BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Das Mayday-Syndrom (Teil 2). Folgender Teil: Das Mayday-Syndrom (Teil 4).

Das Mayday-Syndrom (Teil 3)

BDSM-Geschichte von Wendy Petrel

Eines Sinnes beraubt waren ihre übrigen aufs äußerste geschärft. Sie nahm die Musik intensiver wahr, die melodisch und geheimnisvoll klang. Sie spürte ihren Körper deutlicher, das Leder des Stuhles an ihren Schultern und an ihrem Po, ihre Körperhaltung, die Fesseln an ihren Handgelenken und Unterschenkeln.

 

Wo Simon jetzt gerade war, konnte sie nicht ausmachen, kein noch so leises Geräusch verriet ihr seine Position. Sie glaubte aber, dass er sich ganz in ihrer Nähe aufhielt und sie beobachtete. Er wollte sie natürlich zappeln lassen. Sie war sich jedoch sicher, dass es ihm nicht gelingen würde, ihr weitere Schläge zu verpassen, ohne dass sie es unmittelbar vorher merkte. Um sie erneut zu schlagen, musste er zwangsläufig sehr nahe an sie herantreten und das würde ihr ganz sicher nicht entgehen. Solange er also nicht dicht bei ihr war, konnte sie sich entspannen. Diese Erkenntnis beruhigte sie tatsächlich etwas. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

11.02.2017 um 21:16 Uhr

Bis hier her hat mir die Geschichte gut gefallen, bin gespannt, wie er ihr das Codewort aufzwingt.

Danke 

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

14.03.2014 um 00:32 Uhr

Das Spiel mit den sieben Schlägen war intensiv und spannend beschrieben. Mehr Gedanken mache ich mir um sein Ziel, ihr das Codewort zu entlocken. Ich weiß, es gibt sture Personen, die aus Trotz und Stolz es nicht sagen würden, die wahrscheinlich eher bewusstlos zu Boden gehen, bevor sie den Mund aufmachen. Es ist ein hartes Spiel mit einer Seele. Bin nun aber gespannt, wie es weitergeht. Danke für dieses Kapitel.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Wiking

Autor.

08.04.2013 um 23:30 Uhr

Schön fortgeführter Spannungsbogen - obwohl es ziemlich hart zugeht für die beiden, die sich ja nicht so vertraut sind. Ich glaube, dass ich mich

- als Dom dies nicht trauen würde

- als Sub doch unsicher fühlen würde

Trotzdem spannendes Kopfkino.

15.03.2012 um 06:09 Uhr

Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

hexlein

Autorin.

03.09.2011 um 17:08 Uhr

sehr intensiv und die Gefühlswelt erlebend lassen

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Devana

Autorin. Teammitglied.

27.07.2009 um 12:48 Uhr

Ich finde es sehr schön, an den Gedanken teilhaben zu können. Für meinen Geschmack ist es auch nicht zu hart. Die Spannung steigt, wie man ihr das Safeword entlocken kann....

poet

Autor.

26.07.2009 um 19:27 Uhr

Ja, das hat wieder Niveau. Spannend geschrieben. Ich finde zwar Schläge auf die Muschi reichlich brutal, erst recht mit der Hand, aber bitte, jeder das ihre!

Signatur

poet

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.07.2009 um 07:49 Uhr

Ich glaube Sie wird das Codwort sagen aber Sie wird bis aufs Letzte gehen

26.07.2009 um 03:39 Uhr

hmmm *nachdenklichgucke

dieser teil ist nicht so mein geschmack

gruß

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.07.2009 um 01:30 Uhr

Ich denke, sie wird das Codewort nicht sagen... ich würde es nicht tun, nur im Falle echter Gefahr, niemals wegen unerträglichem Schmerz... die Grenzen sind sehr verschieden... das Ertragen gekoppelt mit dem was im Kopf abläuft, steuerbar, wenn man es will, und das Bewußtsein, ein guter Dom wird niemals psychischen Schaden zufügen, läßt Grenzen beachtlich verschieben.....

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Alle veröffentlichten Teile dieses Textes

Das Mayday-Syndrom (Teil 1)

Es ist sein Wunsch, dass ich dich an deine absoluten Grenzen bringe. Ich soll dich solange in die Mangel nehmen, bis du das Code-Wort sagst. Es gibt bei mir keine Tabus. Du wirst mich hassen und du wirst dich selbst verfluchen, deinen Fuß über diese Türschwelle gesetzt zu haben. Aber du kannst auch grenzenlose Lust erleben, vorausgesetzt du lässt dich fallen, konzentrierst dich voll und ganz auf deinen Körper und hörst darauf, was er will. Da du mich kaum kennst, gehört dazu natürlich ein gewisses Maß an Mut. Ich gebe dir genau fünf Minuten Bedenkzeit, dann will ich deine Entscheidung hören.

Das Mayday-Syndrom (Teil 2)

Wir sind hier nicht auf dem Kindergeburtstag. Und ich bin nicht so nett, wie ich aussehe. Bereust du es schon, dass du hergekommen bist? Ich fange gerade erst an. Und wenn du mich anflehst, erreichst du nur, dass du mich erst recht scharf machst! Das Code-Wort lautet Mayday, und ich werde dich dazu bringen, es zu sagen, darauf kannst du deinen Arsch verwetten.

Das Mayday-Syndrom (Teil 3)

Sein erster Eindruck wurde immer mehr bestätigt, dass sie eine talentierte, würdige Sklavin war, einerseits gehorsam und lernfähig, andererseits stark und zäh. Es war ihm klar, dass sie einiges einstecken konnte, wahrscheinlich mehr als ihr selbst. Aber auch wenn es keinen Zweifel daran gab, dass er sie in die Knie zwingen würde, war es gerade ihr starker Wille, Schmerzen zu ertragen, der in reizte.

Das Mayday-Syndrom (Teil 4)

Sie war fest entschlossen, ihr bestes zu geben. In der Tat triumphierte sie innerlich bei dem Gedanken, dass er sich jetzt in einer ähnlichen Lage befand, wie sie vorhin. Ohne Zweifel empfand auch er gerade äußerste Lust und höchsten Genuss, musste sich jedoch genauso beherrschen, wie sie. Sie fragte sich, warum er das wollte. Möglicherweise war er der Ansicht, dass ihr in ihrer Position als Sub ein derartiges Gefühl der Überlegenheit nicht zustand.

Das Mayday-Syndrom (Teil 5)

Ob er tatsächlich wütend war, oder ob seine Reaktion ganz einfach zum Spiel gehörte, vermochte sie nicht zu sagen. Vergeblich versuchte sie, sich zu sperren und zu wehren, gegen seinen festen Griff und seine rohen Kräfte hatte sie nicht den Hauch einer Chance. Für einen Moment spielte sie sogar mit dem Gedanken, das Codewort zu sagen. Er hätte sich kaum eine härtere Strafe für sie ausdenken können und sie verstand plötzlich, was er mit seinen Worten gemeint hatte: Du wirst mich hassen.

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