BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Wenn Dominatrizen baden. Oder: Eine weitere Betrachtung von Frauenleiden

Eine Satire von Nachtasou.

Ich füßle mit vorsichtigen Schritten zu meinem Auto. Es sieht albern aus, wenn Männer füßeln. Aber verdammt, ich habe keine Lust, auf die Schnauze zu fallen. Und gewöhnen muss ich mich auch erst einmal wieder an den Schnee.

Mein Leben lang habe ich mich erfolgreich gegen lange Unterhosen zur Wehr gesetzt. Das ist einer der wenigen Punkte, in denen ich über meine Mutter, Gott hab sie selig, obsiegt habe. Sie würde jetzt einfach nur sagen: Siehste! Denn was sich körperlich so alles verändert unter winterlichen Bedingungen, können nur Männer ermessen. Deshalb schweige ich darüber fein still und kratze stoisch die Scheiben des Wagens frei.

Ich hole nämlich Carola. Ich besuche nicht Carola, ich hole sie. Denn aus irgendeinem Grund, den ich nicht nachvollziehen kann, hat sie Angst vor dem Autofahren. Und als Beifahrerin hält sie es nur aus, wenn sie mit ihren Füßen die Bodenbleche nach außen beult. Mit Carola im Wagen ist ein Bremskraftverstärker entbehrlich. Ich hole sie gern, weil die Abende mit ihr meist unterhaltsam sind. Aber bei diesem Wetter lässt man sich eigentlich lieber besuchen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

22.09.2018 um 21:26 Uhr

Hinterlistig, lustig und erheiternd, gerne mehr davon

20.07.2018 um 15:19 Uhr

So ein bisschen snobistisches Lästern und Philosophieren find' ich immer gut. 

Signatur

Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

14.03.2017 um 19:11 Uhr

Wenn ich mit meinem Mann im Auto unterwegs bin, also ich als Beifahrer, dann ertappe ich mich oft dabei, dass ich mich nach links lehne, um den LKW auszuweichen. Danach habe ich meistens Nackenschmerzen. Über die Problemzonen möchte ich mich hier nicht äußern.

Es stimmen ja auch nich alle Klischees. Beim Sex spricht mein Mann mehr als ich. Meistens stört mich das nicht. Wahrscheinlich bin ich keine typische Frau, trotz Problemzonen. 

Frau Schusterfeldt wohnt überall. Das ist möglicherweise ein Naturgesetz. Sie gehört zu den Vorurteilen, die sich von ganz alleine Pflegen. Da muss man gar nichts tun.

Manchmal frage ich mich, welches Klischee ich so bediene, aber das geht immer schnell vorbei.

Danke für einen Hauch Casablanca

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

18.09.2016 um 13:10 Uhr

Humor ist, wenn frau trotzdem lutscht, oder?

Gängige Klischees nett und wortreich distanziert verpackt.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

14.06.2016 um 15:37 Uhr

So süß kommt mir der werte Herr vor, wunderbar, dankeschön.

07.06.2016 um 21:05 Uhr

Ich habe den Text gerne gelesen. Danke

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Höre nicht auf zu träumen, denn das ist der Weg zu den Sternen!

05.06.2016 um 14:51 Uhr

Ja ja, Schein und Sein, dass Internet ist doch voller Geheimnisse...

Signatur

LG. Daydreamer

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.05.2016 um 01:06 Uhr

Haha, schöner Stil. Ich mag diese ironische Distanziertheit. Gerne mehr davon.

poet

Autor.

14.05.2016 um 12:16 Uhr

Witzig, in einer hinterfotzigen Naivität verfasst, einfach köstlich! Danke für diesen Dauerschmunzelauslöser!

Signatur

poet

Nachtasou

Autor.

11.05.2016 um 17:32 Uhr

Bester Schneeleopard,

Deiner ist einer der besseren Verrisse, die ich auf den SZ gefunden habe.

Danke Dir, aber auch den anderen für ihre Rückmeldung.

Ohne Eure Kommentare bliebe Schreiben wie Schwimmen mit Schwimmflügelchen *g.

Muss Schluss machen, Nicole ruft …

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