Die Vorfreude darauf, mit meiner Herrin in ihrem Schlafzimmer meinen Geburtstag feiern zu dürfen, drohte mir den Verstand zu rauben. Als ich in die Küche eilte, um den Sekt und die Gläser zu holen, erteilte sie mir beiläufig eine Anweisung, die einen aufregenden Abend versprach, brachte sie doch den kleinen praktischen Block für zwischendurch ins Spiel.
Es war Abend geworden und Katharina hatte begonnen, sich fein zu machen. Sie saß im Badezimmer vor ihrem Spiegel und ließ sich von mir die Haare bürsten, die ich ihr vor wenigen Tagen kastanienfarben koloriert hatte. Ich genoss, sie berühren zu dürfen, die Nähe zu ihr und sog andächtig ihren Geruch ein. „Zeder des Libanon“ nannte ich diese herbwürzige Mischung von Haut, Haar und verschiedenen Parfums, die ich unter tausenden erkannt hätte. Ich atmete sie tief in mich hinein.
„Bring' den Sekt und zwei Gläser in mein Schlafzimmer“, sagte sie, während sie kritisch ihre Gesichtshaut betrachtete. Aus dem Augenwinkel beobachtete ich, wie sie dabei ihren Mund verzog, um an einem Mitesser herumzudrücken. Mein Herz begann wild zu pochen.
Die Vorstellung, mit ihr meinen Geburtstag zu feiern - in ihrem Schlafzimmer! - trieb mir das Blut in den Kopf und in die tieferen Regionen, von denen sie steif und fest behauptete, sie wären der Sitz meines Verstandes.
Ich begann zu glühen vor Freude auf einen gemütlichen Abend mit ihr und eilte schon in Richtung Küche, als sie ganz nebensächlich noch hinzufügte: „Und du stellst den Block auf, ziehst dich aus und nimmst darin Platz.“
Mir war, als hätte mir jemand von hinten eine Portion Eiswürfel in den Kragen gekippt, mein Magen fühlte sich an wie beim Achterbahn fahren.
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mehr als 12 Jahre liegt Deine Geschichte hier und ich bin gerührt davon.
Jede Zeile ist voller Gefühle und eine einzige Liebeserklärung.
Wie ich auch auch in den Kommentaren lese, eine wahre Liebeserklärung.
Das finde ich ehrlich gesagt, wunderschön und sehr wertvoll.
Es war Abend geworden und Katharina hatte begonnen, sich fein zu machen. Sie saß im Badezimmer vor ihrem Spiegel und ließ sich von mir die Haare bürsten, die ich ihr vor wenigen Tagen kastanienfarben koloriert hatte. Ich genoss, sie berühren zu dürfen, die Nähe zu ihr und sog andächtig ihren Geruch ein. „Zeder des Libanon“ nannte ich diese herbwürzige Mischung von Haut, Haar und verschiedenen Parfums, die ich unter tausenden erkannt hätte. Ich atmete sie tief in mich hinein.
Allein der Beginn deiner Geschichte, hinterließ eine Gänsehaut, ein prikelndes Gefühl aus Hingabe und Bewunderung.
Sie bewies eine ungeheure Stärke, das zu ertragen.
Und doch hatte ich noch keinen Menschen mit einer solch positiven Ausstrahlung erlebt. Nicht Schmerzen, sondern Lachfalten prägten ihre Gesichtszüge, und auf ihrem ungeheuer breiten Mund lag meistens ein Lächeln. Ich hatte noch nie für einen Menschen eine so tiefe Zuneigung empfunden und für niemanden einen solchen Respekt. Jede Faser meines Herzens strebte zu ihr, mein größtes Glück war, ihr zu dienen und das Verlangen nach ihr war meine Kraftquelle geworden.
Eine einzigartige Liebeserklärung. Wie schön kann man den Menschen beschreiben. Keiner ist perfekt, Schönheit liegt im Auge des Betrachter und doch sind es die kleinen Dinge die einen Menschen so schön für einen machen.
Der Mund, die kleinen Lachfalten um die Augen, die kleinen Grübchen im Mundwinkel, eine bestimmte Geste, ein kleiner Tick der einen liebevoll zum Lächeln bringt.
Ich danke Dir für deine Geschichte, die mir sehr nah ging und mich berührte.
Das ist eine ganz besondere Geschichte. Jede Zeile ist voller Liebe und Respekt. Hier wird nicht irgendwas schön geredet, sondern der wunderschöne Kern einer Frau freigelegt mit all ihren liebenswerten Schwächen, die in der Summe ihre Stärke ausmachen.
Meine Teilchen? Vermutlich lockere Schrauben, frühkindliche Traumata, diverse fehlende Tassen und Ähnliches.
Die Geschichte ist ein Mosaiksteinchen einer großen, wahren Geschichte. So etwas könnte ich mir nicht ausdenken, dazu bin ich zu phantasielos.
Immer wieder will ich Augenblicke und Menschen festhalten und immer wieder muss ich lernen loszulassen. Angeblich soll das Losgelassene ja zu uns zurückkehren können. Bin sehr gespannt. Es geht nichts verloren.
Fein. Das beantwortet mir manches. Aber anatomisch/physiologisch hast Du irgendwelche Teilchen an und in Dir, die ich nicht kenne oder nicht habe *g. Ich werd mal rumhorchen.
Das einzige, was mich an Deiner Geschichte traurig stimmt, ist, dass sie in der Vergangenheit geschrieben ist; und ich mich frage, wie eine solche Hingabe an ein Ende kommen konnte.
Hallo Nachtasou, vielen Dank für Deine ausführlichen und detaillierten Kommentare.
Ich mag Deine Art zu sehen und zu beschreiben. Also, hier der Versuch von Antworten auf Deine Fragen:
- Eine der ersten und beliebtesten Untersuchungen der Urologen ist ja der Tastbefund der Prostata durch den Hintereingang. Ein zweifelhaftes Vergnügen. Prostatamassagen von zarter weiblicher Hand sind dagegen etwas ganz Anderes. Jedenfalls ist die Blockposition für Vorgänge solcher Art wie geschaffen. Ausweichen oder Rumzappeln geht nicht.
- Nein, nein, kein Sperma. Schmierflüssigkeit, körpereigenes Flutschofix, auch ich kann feucht werden ohne Peng. Ein Sekret der Bulbourethraldrüse, nicht zu verwechseln mit Ejaculatio praecox, dem gefürchteten vorzeitigen Samenerguss.
- An Katharina war einfach alles schön und attraktiv. Ausgerechnet mir ist das komischerweise besonders aufgefallen. Manchmal war sie mir auch ungeheuer, aber natürlich nur angenehm, als Ungeheuer habe ich sie nie erlebt. Oder selten. Jedenfalls grinst sie von einem Ohr zum anderen.
- Erwischt. Als ich ihr den Entwurf der Geschichte vorlas, hat sie das "verführerisch" eingefügt.
- Schließungszwang: Auch Katharina konnte sich mal irren. Aber Schuld war immer ich.
- Beine lang ziehen durch die Mütter der Welt? Interessante Vorstellung. Aber Du hast Recht, das ist anmaßend von mir, obgleich zu dem Krampf die zwei vorhergehenden Stunden schon angerechnet werden müssten.
- Tetraplegiker: Ja, der Einwand ist berechtigt. Nicht zur Nachahmung empfohlen! Aber ich hab's überstanden.
Sie hat den Text gelesen, er sollte nie etwas anderes sein, als eine Liebeserklärung, sie war sehr gerührt.
Ich finde auch: man kann nur ganz lieben oder gar nicht.
(damit meine Beiträge nicht so lang ausfallen, teile ich sie jetzt in Häppchen auf *g).
Wenn Du magst, habe ich hier noch ein paar Detail-Vorschläge und Anmerkungen. Dabei gehe ich aber nur von meinem Geschmack aus:
- Ich stellte mir die Holzkonstruktion als Pranger vor. Zwei Stunden knien ist schon heftig, die 2 Minuten auf der Kirchenbank reichten mir immer *g. Aber wie stellt diese Katharina urologische Studien an ihm an? Dazu müsste sie wie beim Ölwechsel unter seinen horizontal gelagerten Oberkörper kriechen. Oder fehlt mir das räumliche Vorstellungsvermögen (oh ja, das tut es oft). Oder ich frag mal unseren Steeldoc *g.
- "Nun begannen die Sekunden und Minuten dahin zu schleichen wie meine Liebeströpfchen" .. schleichendes Sperma ist … komisch
- "Ungeheuer breiter Mund" Das ugs. „ungeheuer“ zur Steigerung wird hier allzu leicht substantivisch verstanden. Die Assoziationsfelder von Mund und Ungeheuer beginnen sich unschön zu überschneiden, obwohl Du doch das Gegenteil meinst (attraktiv). Oder war das Absicht? Das wäre dann superklasse.
- "Sie hob mit den Händen die herab baumelnden Beine hoch und legte sie sehr sorgfältig und verführerisch übereinander." Was für ein schöner Satz in dieser Geschichte!
- "Schließungszwang". Danke, ich lerne gern neue Worte! Es heißt Gestalt-Schließungszwang und wird bei Erzählanalysen verwendet. Diese Katharina ist Sadistin, eindeutig *g.
- "Ungefähr so musste sich das anfühlen, wenn eine Frau ein Kind zur Welt bringt." Du kannst von Glück sagen, wenn Dir für diesen Satz die Mütter der Welt nicht die Beine lang ziehen. Wohlgemerkt, der Krampf eines Männerbeines im Vergleich. Du hast Humor, eindeutig *g.
- „ … Moskitonetz über uns warf wie ein Zelt. Und wie ein kleines Zelt hingen ihre langen Haare auf mich herab, und unsere Gesichter waren darin geborgen … und ich bin mit ihr so viele kleine Tode gestorben, dass mir der große keine Angst mehr macht“
Hut ab, Corvus, diese Stelle ist reif, sich Flügel wachsen zu lassen.
- "Ich hörte viele Glocken läuten, es war Mitternacht." Eine Zeitangabe und Metapher für Sternschnuppen-Sehen nach Ohrfeigen. Beides in einem, toll.
- Noch eine Sicherheitsfrage: Den Hals in Brettaussparungen fixiert und dann heftige Ohrfeigen: Da hätte ich Angst um meine Halswirbelsäule. Gefährlich nah an der Tetraplegie, oder? Da hilft dann auch kein Rollstuhl mehr.
30.12.2025 um 06:54 Uhr
Lieber corvus corax
mehr als 12 Jahre liegt Deine Geschichte hier und ich bin gerührt davon.
Jede Zeile ist voller Gefühle und eine einzige Liebeserklärung.
Wie ich auch auch in den Kommentaren lese, eine wahre Liebeserklärung.
Das finde ich ehrlich gesagt, wunderschön und sehr wertvoll.
Es war Abend geworden und Katharina hatte begonnen, sich fein zu machen. Sie saß im Badezimmer vor ihrem Spiegel und ließ sich von mir die Haare bürsten, die ich ihr vor wenigen Tagen kastanienfarben koloriert hatte. Ich genoss, sie berühren zu dürfen, die Nähe zu ihr und sog andächtig ihren Geruch ein. „Zeder des Libanon“ nannte ich diese herbwürzige Mischung von Haut, Haar und verschiedenen Parfums, die ich unter tausenden erkannt hätte. Ich atmete sie tief in mich hinein.
Allein der Beginn deiner Geschichte, hinterließ eine Gänsehaut, ein prikelndes Gefühl aus Hingabe und Bewunderung.
Sie bewies eine ungeheure Stärke, das zu ertragen.
Und doch hatte ich noch keinen Menschen mit einer solch positiven Ausstrahlung erlebt. Nicht Schmerzen, sondern Lachfalten prägten ihre Gesichtszüge, und auf ihrem ungeheuer breiten Mund lag meistens ein Lächeln. Ich hatte noch nie für einen Menschen eine so tiefe Zuneigung empfunden und für niemanden einen solchen Respekt. Jede Faser meines Herzens strebte zu ihr, mein größtes Glück war, ihr zu dienen und das Verlangen nach ihr war meine Kraftquelle geworden.
Eine einzigartige Liebeserklärung. Wie schön kann man den Menschen beschreiben. Keiner ist perfekt, Schönheit liegt im Auge des Betrachter und doch sind es die kleinen Dinge die einen Menschen so schön für einen machen.
Der Mund, die kleinen Lachfalten um die Augen, die kleinen Grübchen im Mundwinkel, eine bestimmte Geste, ein kleiner Tick der einen liebevoll zum Lächeln bringt.
Ich danke Dir für deine Geschichte, die mir sehr nah ging und mich berührte.
Danke das ich es lesen durfte.
Liebe Grüße Thorsten
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