BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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In den Sand gesetzt

BDSM-Geschichte von Nachtasou

Eine Frau schließt hinter sich die Tür ab und ist mit einer großen Tasche beladen, die sie rechts geschultert trägt. Um 18:00 Uhr hat die Kraft der Sonne schon etwas nachgelassen, die Häuserblocks malen dunkle Parallelogramme auf Grasflächen, über denen die Buntwäsche der Nachbarn träge hängt. Sie wird bretthart sein, weil sie zu schnell trocknete und die Luft stand. Jetzt ist es zu spät. Nicht aber für Karin, die ihr Rad aufschließt, die Tasche auf dem Gepäckhalter zusammenfaltet und müde Tritt fasst, um sich ohne Eile zu entfernen.

Sie ist viel zu früh. Aber bis Wieck ist ein ganzes Stück zu fahren und der Asphalt gibt die Mittagswärme langsam ab. Sie wird bis Mitternacht reichen, erst dann wird es auffrischen. So wie Karin, die vorhin in nur warmem Wasser in der Wanne gelegen hat, frisch riecht, und voller Erwartung ist. Die meisten Bewohner tummeln sich bald auf den Balkonen oder im Ausland, bloß nicht drinnen sein, bloß nicht im eigenen Wohnzimmer schwitzen müssen. Was treibt sie nur alle fort. Was treibst Du eigentlich, Karin, geht es ihr durch den Kopf.

Was ist mit meinem Leben passiert. Vor Jahren noch würde ich gelacht haben, wenn ich hinter die Dünen bestellt worden wäre. Den Vogel hätte ich gezeigt. Jetzt gräbt sich der Fahrradsattel ins nackte, rasierte Fleisch. Wie alt musste ich werden, um mich so kindisch zu verhalten.

Sie hängt ihren Gedanken nach, an jeder Ampel beginnen sie von Neuem. Und in der Sonne kommt sie ins Schwitzen. Ein sauberer Schweiß, ohne Kosmetik, unverfälscht und ganz eigen. Sie überlegt, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre, etwas unter dem Kleid zu tragen; es scheuert. Hoffentlich nicht zu viel. Andererseits fühlt es sich auch gut an, wie das Leder des Sattels an ihrem Sitzfleisch walkt. Hoffentlich nicht zu viel. Es ist auch rutschiger als sonst.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

17.10.2016 um 03:37 Uhr

Lieber Nachtasou,

Eine wunderbare Beschreibung eines intimes Momentes zweier Personen, die sich treffen um sich miteinander zu finden. Wie gewohnt malst Du in wundervoller Sprache emotionale Bilder, nimmst den Leser mit auf Karins Fahrradausflug in die Dünen und lässt ihn an ihrer Gefühlswelt teilhaben. Ich kann mich meinen Vorkommentatoren nur anschließen.

Danke, dass Du mich in die Dünen entführt und mich hast teilhaben lassen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

19.02.2016 um 00:11 Uhr

fühlt sich in diese welt versetzt die ich im begrif bin zu erkunden ..

15.02.2016 um 23:12 Uhr

Sehr, sehr schöne Geschichte, DANKE!

Lucia

Autorin.

15.02.2016 um 22:23 Uhr

Schöööne Geschichte!

Mit deinen sprachlich gemalten Bildern hast du mich mitgenommen in die Dünen!

Ich hab den beschriebenen Geruch in der Nase.

Hast offen beschrieben und dann wieder nur Andeutungen gemacht, gespielt mit dem Gedanken ans entdeckt werden...

Die Sehnsucht nach sommerlichen Spielen in mir geweckt!

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

Margaux Navara

Autorin. Fördermitglied.

12.02.2016 um 19:06 Uhr

Eine wunderbar beschrieben, weil so tief eintauchende Szene. Ich war ganz bei ihr, mir ihr unterwegs, in ihrem Kopf und Körper. Sehr eindringlich, wie du ihre Gedankengänge beschreibst.

Eine Geschichte wie ein Gemälde!

Vielen Dank, weiter so!

Signatur

komm küss mich rief ich der Muse zu da wurde sie pampig (PAMPELMUSE v. GERHARD C. KRISCHKER)

12.02.2016 um 10:34 Uhr

Ein wirklich erregender Besuch in den Dünen.

Mit wirklich schöner Wortwahl, mit ausgefeilten Beschreibungen malst Du diesmal Bilder, die sofort in meinem Kopf ankommen. Mich erst mit Karin mitnehmen, als sie auf dem Fahrrad in Richtung Strand fährt, dann, als sie durch den Sand stapft. Lässt mich dabei an ihren Gedanken, Erinnerungen teilhaben. Später, in den Dünen, kann man diesen dezent beschriebenen, einzigartigen Geruch förmlich riechen. Nach einer Weile beginnt ein prickelnd erotisches Spiel, eines, auf das sie sich wohl Wochen vorher nicht einmal in Gedanken eingelassen hätte. Diese Erkenntnis, das Nachsinnen darüber ist es auch, was für mich die Zeilen so besonders lesenswert macht.

Karin, die scheinbar starke, selbstbewusste Frau, hat jemanden gefunden, dem sie vertrauen, dem sie sich hingeben kann. Auch wenn wir nicht sehr viel über ihn erfahren, so ist er von Beginn an präsent, führt und hat sicherlich noch viel mit ihr vor.

Danke für diese gelungenen Zeilen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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