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Morgensterne

Neuschnee liegt wie ein weiches Tuch über dem Park. Das Land schläft. Wirtschaftsgebäude, Lagerhaus und Scheunen sind still. Hinter mir liegt das Gutshaus schweigend in der späten Nacht. Vor mir sehe ich das ehemalige Kutschhaus. Schon der Weg dorthin fordert mich.

Eine BDSM-Geschichte von Gregor.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

26.10.2025 um 06:29 Uhr

Hallo lieber Gregor ,

 

ich durfte deine Geschichte gerade in den zufällig angezeigten Geschichten lesen und ich fühle mich wie in Watte gepackt. 

Immer wieder sehe ich dieses Gutshaus, das Verwaltungsgebäude, die Stallungen, höre das Ticken des Regulators (ein schönes altes Wort für eine Wanduhr), höre das Vieh, sehe das weitläufige Grundstück, dazu das weiße Winterwunderland. Schneeflocken die durch die Luft tanzen als würde diese schweben. 

 

Du hast mich damit verzaubert und in einen Zustand versetzt, welches nur Bücher schaffen können. 

Dafür möchte ich Dir danken. 

 

Ich konnte mir genau vorstellen, wie der Gregor in deiner Geschichte raus geht, in die Kälte. 

Etwas verwirrt hat mich die Sportliche Kleidung - wie mag sie wohl Ende des 19 und Anfang des 20ten Jahrhunderts ausgesehen haben? 

Ich sah den Gregor wie er sich durch den tiefen Schnee kämpfte. 

Wie er über Wanda's Rechnung nachdachte, das dieser mit 23 Schlittenladungen einzufahren sei. 

 

Harte Arbeit. Ehrliche Arbeit in einer Zeit wo Menschen noch zu arbeiten wussten. 

 

Bis hier hin, wusste ich nicht das Wanda mit ihm gefahren ist. Ich musste das zwei mal lesen und war verwirrt das Wanda ihn die Maske mit den Augenklappen abnahm. 

Es machte aber Sinn warum er Schmerzen fühlte. Warum er diesen Zug an der Hüfte spürte. 

 

Was für schönes Szenario. 

 

Ich war verzaubert. In diese Welt. 

 

Keine Sexuelle Handlung die alles zerstören würde. Nein, Haltung, Disziplin und klare Worte die nicht laut waren, kein Schreien erfordern sondern auch leise Ausgesprochen das bewirken was zu tun war.

 

BDSM ist so viel mehr als nur ein Spiel. Das hat diese Geschichte doch gezeigt. 

Auch in der Welt von Femdom und Malesub kann es ohne Fixierung auf Geschlechtsteile, Füße oder auch das dumm darstellen des Sub's einhergehen.  

 

Lieben Dank für diese wie ich finde, sehr gelungene Zeitreise, die mich verträumt zurückgelassen hat und erst langsam wieder davon lösen kann. 

 

Dafür gibt es vollen Sternenzauber.

 

Liebe Grüße 

Thorsten

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Gregor

Autor. Förderer.

24.12.2024 um 07:47 Uhr

Danke für deinen freundlichen Kommentar, Naira. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass schreibtechnische Übersexualisierung häufig auf Leserinnen abschreckend wirkt. Sie ist meiner Auffassung nach Ausdruck eines heftigen und unterdrückten Verlangens. Ich möchte nicht pauschalisieren, denke, submissive Männer sind mehr das Publikum, wogegen häufig Frauen mit submissiver Neigung damit weniger anfangen können.

Aber vielfach sind die Fantasien, und auch, wenn ich denke, dass BDSM mehr als sexuelle Handlung ist, mag ich auch solche Geschichten, sofern sie Geschichten sind, und nicht nur rein sexuelle Beschreibungen. Das ist ein interessantes Thema, danke.

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22.12.2024 um 11:54 Uhr

Ich bin sonst nicht so die Genießerin von msub-Texten, aber in deiner Geschichte haben mir die ruhigen Beschreibungen sehr gefallen. 😊 Und auch dass es auch msub-Geschichten gibt, die sich nicht um die übersexualisierung eines einzelnen Körperteils drehen.

 

Grüße

Naira

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19586

Gelöscht.

11.02.2018 um 23:47 Uhr

Danke für die Geschichte

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Gregor

Autor. Förderer.

20.01.2018 um 21:17 Uhr

Ich freue mich darüber, dass meine Weihnachtsgeschichte von 2016 bisher ausschließlich Freunde gefunden hat. Dank euch!

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19526

Gelöscht.

20.01.2018 um 09:49 Uhr

Ein Gutshof war es zwar nicht, auf dem ich aufgewachsen bin, aber doch ein größeres landwirtschaftliches Anwesen. Insofern gab es beim Lesen schöne Assoziationen... Bravo!

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16745

Gelöscht.

20.01.2018 um 07:44 Uhr

Eine wunderschöne Geschichte zum Hineinversinken und träumen. Danke.

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Schattenwölfin

Autorin. Förderer.

24.01.2017 um 07:00 Uhr

Ich habe ein Faible für Gutshäuser und für die Geschichten, die sie zu erzählen haben. Geschichten, die sich ereignet haben und solche, die sich ereignet haben könnten.

Zu den Gutshäusern gehören Verwaltungsgebäude, Ställe, (mindestens) ein Gutsherr und (meistens) seine Familie, seine Leute und Land. Viel Land, weites Land. Kornfelder, Pferde, dunkle Wälder, kristallklare Seen, heiße Sommer und kalte Winter. Die aktuelle Wetterlage zeigt allenfalls in Ansätzen, was ich darunter verstehe.

 

Alles das holst Du, Gregor, mit wenigen Sätzen vor mein inneres Auge. Die so entstandenen Bilder verwebst Du mit einer Episode, deren Erotik ich als sehr wohldosiert empfinde. Für mich ein perfektes Beispiel, dass Weniger manchmal Mehr ist, so wie ein Rollkragenpullover verheißungsvoller sein kann, als ein Ausschnitt, aus dem die Brüste herauszufallen drohen.

 

Fein erzählt. Danke.

 

Wölfin

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hanne lotte

Autorin. Förderer.

23.01.2017 um 19:21 Uhr

Das ist ja genaugenommen auch eine Literaturempfehlung. Ich werde wohl demnächst auch im Original schmökern.

Beim Lesen des Textes hatte ich die berühmte Venus nicht auf dem Plan, und so hat sich mir die besondere Beziehung zwischen Wanda und dem Baron erst zum Ende der Geschichte erschlossen. Feiner Kunstgriff.

 

Danke für diese Reminiszenz an einen Urvater.

hanne

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Meister Y

Autor. Förderer.

05.01.2017 um 09:37 Uhr

Gerade an einem Morgen wie diesem, an dem wir im Schnee versinken, eine mehr als passende Geschichte.

 

Mit schön gemalten Bildern nimmst Du uns mit in eine, in Schnee und Frost erstarrte, Landschaft. Man spürt förmlich die Kälte aufsteigen, sieht den Reif beim Atmen. Bekommt dann einen Blick auf dieses besondere Fuhrwerk...

Ja, die wahre Herrin des Gutes versetzt ihm einen gehörigen Stich, bringt ihn in eine Situation, die auf besondere Weise weh tut.

 

Danke für diese Zeilen. Das Stimmungsbild habe ich besonders gemocht.

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