Registrieren Login

Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

Social Bondage: Textnummer 2027 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Urheberrecht: Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung darf nur nach Zustimmung durch Wodin erfolgen! Mehr dazu ...

Hinweise beachten Namen, Orte, Handlungen: Im Text erwähnte Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Handlungen und Techniken sind nicht vollständig beschrieben, es fehlen Sicherheitshinweise. Mehr dazu ...

 

Augen zu und durch!

Eine BDSM-Geschichte von Wodin.

()

Diese Geschichte erreichte einen vierten Platz im Schreibwettbewerb "Blindflug". (Link).

 

Fliegen ist doch eigentlich ganz einfach. Man bucht einen Flug, checkt am Flughafen ein, passiert die Sicherheitskontrolle und schon geht es in den Flieger. Die eigentliche Arbeit wird vom Piloten geleistet. Im Cockpit geht es sehr professionell zu. Auf kommerziellen Flügen bleibt nichts dem Zufall überlassen. Das Fluggerät hat umfangreiche Kontrollen hinter sich, der Treibstoff wird exakt für die Strecke berechnet, die Wetterverhältnisse gehen in die Flugroutenbestimmung mit ein. Während des Fluges werden ständig sämtliche Parameter gecheckt, Ausweichlandeplätze für Notfälle bestimmt, und vieles mehr. Es wird nicht nur auf Sicht geflogen. Allerlei Technik steht zur Verfügung. Die Flugsicherung mit den Lotsen schafft Ordnung, niemand kommt sich in die Quere. Am Himmel ist kein Platz für Draufgängertum und waghalsige Flugmanöver. Nichts ist dem Zufall überlassen, zu viel steht auf dem Spiel.

Doch mal angenommen, das alles wäre nicht so. Kein Radar, keine Funkpeilung, kein Kompass, keine Instrumente, nichts! Und wenn man aus dem Cockpitfenster blickt, erkennt man nur Nebel! Überall ist dichter, grauer Dunst. Die Triebwerke arbeiten auf Hochtouren. Es geht vorwärts mit vollem Speed. Mitten durch den Nebel. Die Augen machen keinen Sinn mehr. Im Blindflug rast die Maschine. Anhalten ist ausgeschlossen, eine Umkehr nicht möglich.

 

Szenenwechsel. Ich stehe in der Küche. Zwiegespräch mit meiner Frau. Dabei fühle ich mich wie der Pilot im Cockpit, der bei totalem Ausfall all seiner Instrumente mit vollem Schub durch den Nebel fliegt. Rede mich mit voller Wucht um Kopf und Kragen. Ich sehe in ihre grünen Augen und doch bin ich blind, erkenne nicht, wo unser Gespräch hinführt. Bin mir nicht mehr bewusst, wie ich mich in die Situation gebracht habe. Plötzlich passiert es. Ein paar verfängliche Sätze, einige unüberlegte Worte, leicht dahingesagt. Dann das erstaunte Gesicht meiner Frau, die fragende Mimik, der bohrende Blick, die unausgesprochenen Worte: ‚Wir müssen reden!‘ 

Du möchtest diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Melde Dich in Deiner BDSM-Community an

Name:

Passwort:

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Deine Meinung

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

21.01.2021 um 10:00 Uhr

Schöne Geschichte über die Offenbarung seiner Neigung.

Onmymind

Autorin.

10.01.2021 um 02:25 Uhr

Ich mag den Vergleich mit dem Fliegen ins Unbekannte. Letztendlich geht es um Mut. Mut, seine Neigung einzugestehen, in einer längst bestehenden Beziehung. Das ist befreiend und muss schön sein, wenn der Partner mitmacht. Habe ich schon im Wettbewerb sehr gerne gelesen und hat mich nachdenklich gestimmt.

Wodin

Autor. Förderer.

08.01.2021 um 00:09 Uhr

Vielen lieben Dank an alle Kommentatoren, die sich die Mühe gemacht haben, mir hier Rückmeldung zu geben. Ich habe mich sehr über Euer Feedback gefreut.

Viele Grüße!

07.01.2021 um 00:25 Uhr

Das wünscht man jedem der vor diesem Gespräch steht.

Eine sanfte Landung in den Armen eines verständnisvollen Partner

famulus severus

Förderer.

06.01.2021 um 22:18 Uhr

Ein schönes Gleichnis für eine schwierige Phase in einer Beziehung wird hier mit kraftvollen Bildern ausgemalt und zieht den Leser in das Geschehen hinein

Tek Wolf

Autor.

03.01.2021 um 14:40 Uhr

Manche Autoren bringen ein oder zwei Bilder in ihrer Geschichte unter, du, bester Wodin machst aus deiner ganzen Erzählung ein einziges, riesiges Gemälde. Es ist spektakulär und man will es immer wieder betrachten. Danke, dass du uns dieses Wortgemälde geschenkt hast. Es ist perfekt im Ganzen wie im Detail. Bitte mehr davon!

02.01.2021 um 23:42 Uhr

Toll ich finde mit wenigen Worten viel gesagt, beschreiben.

02.01.2021 um 20:19 Uhr

Abstrakt

02.01.2021 um 08:46 Uhr

Das ist eine ganz interessante Geschichte über verborgene Wünsche in einer Partnerschaft, über Jahre aufgestaut mit glücklichem Ende, aber ich fand es noch interessanter, die Geschichte nicht nur zu lesen, sondern mich in seinen und in ihren Kopf hineinzuversetzen und die Emotionen in Gedanken nachzuempfinden und da erst zeigt sich die Geschichte in einer beim Lesen kaum wahrnehmbaren Heftigkeit.

02.01.2021 um 08:38 Uhr

Hallo Wodin, danke für die mutige Ansage. Leider bleibt das positive Ende oft aus oder schlägt nach einer Zeit des Ausprobierens in Ablehnung um.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.