BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Jona Mondlicht zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Jona Mondlicht, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Jona Mondlicht als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

 

Je suis Charlie

Ein Text von Jona Mondlicht.

Je suis Charlie!

Ich schreibe das nicht, weil ich sympathisiere oder Partei ergreife für das, was Charlie Hebdo publiziert hat. Ich schreibe es deswegen, weil ich dafür eintrete, dass Worte und Gedanken frei sein sollten, anstatt aus Angst und Unterdrückung nicht mehr gesprochen oder gedruckt zu werden.

Was das mit SM zu tun hat?

Jeder von uns kennt Menschen, die mit SM nichts anfangen können. Vielleicht auch solche, die SM für verwerflich, pervers und abartig halten. Die unsere Leidenschaften nicht teilen. Die der Meinung sind, Lustgewinn durch Schmerzen sei ein Deckmantel für Gewaltexzesse innerhalb einer Beziehung, in der ein schwacher Partner gegen seinen Willen unterdrückt wird. Solche persönlichen Auffassungen kann ich nicht verbieten. Aber ich kann Gegenargumente vorbringen, kann erklären und meine Sicht der Dinge darstellen. Ich kann aus einer tiefen inneren Überzeugung sprechen, die ich letztendlich auch aus meiner eigenen Beziehung gewinne. Und ich erwarte, dass meiner Meinung ebenso Toleranz entgegengebracht wird, wie ich sie auch anderen Meinungen zubillige. Niemals aber will ich, dass meine Auffassung angefeindet wird, dass mir gedroht wird, wenn ich sie darlege, oder dass ich ernsthafte Nachteile in Kauf nehmen muss, wenn ich nicht darauf verzichte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

07.02.2018 um 04:26 Uhr

Eine sehr berechtigte Überlegung hat Jona da angestellt.

Ich war zuletzt in der Gurlitt Ausstellung in Bonn und habe dort sehr schöne Bilder gesehen, die zum Glück nicht verbrannt wurden aber deren Weg und wem sie gehörten auch nicht mehr richtig nachzuvollziehen ist.

Und was geschah mit Büchern und deren Autoren?...

Nachtasou

Autor.

30.03.2016 um 18:43 Uhr

Wolfgang Bachmann

Sehr gutDie Wahrheit darf nicht sterben!

sorry, wessen Wahrheit?

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

30.03.2016 um 18:15 Uhr

Sehr gutDie Wahrheit darf nicht sterben! ich wünsche mir mehr Offenheit und keine Unterdrückung der Gefühle.

15.02.2016 um 23:23 Uhr

Noch so viele Anschläge, Morde und andere Verbrechen von geisteskranken Fanatikern können zwar unsere Ängste und Hassgefühle verstärken, werden aber niemals unsere Freiheit  und geistigen Horizonte einschränken.

Signatur

Viele Grüsse, Skorpion

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

19.12.2015 um 08:21 Uhr

Ich sehe das genau so. Jeder sollte seine eigene Meinung äußern dürfen. 

01.12.2015 um 09:03 Uhr

Moin

Freiheit - ob für das Wort oder für uns persönlich - ist dies nicht alles eine Illusion?

Was heißt den Freiheit letztendlich?

Ist Freiheit nicht auch, das man die, die diese Freiheit eingrenzen wollen, toleriert?

Geht das überhaupt?

Oder haben wir uns nicht schon mit sooo vielen Dingen abgefunden, die unsere Freiheit einschränken, das wir darüber gar nicht mehr nachdenken?

Werden wir nicht Tag täglich frei angelogen - vorgeführt - bewusst - mit voller Absicht?

Wir haben die "Freiheit", das zu Glauben - es hinzunehmen ... ist das nicht auch eine Art von Freiheit?

Ist der Mensch für diese Freiheit, die wir an sich meinen, überhaupt fähig?

Hat er, der Mensch, aus seiner Geschichte gelernt oder lebt er in seinem Moment, den er für wichtig hält?

Alle, die an der Freiheit arbeiten, sie erreichen möchten, sind dies nicht Menschen, die einen Traum jagen?

Gruß Bernd

Signatur

" Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten . Nichts ist so wie es scheint und doch ist alles so wie es ist. "

11.05.2015 um 19:17 Uhr

D'accord. Je suis Charlie, moi aussi.

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

16.04.2015 um 22:05 Uhr

Liborius

Hitler's Kampf wurde verboten. Hätte ich gerne mal gelesen, um zu erfahren, worauf die Menschen damals reingefallen sind. Weil ich es nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob diese Seiten heute noch gefährich für den Weltfrieden seien.

Vllt. hat das Verbot auch seine Berechtigung.

Auch wenn es OT ist, sei an dieser Stelle die Anmerkung erlaubt, dass "Mein Kampf" keinesfalls verboten ist: Man kann es kaufen und verkaufen (jedenfalls antiquarische Ausgaben), und wer es lesen, aber nicht kaufen will, findet das Buch in einigen öffentlichen Bibliotheken oder den kompletten Text online, wenn er ihn sucht.

"Mein Kampf" ist außerdem so anstrengend zu lesen, dass ich nicht glaube, dass viele es gelesen haben*; die Menschen düften also nicht auf gerade dieses Machwerk der NS-Propaganda hereingefallen sein.

Viele Grüße

Wölfin

* Ich auch nicht, ich habe es gar nicht erst versucht, kenne aber jemanden, der sich sprichwörtlich durch "Mein  Kampf" gekämpft hat.

Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.04.2015 um 21:16 Uhr

Hitler's Kampf wurde verboten. Hätte ich gerne mal gelesen, um zu erfahren, worauf die Menschen damals reingefallen sind. Weil ich es nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob diese Seiten heute noch gefährich für den Weltfrieden seien.

Vllt. hat das Verbot auch seine Berechtigung.

Erdogan lässt you tube etc. verbieten. Salafisten verschenken den Koran um junge Menschen für die Rechtschaffung des Krieges in aller Welt zu überzeugen...

Rechte, die unsere Vorfahren schwer erkämpft haben, damit wir heute in einer toleranten Gesellschaft leben können, werden durch Islamisten eingeschränkt.

Auch Telefonate von unverdächtigen Personen dürfen nun schon abgehört und gespeichert...mal sehen wo das alles noch hinführt.

eileen

Autorin.

01.04.2015 um 21:07 Uhr

Der Botschaft dieses Textes stimme ich voll und ganz zu. Ich finde aber, sie sollte sich nicht nur auf BDSM beschränken. Das ein SMler sich für Toleranz und Meinungsfreiheit gegenüber SM einsetzt ist ja irgendwo logisch. Es geht aber nicht nur darum, wie viel einfacher unser Leben durch gelebte Toleranz wird, sondern auch, wie offen wir reagieren, wenn es um eine Neigung geht, mit der wir nichts anfangen können. Wenn beispielsweise jemand eine gefühl- und liebevolle Geschichte über seine Gummipuppe bei Schattenzeilen veröffentlichen würde, wären die Bewertungen vorurteilsfrei vom Thema? Würde man sie als eine ernst gemeinte Geschichte über die eigene Neigung wahrnehmen oder am Ende schreiben, "witzige Geschichte, selten so gelacht."?

Wie andere Menschen auf uns reagieren, können wir sowieso nicht ändern und Toleranz beginnt bei uns selbst.

Signatur

Das Leben ist viel lustiger, wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt.

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