BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Alles Walzer

von Kaoru

Es war ein lauer Sommerabend, der sich mit geradezu träger Gelassenheit über die Dächer der Stadt gesenkt hatte. Zum Glück waren die Höchsttemperaturen des Tages inzwischen deutlich zurückgegangen, auch wenn sich die Wärme immer noch zwischen den Gebäuden aus Stein und Stahl hielt. Doch zumindest war die Hektik den nächtlichen Vergnügungen gewichen, während die Glocken des Stephansdoms mit laut hallenden Schlägen die erste Abendstunde einläuteten.

Die Wohnung lag nicht nur weit genug vom Zentrum entfernt, sondern auch in einem der obersten Stockwerke, wodurch sich die Lärmbelastung in Grenzen hielt. Der Altbau verfügte zudem über ausreichend dicke Wände, was die Geräuschbelästigung noch weiter dämpfte und damit einen guten Rückzugsort bot.

Der junge Mann, dem die Wohnung gehörte, blickte gerade durch die gekippte Balkontür nach draußen, wo die Sonne ihren langsamen Abstieg über den Horizont angetreten hatte. Doch war er zu tief in seinen Gedanken versunken, um das Schauspiel wirklich genießen zu können. Was den Mann mit dem dunklen Kurzhaarschnitt und dem Henriquatre beschäftigte, war eine ganz und gar private Vorliebe. Ein Großteil seiner Freunde hätte dabei vermutlich mit humorvoller Unwissenheit oder vielleicht sogar Ablehnung reagiert. Nun vielleicht auch nicht unbedingt Letzteres, nachdem ja inzwischen sogar der zweite Teil einer Buchverfilmung die Massen an Kinobesuchern ein bezaubernd falsches Bild von etwas vermittelt hatte, an dem er selbst großes Interesse besaß. Denn Hannes war unter anderem das, was man unter Kundigen als Dom oder Top bezeichnete.

Das Problem war nur, dass er noch sehr unerfahren in dieser Hinsicht war. Oh, er hatte schon die eine oder andere Session gehabt und sich - wortwörtlich mit dem Handbuch auf dem Schoß - den ersten Herausforderungen gestellt. Neben den üblichen Problemen, die das mit sich brachte, gab es jedoch noch eine wesentliche Schwierigkeit, die sich bei steigender Herausforderung offenbarte. Seine Selbstzweifel machten ihm in letzter Zeit einen gehörigen Strich durch die Rechnung, wenn es darum ging, weitere Erfahrungen zu sammeln oder die Damen für ein Spiel mit ihm zu begeistern. Eine Ursache dafür war vermutlich der Umstand, dass er beim letzten Mal einen Fehler gemacht hatte, der seiner Meinung nach unverzeihlich war. Die betroffene Sub hatte es jedoch bei einem intensiven Gespräch anders gesehen und ihm aus seiner Unerfahrenheit keinen Strick gedreht.

(...)

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

14.07.2017 um 08:58 Uhr

Ich finde es toll, dass Hannes auch Zweifel hat. Das macht ihn sehr menschlich und sympathisch.

Signatur

Viele Grüsse, Nymphaea

28.06.2017 um 23:30 Uhr

Schöne Geschichte.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

23.06.2017 um 05:39 Uhr

...ich bin ungemein begeistert. 

Deine Worte lassen meine persönlichen Erinnerungen zum Walzer werden.

03.06.2017 um 07:43 Uhr

Wau, Kaoru,

wieder einmal ganz viel Gefühl, toll beschrieben, leicht zu mitgehen... ich würde jetzt auch gerne eine Runde tanzen... und geführt werden... )

Quälgeist

Autor.

28.05.2017 um 00:01 Uhr

Du hättest mit: Es war einmal..." beginnen sollen, weil die Story schön geschrieben ist und fast  ein wenig märchenhaft daherkommt ... und so wird aus Hannes auch mal ein richtiger Dom. Es war ein fast augenzwickerndes Lesevergnügen.

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

cam

Autorin.

21.05.2017 um 13:40 Uhr

Hmm, die Idee finde ich super! Den Schreibstil aber an manchen Stellen ein bisschen holprig...

Und ich finde eine/n Dom/me ganz ohne Selbstzweifel nicht stark sondern gefährlich. In sofern sollte es mehr Storys geben, wo dem auch Raum gegeben wird!

12.05.2017 um 12:15 Uhr

Eine für hiesige Verhältnisse etwas ungewöhnliche Geschichte. Sie gefällt trotzdem. Jeder kann dabei für sich mitnehmen, was er möchte. Vieles bleibt bewußt unklar, so kann der Leser sein ‚Ding‘ dort unterbringen.

Welchen Fehler hat der Protagonist gemacht?

Keiner wird wohl ohne Tadel oder gemachte Fehler sein.

@Sir Gross

Ich kann nicht erkennen, warum es sich um eine verweichlichte Figur handeln soll. Personen, die nachdenken, Reflektion betreiben, müssen sehr stabile Menschen sein, die keine Scheu davor haben, den selbst gebauten Mist sich nochmals vor Augen zu führen. Wer daraus die entsprechenden Schlüsse zu ziehen versteht, Änderungen herbeiführt, der wird in jeder Hinsicht immer besser.

Das ist tatsächliche Größe.

10.05.2017 um 23:24 Uhr

Gut erzählt. Aber ist Hannes wirklich ein Mann?

Trotzdem, danke für diese Geschichte

10.05.2017 um 22:07 Uhr

Männer haben immer Selbstzweifel, Sir Gross. So wie alle Menschen. Manchmal auch mehr.

Mir hat die Geschichte gut gefallen!

Viele Grüße

Tina

Söldner

Autor. Fördermitglied.

07.05.2017 um 19:27 Uhr

Hier kommen die Figuren ganz normal daher, wirken nicht zuletzt durch ihre Zweifel lebendig. Sie sind nicht eingeschnürt in das Schema vom glubschäugigen Rehlein und dem stählernen Kraftprinzen. Deine Geschichte habe ich gern gelesen.

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