, bitte sei nicht enttäuscht! 

Ich mag deinen Schreibstil und lese deine Zeilen sehr gerne. Du hast eine Art die deinen Texten, leben einhauchen. 

Das ist doch sehr schön. 

Das mir dieses Spiel ansich zusagt aber die Umsetzung in meinen Kopf nicht das erreicht was Du möchtest liegt vieleicht auch an mir. 

Schreiben kannst Du! 

Da es eine Geschichte ist über eine WG die in meinen Kopf gerade mal 21 Jahre alt sind und erste sexuelle Erfahrungen machen, passt dieses verspielte SM Spiel doch ganz gut rein.

 

Liebe Grüße Thorsten

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Cid

Förderer.

12.06.2026 um 21:50 Uhr

Lieber millamomud, 

danke für die Fortsetzung der Geschichte. Ich habe sie nach dem ersten Teil gespannt erwartet und gerne gelesen, bin aber, ehrlich gesagt, bei weitem nicht so begeistert, wie vom ersten Teil, was vielleicht an meiner eigenen Erwartungshaltung liegt. Mit dem ersten Teil hast du mein Kopfkino derart begeistert und angefeuert, dass ich ein bestimmtes Bild im Kopf hatte.

Der zu Beginn absolut nüchterne Stil der Erzählweise, holt mich zunächst voll ab, da er vollkommen zu Ihrer Ernüchterung passt, als ihr immer klarer wird, dass es nicht die Stimulierung an sich, sondern die Situation war, die sie wirklich erregte. Sie erkennt, dass das Ausgeliefert sein, das Fremdgesteuert sein und die Abgabe der Kontrolle den eigentlichen Kick hervorgerufen haben, den sie für sich alleine nicht erreicht. Sie will mehr davon, um zurück in diesen Zustand zu gelangen, der eben mehr ist, als reine körperliche Stimulation. Wirklich toll in Szene gesetzt.

 

Dann wird es für mich allerdings unglaubwürdig, da sie plötzlich und ohne einen Gedanken daran zu verschwenden alle zuvor verspürte Scham überspringt und dass, ohne zwingend in diese Situation gebracht zu werden. Außerdem passiert nicht wirklich was Neues und das, was passiert, passiert viel zu schnell. Auch passt der vorher so passende neutrale Stil nicht mehr zur Situation, in der sie doch zumindest aufgewühlt sein sollte. Der innere Dialog, den ich erwartet habe, ist einfach nicht da.

 

Im Club werde ich wieder teilweise abgeholt, weil ich nachvollziehen kann, wie reizvoll es ist, die Person, die ich "dominiere", auf der Schwelle zu halten, bis sie darum  bittet, sie zu erlösen und dann noch einen draufzusetzen. Allerdings wird dieses Gefühl von Dominanz dann relativiert, da die dann von ihr gewählte Regel wieder nicht nachvollziehbar ist, da sie übertrieben, aus dem Nichts und wieder ohne inneren Konflikt plötzlich da ist. So macht, zumindest mir,  Dominanz keinen Spaß. 

 

Ihre anschließende Einsicht in Bezug auf den Kink der fremdgesteuerten

Kontrolle in der Öffentlichkeit und dem Schwanken zwischen wollen und müssen finde ich zwar nachvollziehbar und diese reflektiven Sequenzen sind hier, wie auch schon im ersten Teil ein prinzipiell sehr schönes Stilmittel, allerdings sind sie in diesem Teil nicht authentisch genug eingebettet, um nicht gleichzeitig darüber zu stolpern.

 

Insgesamt ist mir hier also zu wenig innerer Dialog, was dazu führt, dass ich immer wieder gedanklich ins stolpern gerade, wodurch es für mich oft nicht nachvollziehbar wird. Außerdem haben die übrigen Charaktere, die dem ersten Teil Tiefe gegeben haben, obwohl sie nicht im Zentrum standen, in diesem Teil leider fast keine Anteile (weder ihre Gedanken, noch ihre Motive), wodurch eben diese Tiefe verloren geht.

 

LG und Danke 

Cid

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12.06.2026 um 15:16 Uhr

Hallo millamomud,

 

ich glaube, in deiner Geschichte geht es um Kontrollverlust... da bewegt es sich hin. Louisa ist fasziniert von den Auslieferungssituationen, von dem Gefühl, von anderen sexuell beherrscht zu werden. Was soll ich sagen... ich fühl das so dermaßen! Da ist dieses spannende Machen-Müssen-Wollen, man kann zwar jederzeit damit aufhören, will es aber gar nicht, und dann wagt man sich einen Schritt nach dem anderen weiter. Das ist wie eine Sucht... der Kick muss immer größer werden... Bin gespannt auf den nächsten Teil.

 

Echt gut geschrieben!

 

Viele Grüße

lizzy lu

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Meister Y

Autor. Förderer.

12.06.2026 um 15:09 Uhr

Grüß Dich millamomud, es nimmt Fahrt auf, das gestehe ich gern. Mir hat auch gefallen, wie Louisa reflektiert, wie sie über sich und ihre Gefühle nachdenkt und zu der Erkenntnis kommt, dass Fremdkontrolle sie mehr als erregt. Trotz allem ist für mich die Handlung immer noch eine Spielerei zwischen jungen Leuten. Eine dominante Jule kann ich (noch) nicht erkennen, auch wenn sie Louisa dazu auffordert, eine WG-Regel aufzustellen. Die hätte ja genausogut "...ich mache ab sofort jeden Abend den Abwasch..." sein können.

Alles in allem eine gut geschrieben Sexgeschichte, danke für´s Lesenlassen.

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