Knecht Ruprecht bemerkte, dass er das Zimmer gefunden hatte, das nicht in Glitzer, rotem Plüsch und brennenden Kerzen ertrank. Die Wände waren mit dick gepolstertem schwarzen Lack bezogen. Auf einem hohen Kerzenständer steckten fünf dicke Stumpenkerzen, deren flackerndes Licht Schatten auf der Haut der nackten Weihnachtsfrau tanzen ließ.
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Dass es einstmals vor langer Zeit eine Weihnachtsfrau gab, ist unbekannt. Denn wenn die Kinder und Eltern dieser Welt wüssten, warum der Weihnachtsmann seit Jahrzehnten wieder Single ist, würden sie ihre Kamine zumauern und Türen verschließen, damit er ihnen nicht zu nahe kommt.
Die Weihnachtsfrau, öffnete die Tür und lehnte sich in den Türrahmen. Sie hatte diese Pose in den vergangenen Wochen oft genug geübt, wollte nichts dem Zufall überlassen. Sie wollte ein bisschen Dominanz, ein wenig Schmerz, aber bitte schön, wann und genau wie sie wollte. Sie wollte den Weihnachtsmann. Der war zum Liebsein verpflichtet und leicht zu manipulieren. Dachte sie.
Weshalb es für den Weihnachtsmann brenzlig wurde
Knecht Ruprecht bemerkte, dass er das Zimmer gefunden hatte, das nicht in Glitzer, rotem Plüsch und brennenden Kerzen ertrank. Die Wände waren mit dick gepolstertem schwarzen Lack bezogen. Auf einem hohen Kerzenständer steckten fünf dicke Stumpenkerzen, deren flackerndes Licht Schatten auf der Haut der nackten Weihnachtsfrau tanzen ließ.