Du bist der Bauer, der den Acker bestellt. Jedes Spiel ist dein Anpflanzen in mir, in uns. Unermüdlich legst du Korn für Korn in unsere Erde. Mit deiner dir eigenen Aufmerksamkeit gibst du mir alles, um zu wachsen.
Du bist der Bauer, der den Acker bestellt. Jedes Spiel ist dein Anpflanzen in mir, in uns. Unermüdlich legst du Korn für Korn in unsere Erde. Mit deiner dir eigenen Aufmerksamkeit gibst du mir alles, um zu wachsen. Über mich selbst hinaus zu wachsen. War ich eben noch ein unscheinbares Samenkorn, so gibst du mir mit meinen Fesseln meinen Platz in dieser Erde, diesen Platz, an dem ich jetzt sorglos meine Wurzeln sprießen lassen kann. Du verankerst mich sicher vor Unwettern.
Zärtlich lockst du mich, aus mir heraus zu sprießen, über der Oberfläche gibt es so viel zu entdecken. Ich brauche keine Angst zu haben, du wachst sorgsam über das, was auch dich nährt.
Du lässt mich über den Boden kriechen, tief, voll Demut. Die erste Wahrheit findet man knapp über der Oberfläche.
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Ich mag poetische Texte, und Metaphern, so finde ich diesen Text sehr schön.
Nur habe ich mich während dem Lesen gefragt ob diese Betrachtung des Bauern, also des dominanten Parts, als demjenigen der ausschließlich für das Wachstums des Ackers zuständig und verantwortlich ist nicht etwas einseitig ist, denn ohne den Boden, der die Grundlage dafür bietet, kann nichts wachsen.
Vielleicht wird am Schluss darauf hingewiesen, dass auch der Bauer an Stärke gewinnt, im „ Spiel vom Werden, wachsen und Sein“, was ihm viel bedeutet, und innerhalb dieser Liebe. Und es ist ja wohl auch eine Art „ Liebesgedicht“, da passt es natürlich nur dem anderen zu huldigen, ohne den eigenen Anteil herauszustellen.
04.02.2026 um 12:02 Uhr
Ich mag poetische Texte, und Metaphern, so finde ich diesen Text sehr schön.
Nur habe ich mich während dem Lesen gefragt ob diese Betrachtung des Bauern, also des dominanten Parts, als demjenigen der ausschließlich für das Wachstums des Ackers zuständig und verantwortlich ist nicht etwas einseitig ist, denn ohne den Boden, der die Grundlage dafür bietet, kann nichts wachsen.
Vielleicht wird am Schluss darauf hingewiesen, dass auch der Bauer an Stärke gewinnt, im „ Spiel vom Werden, wachsen und Sein“, was ihm viel bedeutet, und innerhalb dieser Liebe. Und es ist ja wohl auch eine Art „ Liebesgedicht“, da passt es natürlich nur dem anderen zu huldigen, ohne den eigenen Anteil herauszustellen.
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