Stefanie hatte im vergangenen Jahr an Selbstsicherheit hinzugewonnen. Ihre Entscheidung für ein komplett anderes Leben, war nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Obwohl sie sich für ein Leben als Sklavin entschieden hatte, war sie an der Situation gewachsen.
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Damit hatte er nicht gerechnet. Zum ersten Mal in seinem Leben kniete eine Frau vor ihm. Sie bot sich ihm dar und er hatte die Macht, sie anzunehmen, sie zurückzuweisen, sie zu seinem Geschöpf zu machen, sie glücklich zu machen, sie unglücklich zu machen. Ihr Blick überraschte ihn. Da war keine Scheu, keine Angst in ihren Augen.
Stefanie wartete. Irgendwann würde auch sie an der Reihe sein. Michael holte sich eine Sklavin nach der anderen auf die Bühne und behandelte sie. Das Zischen und Auftreffen einer Gerte war unüberhörbar. Ihr war klar, dass sie wohl kaum verschont bleiben würde.
Auf einer Bank im Park (Teil 3)
Stefanie hatte im vergangenen Jahr an Selbstsicherheit hinzugewonnen. Ihre Entscheidung für ein komplett anderes Leben, war nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Obwohl sie sich für ein Leben als Sklavin entschieden hatte, war sie an der Situation gewachsen.
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Dieses Zitat holt mich absolut ab; und zwar in jeglicher Hinsicht. Es hätte auch der Titel der Trilogie sein können, denn darum geht es hier für mich im Kern. Menschen, die tief in sich etwas spüren und dann den Mut aufbringen und ein Risiko eingehen, um ihren Weg zum Glück zu finden. Hier bezogen auf eine BDSM-Neigung, aber auch allgemein auf viele Lebenssituationen übertragbar. Ich finde es schön, dass es zu einem Happyend gekommen ist (das auch durchaus in einem anderen Kontext hätte realisiert werden können), da ich tatsächlich glaube und auch selbst erfahren habe, dass es sich positiv auswirkt, wenn man tut, was man liebt und liebt, was man tut. Auch die zum Ende hin angedeutete weitere Entwicklung bei Tina und Andreas empfinde ich als einen gelungenen Abschluss, der zeigt, dass Austausch mit Gleichgesinnten den eigenen Horizont erweitert und die eigene Reise durchs Leben bereichert.
LG und Danke für diese, in meinen Augen, sehr authentische Geschichte.
Man sollte die 3 Teile möglichst in der richtigen Reihenfolge lesen. Das hilft dem allgemeinen Verständnis der etwas verschlungenen Handlungswege. Das Ende sollte wohl wieder versöhnlich stimmen. Für mich etwas überzuckert, da herrscht eitel Sonnenschein. Der 2.Teil ist für mich klarer Favorit.
Auch ich habe nun alle drei Teile gelesen und bin aus ganz unterschiedlichen Gründen beeindruckt:
Zum einen finde ich, dass „Auf einer Bank im Park“ toll geschrieben ist. Sprachlich sowieso, was mich bei Devana nicht wirklich überrascht. Darüber hinaus gefällt mir der Aufbau , wie aus einer Geschichte zwei werden, die sich doch wieder berühren, um am Ende in gleich zwei Happy Ends zu münden. Und das ist der zweite Punkt, weswegen mir der Text außerordentlich gut gefällt, obwohl ich spontan dachte: „Nee, das ist jetzt ein bisschen zu viel des Guten!“ Nachdem sich das Happy End für Tina und Andreas abgezeichnet hat, worüber ich mich natürlich besonders vor meinem persönlichen Hintergrund sehr gefreut habe, habe ich nicht mit einem solchen Ausgang für Stefanie und Thorsten gerechnet. Und es sah ja auch eine Weile nicht danach aus, und ich hab mich ertappt, dass ich Tina und Andreas das Happy End viel mehr gegönnt hab, weil ich mich an den beiden näher dran fühle. Schließlich hat sich der Ausgang für Stefanie aber auch gut und richtig angefühlt, denn sie musste einen deutlich steinigeren Weg als Andreas zurücklegen, um ein ihren Neigungen entsprechendes Leben führen zu können. Somit hat mir „Auf einer Bank im Park“ vor Augen gehalten, meine Augen in alle Richtungen offen zu halten, um die verschiedenen Facetten, in denen BDSM gelebt wird wahrzunehmen, und zwar als nebeneinander gleichwertig.
Hab nun den dritten Teil auch gelesen, gefällt mir gut! Wobei ich so einer Beziehung wie sie Stefanie und Thorsten führen, nicht so richtig was abgewinnen kann, der von Tina und Andreas umso mehr...
06.01.2026 um 12:17 Uhr
"Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zum Glück."
Dieses Zitat holt mich absolut ab; und zwar in jeglicher Hinsicht. Es hätte auch der Titel der Trilogie sein können, denn darum geht es hier für mich im Kern. Menschen, die tief in sich etwas spüren und dann den Mut aufbringen und ein Risiko eingehen, um ihren Weg zum Glück zu finden. Hier bezogen auf eine BDSM-Neigung, aber auch allgemein auf viele Lebenssituationen übertragbar. Ich finde es schön, dass es zu einem Happyend gekommen ist (das auch durchaus in einem anderen Kontext hätte realisiert werden können), da ich tatsächlich glaube und auch selbst erfahren habe, dass es sich positiv auswirkt, wenn man tut, was man liebt und liebt, was man tut. Auch die zum Ende hin angedeutete weitere Entwicklung bei Tina und Andreas empfinde ich als einen gelungenen Abschluss, der zeigt, dass Austausch mit Gleichgesinnten den eigenen Horizont erweitert und die eigene Reise durchs Leben bereichert.
LG und Danke für diese, in meinen Augen, sehr authentische Geschichte.
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