BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 1663 | Kurz-Url http://szurl.de/t1663 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von X Besonnener X zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei X Besonnener X, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von X Besonnener X als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Klavierstunden

BDSM-Geschichte von X Besonnener X

Es dämmerte früh an diesem Tag, nachdem der heftige Wind aus Nordwest Wolkenberge vom Meer in die weite, fast endlos scheinende Marsch getrieben hatte. Auf den Wiesen, die sich jenseits der Kastanien, die das alte Haus umgaben, erstreckten, sah man die weißen Tupfen der Möwen, die den Sturm fliehend, Zuflucht im Binnenland gesucht hatten.

Das Licht brannte nicht. Die geräumige Wohndiele lag in einem gespenstischen Zwielicht.  Zwei Kerzenleuchter mit jeweils drei weißen Kerzen warfen einen sanften Lichtschein auf die Klaviatur des Flügels, dessen Klangkörper mit dem Dunkel des Raumes zu verschmelzen schien.

Sie wusste, dort, in der Ecke, auf dem massigen Sessel saß er, ein Glas Rotwein neben sich und eine Pfeife in der Hand. Der Duft des Tabaks erfüllte leicht den Raum. Es roch dezent nach Vanille und ein bisschen nach Mirabelle. Die hölzernen Treppenstufen knarrten unter ihren leichten Schritten, fast als ob ein unsichtbarer Geist ihr Erscheinen ankündigen wollte. Durch die dünnen Sohlen der Schuhe fühlte sie das Parkett, atmend, lebend wie ein Mensch. Er hatte ihr die Abendgarderobe bereitgelegt. Heute trug sie ein langes, weißes Kleid, dazu ein Paar halterlose Strümpfe. Auf Unterwäsche hatte er verzichtet.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.05.2016 um 07:08 Uhr

geändert am 05.05.2016 um 09:37 Uhr

Ich bin ein bisschen zwiegespalten...

Der Beginn absolut klasse! Du malst mit wohlgewählten Worten Bilder, die sofort im Kopf ankommen, das Romantikerherz ansprechen. Schaffst ein Ambiente, das schöner kaum sein kann. Baust damit eine wahrlich große Erwartungshaltung auf.

In der weiteren Folge ändert sich das drastisch, ich würde fast sagen, wird zur reinen Sexbeschreibung. Wirklich schade, auch wenn die wortlose Innigkeit der Beiden am Ende einiges wieder wettmacht.

Irgendwie habe auch ich das Gefühl, zwei zusammengesetzte Geschichten, statt einer komplexen, gelesen zu haben. Wirklich schade, da ja Leserinnen und Leser zu Beginn erfahren dürfen, dass Du es eigentlich toll kannst.

Danke, dass ich die Zeilen lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

21.12.2014 um 02:17 Uhr

kurz, aber gefühlvoll.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

25.06.2014 um 23:36 Uhr

Den Anfang Deiner Geschichte fand ich sehr berührend, Du hast mit den ganzen Details ein wunderschönes Bild beschrieben, aber nach dem Klavierspiel änderte sich Dein Schreibstil, diese Feinheiten aus dem Teil waren verschunden, es las sich einfach anders. Das innige zwischen den Beiden, dieses ohne Worte sich zu verstehen gefiel mir aber wieder gut.

Danke für Deine Zeilen.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

31.05.2014 um 23:37 Uhr

Obwohl der Plot recht simpel ist es dem Autor gelungen, daraus ein stimmungsvolles 'Kopfkino' zu schaffen. Respekt!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

30.04.2014 um 23:41 Uhr

ich finde den Anfang etwas zu langatmig. Deshalb das gut. Der Haupttext hat mir aber sehr gut gefallen, der hätte wiederum etwas länger sein können 

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

25.04.2014 um 00:16 Uhr

Also was soll ich sagen, Devana spricht mir aus dem Herzen. Genauso habe ich es auch empfunden. Die Geschichte ging so schon los, man konnte die Spannung zwischen den beiden spüren und dann wurde plötzlich nur noch der reine Akt beschrieben. Bissle schade. Aber trotzdem eine schöne Geschichte. Hut ab vor jedem der sich traut, seine Geschichtn zu veröffentlichen. Vielleicht schaffe ich es ich mal. 

17.04.2014 um 12:53 Uhr

Ich weiß zwar nicht, ob es üblich ist, in diesem Forum, aber zumindest möchte ich mich, als "Verursacher" auch mal zu Wort melden. Nein, ich möchte mich nicht rechtfertigen oder meinen Text hier irgendwie interpretieren. Ich möchte mich ganz einfach bedanken. Die hier geäusserte konstruktive Kritik finde ich sehr hilfreich. Man hat leider nur selten die Gelegenheit, seine Texte von "neutraler Seite" begutachten zu lassen. Stellt man seinen Text im Freundeskreis vor, ist das Feedback selten unbefangen. Um so mehr schätze ich die offenen Worte und auch die Anregungen hier. Besonnene Grüße aus dem Norden

Signatur

Der junge Weinstock trägt mehr Trauben, aber der Alte gibt den besseren Wein (Lord Byron)

16.04.2014 um 13:53 Uhr

Du benutzt schöne, ansprechende Bilder in deiner Geschichte "...nur die Klaviatur des Flügels, die im Kerzenschein wie eine rettende Insel in einem Meer von Dunkelheit lockte". oder "Gemeinsames Schweigen, miteinander, nicht gegeneinander. Wortloses Verstehen." oder " Das Licht der Kerzen umgab sie, ließ sie von innen leuchten." Auch die Schilderung der beiden Personen und ihrer festgelegten Rollen ist dir überaus gut gelungen!

Soweit, so gut - als aktiver Musiker und Klavierspieler hatte ich bei dem Titel "Klavierstunden" einfach mehr erwartet! In meiner Fantasie hätte er zum Beispiel seine Sklavin das gleiche Stück in geklammertem Zustand noch einmal spielen lassen und dabei peinlich genau auf (erregungsbedingte) Fehler achten können, sozusagen als sadistische Komponente! Stattdessen dient das hingebungsvolle Klavierspiel seiner sub, auf dessen Qualität er mit keinem Wort eingeht, nur als Einleitung für eine kurze Session, und das finde ich ehrlich gesagt sehr schade!

Signatur

"Die üste hat die freie Wahl wählt sie ein W dann bleibt sie kahl wählt sie ein K dann wird sie nass die freie Wahl macht keinen Spass, wählt sie ein Br dann MACHT sie Spass!"

Margaux Navara

Autorin. Fördermitglied.

16.04.2014 um 09:58 Uhr

Sehr schöner Schreibstil - im ersten Teil, dann aber 08/15. Was ist mit dem Klavier? Der Titel sagt, sie erhält Klavierstunden, aber sie spielt nur, es gibt keinen Zusammenhang.

Ich bin sicher, dass sich aus dem Anfang mehr machen lässt, wenn das Klavier weiterhin eine Rolle spielt, und der Stil so beibehalten wird - fein beschreibend, eine besondere Atmosphäre schaffend, Erwartung erweckend.

Signatur

komm küss mich rief ich der Muse zu da wurde sie pampig (PAMPELMUSE v. GERHARD C. KRISCHKER)

ungewiss

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

11.04.2014 um 18:34 Uhr

Hm, irgendwie fühlte es sich für mich so an, als hätte ich zwei (halbe) Geschichten gelesen. Was den Anfang angeht, kann ich mich Devana und Poet nur anschließend: wunderschön, auf sinnliche Art auf- und erregend. Du zeichnest mit Worten eine unheimlich dichte Atmosphäre und eine zauberhafte Szenerie. Aber dann habe ich plötzlich das Gefühl, Ort, Personen und Handlung hätten sich urplötzlich geändert. Als wäre von einem ganz anderen Paar die Rede. Statt zum Höhepunkt zu streben, brachen Stimmung und Lust gnadenlos ein und am Ende war ich gar nicht mehr mit ihnen beschäftigt, sondern nur noch mit der Frage, was es denn nun mit dem Klavier auf sich hat.

Der Text heißt "Klavierstunden" und zu Beginn schien für mich ganz klar, dass sie bei ihm Stunden nimmt und sich vor seinem Urteil und seiner Strafe für Fehler im Spiel oder zu wenig Üben fürchtet. Doch letztlich hatte die Handlung mit dem Klavier gar nichts mehr zu tun. Vielleicht wäre der Text nicht so auseinander gefallen, wenn du uns nicht nur an der äußeren Handlung hättest teilhaben lassen, sondern auch an dem, was in den Protagonisten vorgeht. Mich hätte sehr interessiert, wie sie an diese Stelle in ihrer gemeinsamen Geschichte und an diesen Ort gekommen sind und welchen Hintergrund sie haben.

Signatur

Nur wer träumt, kann Großes erreichen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.