BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Unerwartete Begegnung

BDSM-Geschichte von briseis

Als er ihr die Hand drückte, überkam ihn ein seltsames Gefühl. Eine Vertrautheit, die er sich nicht erklären konnte. Er kannte sie nicht, ihr Mann war ein Arbeitskollege, der diesmal seine jährliche Party im eigenen Haus veranstaltete. Er sah in ihre grauen Augen, die ihn freundlich ansahen. Nach ihm kamen wieder Gäste und er nahm sich ein Glas und ging weiter. Dann drehte er sich um, um sie zu beobachten. Sie trug ein schmales, schwarzes Kleid mit tiefem Rückenausschnitt, ihr Haar trug sie aufgesteckt. Er sah ihre Schulterblätter und den zarten Nacken. Sie begrüßte die Gäste, nickte lächelnd und schüttelte Hände. Das seltsame Gefühl war noch immer da, er konnte es nicht abschütteln. Er fragte sich, woher es wohl kam und rätselte darüber nach. In seinem Körper spürte er Wärme und Wohlgefühl aufsteigen, was ihm gut tat. Er war so vertieft, dass er seine Kollegen erst bemerkte, als ihn einer am Arm berührte. „Träumst du?“ Er lachte und ging mit ihnen zum Buffet, das die Gastgeberin gerade eröffnete.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

12.10.2017 um 02:44 Uhr

Ja, so etwas soll sogar vorkommen. Sehr schön geschrieben!

30.10.2015 um 11:24 Uhr

Ich kann seine Melancholie verstehen...

Liest sich dieses besondere Wiedersehen doch wie die Beschreibung der perfekten Sklavin. Der, die er sicherlich gerne hätte. Der, der er so nah war und die doch so unerreichbar fern ist. 

Danke, dass ich dieses Wiedersehen hier lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

23.06.2014 um 23:56 Uhr

Wunderschön erzählt und ich mochte ihn, er strahlte etwas ganz besonderes aus! Du hast seine Gedanken und Gefühle an diese Erinnerung sehr berührend beschrieben. Ich mochte auch seine Respekt ihr gegenüber, dass er still das Erlebte genossen hat und wie ein großer Gentleman geschwiegen hat. 

Danke für diese ganz intensive Begegnung, die in einem ganz eleganten Stil, einer schönen Wortwahl und einem tollen Spannungsbogen geschrieben wurde.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.04.2014 um 01:01 Uhr

Sehr spannend... aber mit abruptem Ende...

Dein Schreibstil ist faszinierend! 

15.08.2013 um 00:59 Uhr

Sehr beeindruckend, schön und gefühlvoll.

Das Ende ist wohl menschlich, sie ist heute unerreichbar für ihn und ist doch der inbegriff der Vollkommenheit wie es scheint für ihn. Das schmerzt und so ist es verständlich, dass er sich das nicfht läger antut.

Danke für die schöne Geschichte.

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... stille Wasser sind tief... ... manchmal Abgrundtief

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

04.07.2013 um 07:37 Uhr

@ Bloch: Gerade weil sie für ihn vollkommen ist, ist der Mann traurig ist. Wenn sie die in seinen Augen perfekte Hingabe ist, dann würde er sie sicher gerne "besitzen". Und zwar sicher über den in der Vergangenheit liegenden Moment hinaus.

Die Idee der Geschichte finde ich toll. Bei der Vorführung wäre nach meinem Geschmack ein bisschen weniger mehr gewesen.

Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

04.07.2013 um 04:52 Uhr

Gut geschrieben und interessant aber warum ist er melancholisch  geworden ? Die Frau ist vollkommend.

hexlein

Autorin.

14.04.2012 um 16:09 Uhr

dieser Text drückt soviel Bewunderung für die Hingabe der Sklavin aus, aber auch das Gefühlschaos, das der Mann erlebt in diesen Momenten ist spürbar.

Haben nicht schon viele darüber nachgedacht, wie es wäre bei einer Party erkannt zu werden?

Doch die Frau hat keine Chance darüber nachzudenken, denn sie weiss es ja gar nicht.

Das "Verschwinden" des Protagonisten mit seinen Gefühlen ist ein gelungener Abschluss, denn es lässt den Kopf frei sich selbst auszumalen, was in der Zukunft mit den Hauptdarstellern der Geschichte passieren könnte.

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

dienerin

Autorin.

17.02.2012 um 13:00 Uhr

Eine gefühlvoll beschriebene Erinnerung

Danke

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

briseis

Autorin.

30.01.2010 um 20:05 Uhr

Danke Kijana für deine netten Worte! Früher wurden nur die Texte gelesen, aber es gab keine Rubrik für Kommentare.

Grüße Briseis

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