Social Bondage: Textnummer 1628 |
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Roter Mond
Eine BDSM-Geschichte von Rote Sonne
Es ist Dezember, der Winter hat bereits Einzug gehalten, draußen ist die Welt unter einer weißen Schneedecke versunken, ich habe mich vor dem Kamin eingekuschelt, ein gutes Buch in der Hand und genieße meinen Tee. Mein Handy piepst, eine SMS. Ich schäle mich aus meiner Kuscheldecke, nehme mein Handy und öffne die Nachricht. „Mein Mädchen, ich möchte Dich in einer Stunde an der Eislaufbahn vom Weihnachtsmarkt sehen. Bevor Du Dir den Kopf zerbrichst, was Du anziehen sollst, Deine hohen Winterstiefel, Wintermantel, Strümpfe und das schwarze Strickkleid! Dein Herr“
Ich stehe mit meinem Handy in der Hand und meine Gedanken kreisen. Bei der Kälte ohne Unterwäsche? Hat er es nur vergessen zu schreiben, soll ich nachfragen? Oder möchte er, dass ich ohne komme?
Ich gehe erst ins Bad, ziehe schnell Jogginghose und Sweater aus, steige in die Dusche und rasiere vorsorglich noch mal nach, trockne mich dann ab. Ich beschließe, mich mit der Fettcreme einzucremen, dann hätte ich wenigstens einen kleinen Schutz auf meiner freien Haut und das könnte ich mit Körperpflege rechtfertigen. Creme meinen Körper großzügig ein, ziehe dann meine halterlosen Strümpfe und das schwarze Wollminikleid an. Wenigstens ist das von innen etwas kuschelig und ich hoffe, es spendet mir ein wenig Wärme. Schnell noch im Bad die Haare gemacht, ein dezentes Make-up aufgelegt und zum Schluss noch die hohen, zum Glück gefütterten Stiefel und den Mantel angezogen, Schlüssel und Handtasche gegriffen und ich starte.
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Kommentare von Leserinnen und Lesern
Die letzten 3 Zeilen gefallen mir. Zum Rest fehlt mir der Zugang. Unter "Gemütlichmachen" stelle ich mit was anderes vor. Genaugenommen das Gegenteil: Wärme, Bequemlichkeit und keine Schmerzen. Nun ja, alles kann man nicht haben. Wann bietet sich schon einmal die Gelegenheit einen "Blutmond" abzulichten. Danke für die Kurzweil.
Eine sehr schöne Geschichte die das Kopfkino Anregt!
Danke, das ich sie lesen durfte!
Queeny
Auch wieder eine schöne Geschichte und wie auch die erste auch sehr schön und mitfühlend geschrieben.
Ich mag die Art wie du die Geschichten aufbaust und einen zum Träumen verleitest
Eine sehr schöne Geschichte und ich gebe gern zu, dass ich ein weiteres Mal dankbar für die Worte des Meister Y: bin.
so romantisch einfach zum Träumen
Danke dafür
Eisige Kälte und wohlige Wärme regelrecht verschmolzen, wirklich schön.
Der Zufall hat mir an einem eisigen Aprilmorgen diese Geschichte präsentiert. Aus mehreren Gründen bin ich ihm dankbar dafür.
Mal abgesehen davon, dass sie sich real wohl eine schmerzhafte Blasenentzündung zugezogen hätte, habe ich die Zeilen wirklich gern gelesen. Sprachlich sauber und gewandt wird hier ein Szenario beschrieben, dass schon wegen seiner Gegensätzlichkeit wunderbar passt. Eisige Kälte, die man regelrecht spüren kann auf der einen, glühendes Verlangen, gepaart mit wärmender Fürsorge auf der anderen Seite. Schön, wie sie seinen Befehlen folgt, sich sozusagen ins kalte Vergnügen stürzt. Friert und dabei zu spüren bekommt, wie er die Situation geniesst, auskostet, sie ein wenig leiden lässt. Besonders gefallen, hat mir die Idee mit dem Eishotel. Wer ein mal in einem Iglu gewesen ist, weiß, wie sich das, was visuell nur Eiseskälte vermittelt wirklich anfühlt. Ja, so schön kann es sein, wenn Wünsche in Erfüllung gehen. Am Ende eine bleibende Erinnerung. Ein Bild, von Beiden gewollt. Ein "roter Mond" von dem wohl nur die Beiden wissen, was er tatsächlich verheißt.
Danke für schön gemalte Bilder. Danke für eine wunderbare, eisige wie wohlig warme Geschichte. Danke für eine schöne, bleibende Erinnerung...
Eisige Umgebung, wärmende "Fürsorge" und heiße Gedanken ergänzen sich wunderbar in dieser Geschichte
Sie ist sprachlich sehr schön und regt die Fantasie an.
Ich muss sagen, die Geschichte ist gut gelungen. Ein Besuch im Eis-Hotel auf Zeit hört sich spannend an.
Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.
Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.
