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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Geträumt?

Eine BDSM-Geschichte von Meister Y

Dick angezogen, die Füße in Lammfellstiefeln steckend, Mund und Nase mit einem dicken Schal geschützt, saß Karla neben ihrem Mann in einem Ansitzsack auf dem Hochsitz und schaute gebannt in die Nacht. Leichter, eisiger Wind wehte ihnen von vorn ins Gesicht. Minus zehn Grad hatte das Thermometer an der Nordseite der alten Eiche angezeigt, als sie losgegangen waren. Karla versuchte, sich die Ohrenklappen der Waschbärfellmütze tiefer über ihre Ohren zu ziehen. Noch fror sie nicht, wusste aber, dass dies schon bald kommen würde. Trotzdem wollte sie in dieser Nacht bei Uwe sein. Hoffte, mit ihm zusammen sehen zu können, was er schon in den vergangenen beiden Nächten gesehen hatte.

 

Vorsichtig, fast lautlos zog Uwe den rechten Lammfellhandschuh aus, hob die Thermoskanne an, öffnete den Verschluss, nahm einen Schluck und reichte sie seiner Frau. „Gleich geht der Mond auf, dann wird die Sicht deutlich besser“, flüsterte er Karla, der er geboten hatte zu schweigen, zu. Karla nickte und zog den Schal, der vom Atem schon zu gefrieren begann, nach unten, um einen kleinen Schluck Tee zu trinken. Immer wieder schweiften ihre Gedanken ab, hin zu Erinnerungen, die sie mit diesem Ort, diesem Hochsitz verband. Hier, genau hier, hatte sie Uwe in einer lauen Sommernacht vor Jahren von ihrer devoten Neigung, von ihren geheimen Sehnsüchten erzählt. Hier hatte Uwe ihr seine Dominanz eröffnet. Hier hatten sie beschlossen, nicht nur als Mann und Frau, sondern auch als Dom und Sub zu leben, zu lieben und manchmal auch zu leiden. Oft hatte Uwe die starken Pfosten genutzt, um sie zu fixieren. Karla dachte daran, wie sie gelitten hatte, als Uwe sie einmal zur Strafe am helllichten Tag nackt an einen der Pfosten gebunden hatte, weil sie, wie ab und zu, etwas vorlaut gewesen war. Einfach gegangen war er, obwohl keine zwanzig Meter entfernt, der Weg neben den Feldern verlief und sie Stimmen von Spaziergängern hören konnte. Dass er unmittelbar hinter ihr stand, erfuhr sie erst, nachdem die zehn Minuten Strafzeit, die für sie zur Ewigkeit wurden, vorbei waren.

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Deine Meinung

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

26.01.2022 um 21:17 Uhr

Ich habe deine Geschichte sehr gerne gelesen. Sie ist so friedlich und voller Spannung ;) Vielen Dank!

poet

Autor. Förderer.

09.01.2022 um 17:24 Uhr

Wieso macht Santa da einen kurzen Zwischenstopp, bevor er is coming to town...?

Katika

Autorin. Förderer.

02.01.2022 um 10:57 Uhr

Karla und Uwe sind Protagonisten, von denen ich immer wieder gerne lese. 

Besonders, wenn es mit einem Hauch Magie einher geht, wie hier zur Heiligen Nacht.

Der Hauch Zweifel, ob es so etwas vielleicht wirklich gibt, oder nur erfunden wurde kommt auf, da du es schaffst, dass man sich in Karla und Uwe wunderbar hineinversetzen kann.

Ina

31.12.2021 um 23:19 Uhr

Liebevoll und mit tollen Erinnerungen vom BDSM vereint 

Super geschrieben...

Regt zum weiter schwelgen an

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