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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Wer dreht meinen Film

Eine BDSM-Geschichte von poet.

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Diese Geschichte erreichte einen vierten Platz im Schreibwettbewerb "Blindflug". (Link).

 

Tapp, tapp, tapp gehen die Füße auf dem Asphalt, gleichmäßig wie das Keuchen unter der Kopfmaske. Tapp, tapp, tapp. Dazwischen klatscht immer wieder die Peitsche zwischen die nackten Schulterblätter. Dazu Rufe: „Wirst du wohl zulegen, du Schnecke! Ich hasse es, zu spät zu kommen!“

Die gummibereiften zwei Räder des leichten Wagens rollen lautlos. Die Dame im leichten roten Sommerkostüm, die auf der bequem gepolsterten Schale des Sulkys sitzt, sieht immer wieder nervös auf die Uhr. Da der Radweg ziemlich geradlinig durch den Forst führt, muss sie ihr zweibeiniges Zugtier, das dank der Blende nur den Boden direkt vor seinen Füßen sieht, selten mit dem Zügel korrigieren. Es ist ein heißer Tag. Der schweißglänzende Rücken ist von dünnen roten Striemen überzogen.

Tapp, tapp, tapp ...

Ein Seniorenpaar auf E-Bikes überholt. „Verrückt, was es heute für Sportarten gibt!“, ruft die ältere Dame ihrem Partner beim Vorbeifahren zu. Die Kutscherin greift wieder zur Peitsche. „Oma und Opa sind schneller als du, ich werde dir Beine machen!“

Ich beginne, mit dem Zugtier mitzufühlen.

Tapp, tapp, tapp ...

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

28.03.2021 um 08:34 Uhr

Ja, das wäre natürlich eine tolle Sache, wenn wir uns selbst in einem Film wiedererkennen würden. Die virtuelle Realität wird in den nächsten Jahren sicher noch realer werden.

Onmymind

Autorin.

10.01.2021 um 03:02 Uhr

Eine Fantasie ist es. Dank virtueller Welt real dargestellt. Ich fand es sehr amüsant. Eine etwas andere Geschichte, die ich irgendwie heiß fand, obwohl das so gar nicht mein Fetisch wär. Sehr gelungen!

Wodin

Autor. Förderer.

01.01.2021 um 02:39 Uhr

Ich war erst etwas unschlüssig, aber die Auflösung kam dann im letzten Absatz. Ich selber habe keine Erfahrungen mit dieser Art der virtual reality und schon gar nicht im Zusammenhang mit diesem Themenhintergrund. Doch die Geschichte macht neugierig und Lust darauf, es auch einmal auszuprobieren.

Meister Y

Autor. Förderer.

29.12.2020 um 14:07 Uhr

geändert am 29.12.2020 um 14:07 Uhr

Geschätzter poet was beim Lesen wie Utopie wirkt ist wahrscheinlich gar keine so ferne Vision sondern eventuell bald virtuelle Realität. Hans Bergmann hat das schon ziemlich auf den Punkt gebracht. Die technische Entwicklung ist rasant und dann stellte sich die Frage "Wer dreht meinen Film" vielleicht bald gar nicht mehr.

Mir hat der Text gut gefallen, danke das ich ihn lesen durfte.

24.12.2020 um 04:44 Uhr

Letztlich dreht jeder seinen Film für sich allein, sofern er oder sie keine Kompromisse machen möchte in der konkreten Umsetzung von Fantasien, denn solch Brille ist nichts anderes als ein kostengünstiger Studiobesuch und wir sind doch real schon fast soweit, denn Brillen in Kombination mit steuerbarer Kleidung sind der nächste Schritt und über elektrische Effekte und Massagefunktionen kann das Erleben auch körperlich empfunden werden, und was hier wie eine Utopie wirkt, wird ganz sicher Markt und gekauft und man sollte sich davor nicht fürchten oder es als emotionsfreie, kalte Ersatzhandlung abtun, denn es ist nichts als eine Form neuen Lesens oder Fernsehens, nur intensiver und weshalb sollte ein Mensch seine Wünsche nicht auch auf solche Art erleben dürfen und ich danke für einen Ausblick in die Zukunft, den jeder Schreiber bereits als Gegenwart kennt.

19.12.2020 um 15:00 Uhr

Eine gut zu lesende, wenn auch etwas abstrakt wirkende Geschichte. Das tat meinem Lesespaß aber keinen Abbruch. Danke!

Changer

Drachenlady

Autorin. Förderer.

13.12.2020 um 00:48 Uhr

Man wusste irgendwie relativ schnell, dass es sich bei dem Zugtier um den Schreiber handelt, nur nicht wie. Ein Traum vielleicht? Dann die Auflösung mit der VR-Brille, starke Idee. Wobei ich mir die Vollendung nicht vorstellen mag, SM ohne Partner/in, ganz allein?!

Denoch hab' ich die Geschichte gern gelesen, hat Spaß gemacht.

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