Im Kerker meines Herzens
Die Frau trägt schwarzes Leder. Rock, Korsett. Handschuhe. Das Haar ist zurückgekämmt. Die Stiefel sind hoch und geschnürt, die Absätze aus Stahl singen auf dem Steinboden. Fackeln spenden ein trübes Licht. Im Kerker meines Herzens.
Eine BDSM-Geschichte von DeIna.
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15.05.2026 um 06:52 Uhr
"The Show mus't go on!" sang Queen.
"Die Spiele müssen weiter gehen!" sagte der damalige Olympia Präsident nach den Attentaten in München.
Hape Kerkeling sang "Das ganze Leben ist ein Quit und wir sind nur die Kandidaten !" in kein Padong.
Ist es nicht so? Oft spielen wir etwas vor.
Wie hier in dieser Geschichte.
Claudia - eine Schlagersängerin, als Domina die wenn sie nach Hause kommt......(nein ich Spoiler nicht) , aber wie so ist das so?
Männliche Subs werden in Geschichten oft als Erfolgreiche Menschen dargestellt. Oft liest man auch in den Kommentaren das man es nicht gerne liest, wenn Sub als erfolglos betitelt wird oder in Situationen dargestellt werden in denen sie mitleidig erscheinen. Im Gegenzug werden Doms als Erfolgreiche Menschen dargestellt.
Privat wie Beruflich haben die alles im Griff.
Ich glaube daran nicht. Das Leben ist da etwas anders. Ehrlicher und auch schonungsloser.
Die Kassiererin an der Kasse vom Discounter kann eine Herrin sein, genau wie der CEO eines Dax notierten Unternehmen.
Sub kann auch Beruflich Erfolgreich sein, alles im Griff haben, genau so aber auch nicht. Vielleicht auch Arbeitslos sein oder gar in einer verdreckten Wohnung leben.
Ich glaube das Leben ist da anders, ehrlicher und ich finde auch viel schöner und spannender weil wir im Leben alle wahr sind.
Da ist die Lageristin im Logistigzentrum auch die Herrin, der Hilfsarbeiter der für den Maurerbetrieb im Ort auf der Baustelle fegt auch Sub. Mal hat man im Leben alles im Griff und mal garnicht. Wenn wir ehrlich sind ist auch das gelogen, weil wir nichts bestimmen können.
Am Ende sind wir alle gleich und irgendetwas im Leben kann uns so gegen uns ausspielen das wir am Boden liegen.
Und genau da in diesem Moment ist es so wunderbar wenn man einen Partner:in hat die einen abholt. Wo man Alltag, ablegen kann und in seiner Rolle aufgeht.
Sein kann was man möchte, was einen das gibt, was man braucht so wie Claudia.
Danke schön liebe Delna für die Geschichte. 2013 Geschrieben und Heute noch um so wahrhaftiger als damals.
Viele Grüße Thorsten
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