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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Er

Eine BDSM-Geschichte von Biene.

Vor mir ein langer Flur, es ist dunkel, ich zittere. Doch... warum zittere ich? Es ist nicht kalt... Wir haben Sommer... Sicher, ich trage nur einen kurzen Rock und eine Bluse, Wäsche habe ich nicht an... Trotzdem... Das Zittern ist kein Zeichen der Kälte... Viel mehr ist es wohl verursacht durch dieses dunkle Tuch, dort, am Ende des Flurs an der Türklinke, das mich für den Rest des Abends blind machen soll...

Fieberhaft überlege ich... noch sechs Meter... wenn ich dann das Tuch anlege und durch die Tür gehe, wird es heute kein zurück geben...

Doch... wie begann dies alles? Warum stehe ich hier, zitternd, nass geschwitzt, fast nackt...

 

Es ist jetzt etwa vier Wochen her... Seit mein Freund mich vor etwa einem halben Jahr verlassen hat, habe ich keinen Sex mehr gehabt... und immer nur die eigenen Finger befriedigt mich inzwischen nicht mehr... Ich brauche endlich mal wieder einen Mann! Dann diese Anzeige in der Zeitung... die Telefonnummer einer Flirtline... für Frauen kostenlos... Das ist DIE Gelegenheit! Fast automatisch greife ich zum Telefon und wähle die Nummer... Am anderen Ende höre ich viele Spinner, die nur auf der Suche nach einer billigen Nutte sind...Doch auch, wenn ich nur auf der Suche nach einer heißen Nacht bin, etwas Niveau wäre doch trotzdem nicht schlecht...

Doch dann.. diese Stimme... nur vier Worte... "DU WIRST MIR GEHÖREN!"

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

23.03.2019 um 00:25 Uhr

in der fantasie gut

und in der rauhen wirklichkeit eine gefährliche angelegenheit

m.f.g.

frank

22.10.2018 um 23:32 Uhr

Warum gefallen mir die Fragen am Ende des Textes überhaupt nicht. Es muss nicht immer die große Liebe sein.

22.07.2017 um 01:13 Uhr

Rote Sonne hat Recht   !

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

18.02.2016 um 07:27 Uhr

Ich bin total hin- und hergerissen.

Auf der einen Seite fand ich die Geschichte gut geschrieben. Ihr Entdecken, das Spüren, vielleicht endlich den Richtigen gefunden zu haben. Auch die Zwiespältigkeit der Gefühle, das hin und her, das innere Verlangen. Dann das Treffen, das ihr für ein "erstes Mal" ziemlich viel abverlangt. Schönes Kopfkino, schön zu lesen.

Auf der anderen Seite eine von null auf hundert Geschichte, ohne Absprachen, scheinbar ohne Grenzen. Verantwortungslos von beiden Seiten. Von ihm, weil er aus meiner Sicht mangelnde Fürsorge zeigt, nicht erwartet oder verlangt, dass sie sich absichert. Von ihr, weil sie sich ohne jeglichen Schutz in ein "Abenteuer" stürzt, dessen Ende sie nicht absehen kann. Genau so sollte es eben nicht laufen, auch wenn es so ist, das Liebe manchmal blind macht.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

01.06.2014 um 21:17 Uhr

Zwei kleine Teufelchen streiten sich gerade auf meinen Schultern, das kleine wagemutige würde es sofort genauso machen und das kleine vernünftige schreit in einer ohrenbetäubender Lautstärke, seid ihr alle Wahnsinnig, so ohne covern, ohne vorheriges kennenlernen, ohne Absprachen,...

So ich habe die Teufelchen erst mal vertrieben. Nun zu Deiner Geschichte, ich fand sie klasse und spanend geschrieben, sie hatte diesen ganz besonderen Nervenkitzel und man konnte mit ihr fühlen. Zum nachmachen wäre mir das Ganze aber zu risikoreich und fast schon zu gefährlich, wir haben alle nur ein Leben und das sollten wir auch so beschützen. 

Danke für diese mutige und gefährliche Erzählung!

Gelöscht.

25.09.2012 um 19:19 Uhr

Gefährliche Sache so ohne sich zu kennen, denoch gut geschrieben.

dienerin

Autorin.

10.11.2011 um 22:02 Uhr

also das wäre mir für den Anfang zu heftig

kein kennenlernen, keine Absprachen

Nein, so geht das nicht

Was nichts damit zu tun hat das du das was du geschrieben hast so geschrieben hast, das ein Kopfkino mitläuft

Danke für diese mich sehr nachdenklich machende Geschichte, deren Inhalt ich eher ablehne

hexlein

Autorin.

10.11.2011 um 19:45 Uhr

wunderbar beschrieben und doch...

ich mag Geschichten nicht, in denen Sicherheit nicht praktiziert wird...

ich finde diese Geschichten, die dann ja auch fast immer "gut" ausgehen sehr gefährlich für Neulinge

sie vermitteln so eine trügerische Sicherheit

Gelöscht.

10.01.2011 um 00:04 Uhr

nicht meins

poet

Autor.

02.07.2009 um 20:42 Uhr

Ich finde die Story leider nicht überzeugend, ich kann das Handeln beider Personen, besonders aber der Frau, nicht nachvollziehen - sollte je eine Frau sich auf so etwas einlassen, ist sie in höchstem Maße dumm und unvorsichtig, und als bloße Fantasie fehlt die Originalität.Was mir gefällt, ist die Sprache, aber die allein macht leine Story. Sorry, aber ich bin ganz sicher, du kannst es besser!

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