BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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BDSM-Geschichte von Gryphon

"Mein Gott, ist das langweilig!" Ich bleibe stehen, und bis Du das bemerkst, bist Du schon ein gutes Stück weiter gegangen. Ich runzle die Stirn. Mir ist nicht langweilig. Ich gehe gern spazieren, mit Dir, so wie jetzt. Ein schöner Frühlingsnachmittag, überall in der Fußgängerzone haben sie die Stühle rausgestellt, Du bist bei mir, es ist eine der seltenen Gelegenheiten, dass wir beide gemeinsam einen Tag frei haben. Jetzt bleibst Du auch stehen, drehst Dich um und fixierst mich.

 

"Was ist langweilig?" frage ich Dich.

"Das da." antwortest Du und machst eine Geste an Dir runter. Sehr schön siehst Du aus in Deinem knielangen Sommermantel. Dass Du darunter außer einem Strumpfgürtel, Strümpfen und Pumps nichts trägst, weiß nur ich, und das gefällt mir.

 

"Wir gehen erst einmal einen Kaffee trinken." entscheide ich. Wir setzen uns vor ein spießiges kleines Café unter den Arkaden, das nur eine Reihe Tische auf dem schmalen Gehweg stehen hat, sitzen uns gegenüber und bestellen Kaffee. Du ziehst die Nase kraus, das sicherste Zeichen, dass Du unzufrieden bist.

 

"Ich finde, Du sitzt da viel zu sittsam und verkrampft", lache ich Dich an und rühre in meiner Tasse.

 

"Meinst Du?" Du lehnst Dich ganz langsam in Deinem Stuhl zurück, so dass der Mantel über Deine Schenkel rutscht und schlägst die Beine übereinander. Die Spitzenabschlüsse Deiner Strümpfe werden sichtbar, es sieht umwerfend aus. "Oder meinst Du so?"

 

Deine Stimme klingt sehr arrogant, als Du Dich noch ein ganzes Stück im Stuhl drehst und Dich zum Bürgersteig hin ausrichtest. Du nimmst Deine Tasse und nippst an ihr, beginnst, die vorbeilaufenden Fußgänger zu fixieren. Das kannst Du sehr gut. Ich lehne mich auch zurück und warte ab, was geschieht. Ich schaue nicht Dich an, denn was Du jetzt machst, kenne ich zur Genüge. Ich schaue mir die Gesichter der vorbeilaufenden Männer an, die Du ins Auge fasst, die Dir zuerst ins Gesicht schauen, dann an Dir hinunter, wie sich ihre Augen weiten, die Münder öffnen, manchmal gucken sie dann etwas fassungslos zu mir, aber meine Miene sagt nichts.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

26.01.2017 um 17:44 Uhr

So ähnlich muss es bei König Drosselbart gewesen sein, die Brüdrr Grimm haben da nur eine kinderfreundliche Variante draus gemacht. Diese hier gefällt mir aber viel besser. 

Danke für den unterhaltsamen Stadtbummel

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

24.03.2016 um 16:25 Uhr

Mhm...

Welch schöne Erziehung, welch subtiles Spiel, wunderbar genial und ein bisschen gemein.

Zeilen, die einen tief in die Situation mitnehmen, in denen man mehr und mehr spürt, wie sie mit dem, mit dem sie keinesfalls gerechnet hat, kämpft. Wie sie rebelliert, schließlich merkt, dass sie tatsächlich ihren Meister gefunden hat.

Zeilen, die schon deswegen auch wirklich unterhaltsam daherkommen. Eigentlich ist man die ganze Zeit dabei, geht mit den Beiden mit. Ins Cafe, über die Einkaufsmeile, in den Herrenausstatter... Immer so, dass man beide genau im Blick hat, je nach Position Macht oder Leid geniesst.

Danke für diese klasse Zeilen, für ein wahrlich herrliches Lesevergnügen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

17.09.2014 um 03:48 Uhr

auch eine wirksame Erziehungsmethode

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

06.06.2014 um 14:01 Uhr

Herrlich gemein  und einfach genial zum Lesen. 

Danke für diesen netten Stadtbummel

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

emily

Autorin.

21.02.2014 um 09:41 Uhr

Wundervoll subtile Strafe. Ich mag die Geschichte

Signatur

Alles, was uns begegnet, hinterlässt Spuren...

20.02.2014 um 23:50 Uhr

Gefällt mir, danke 

Signatur

Liebe Grüße Träumerin

Reisender

Autor.

01.06.2013 um 22:22 Uhr

Klasse geschrieben. Sehr unterhaltsam! Danke für dieses schöne Stück Lesevergnügen!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

09.01.2013 um 23:28 Uhr

Kompliment ! Einfach herrlich geschrieben. Ich habe stellenweise nicht nur geschmunzelt, sondern lauthals gelacht... und mich sogar ein klein wenig geschämt *gg

briseis

Autorin.

12.11.2011 um 20:35 Uhr

Amüsant, gefällt mir sehr, danke!

hexlein

Autorin.

04.07.2011 um 15:15 Uhr

Dazu fällt mir nur das alte Sprichwort ein.....

"wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein"

danke für diesen "lehrreichen" und erheiternden Text

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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