BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 24 | Kurz-Url http://szurl.de/t24 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Sklavin Sisa zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Sklavin Sisa, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Sklavin Sisa als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Blutmond

Fantasy-Geschichte von Sklavin Sisa

"Ich werde dir zeigen, was es heißt, bis an deine Grenzen zu gehen, und darüber hinaus. Und wenn ich es dir gezeigt habe, dann wirst du mir gehören... mit Leib und Seele, und bis in die Ewigkeit. Nach mir wird es keinen anderen Master mehr für dich geben..."

 

Sie schüttelte den Kopf, als sie las, was er geschrieben hatte. Ein bitterer, verächtlicher Zug lag um ihren Mund. Zweifel blitzte in ihren Augen.

Leise seufzte sie. Was war nur los mit ihr?

Das, was dieser fremde, unbekannte Mann, mit dem sie sich gerade im Chat unterhielt, geschrieben hatte, müsste doch eigentlich das Herz jeder Sub höher schlagen lassen. Aber sie, sie konnte nur noch milde darüber lächeln.

Woran lag das nur?

Daran, dass sie sich viel zu oft zu viel erhofft hatte? dass ihre Erwartungen immer wieder enttäuscht wurden? dass all diese dominanten Männer in Wirklichkeit doch nie das waren, was sie von sich behaupteten? dass sie ihr nie geben konnten, was sie sich von ihnen erhofft hatte und brauchte? Immer war es nur ein bereitwilliges Geben von ihrer Seite her und ein gieriges Nehmen von deren Seite her gewesen... niemals jedoch hatte sie ihren wahren Meister getroffen... dem, der in ihr Innerstes sehen und dort all die verborgenen Wünsche und Sehnsüchte erkennen konnte...

Wieder seufzte sie. Fühlte sich aller Illusionen, aller Hoffnungen betrogen.

Einmal... ja, einmal und irgendwann - da müsste doch auch sie den einzigen finden können... den einen Mann, dem es tatsächlich vom Schicksal bestimmt war, ihr Herr zu sein.

Sie war kein junges Mädchen mehr... war eine Frau in der Blüte ihrer Jahre... hatte eine Menge erlebt und noch mehr hinter sich gelassen. Hatte ihre Erfahrungen gemacht - gute wie schlechte, und sie entweder genossen oder als unwichtig abgetan. Aber noch immer sehnte sie sich mit der Inbrunst eines Kindes nach ihm... die ewige Jungfrau in ihr sehnte sich nach dem Ritter in silberner, schimmernder Rüstung, der sie dem trostlosen Alltag entführte. Das kleine Mädchen in ihr nach dem selbstlosen Beschützer, der sie an der Hand nahm und ihr lehrte, was er selbst wusste und der seine Erfahrungen wie ein Lehrer mit ihr teilte. Die reife Frau nach dem Liebhaber, der all ihre Sinne befriedigen konnte... und die Sklavin - jener Teil ihres Wesens, der so einsam und enttäuscht war - erhoffte sich den Dom, der beherrschte und nicht nur besaß... der erzwang, was er nicht freiwillig bekam - und der eroberte, was sie nicht zu geben bereit war.

Wunschträume... Illusionen... und doch...

 

Mit einem erneuten Seufzer wandte sie sich wieder dem Computer zu.

"Das liest sich gut, was du da schreibst!" antwortete sie dem Mann, der sich schlicht "Graf" nannte. "Aber sei mir nicht böse... jeder Dom behauptet das von sich und verspricht das gleiche wie du mir gerade - nur hält es keiner!"

Sie wusste, dass sie sich für eine devote Sklavin nicht gerade sehr zurückhaltend geäußert hatte. Aber die Wahrheit beschönigen wollte sie auch nicht. Nein... zu viele Enttäuschungen, gerade in dieser Hinsicht, lagen ihr schwer im Magen und sie hatte keine Lust, der langen Liste noch eine weitere hinzuzufügen.

Seine Antwort ließ diesmal nicht sehr lange auf sich warten. Und obwohl sich das Schriftbild auf dem Monitor in keinster Weise verändert hatte, schien aus seinen Worten eine solche Wut und Empörung zu dringen und auf sie überzugreifen, dass sie unwillkürlich erschauderte.

"Du dumme Närrin!"

Du willst diese Fantasy-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.09.2015 um 23:31 Uhr

Wow.. was soll man viel dazusagen. Einfach nur wunderbar geschrieben^^. Auch wenn man das Ende ziemlich gut erahnen konnte, aber was macht das.^^

04.09.2015 um 14:53 Uhr

Ja, der Graf...

Eine wunderbar erzählte Geschichte. Gruselig und voller Erotik gleichermaßen. Detailverliebt erzählt, so, das man den kalten Wind, den groben Kies, den Bodenfrost beim Lesen regelrecht spüren konnte. Dann diese Worte die er findet, um sie zu dieser besonderen Session zu verführen. Zum Schluss ein Ende, wie es totaler nicht sein kann. Ein Ende, das (für mich ) vorhersehbar war, mir trotzdem Gänsehaut bereitet hat.

Vielen Dank für diese, außerordentliche gelungene, besondere Geschichte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.09.2014 um 01:10 Uhr

Wow! Mal eine ganz andere Richtung aber ebenfalls sehr betören! :)

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

01.02.2014 um 18:51 Uhr

Grusel, grusel,...

Schöner Anfang, wieder mit vielen Ihrer Gedanken und Bedenken,

erschreckend mit welchen Worten er sie überzeugen konnte,

sehr beeindruckend beschrieben Kulisse zwischen fast fühlbaren kalten Herbstwind

und dann kam es, ein Ende, was anders war, nicht überraschend, aber anders erwartet.

Danke für dieses beeindruckende Gruselerlebniss.

PS: Du hast eine wundervolle Art zu schreiben!

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

04.05.2013 um 20:59 Uhr

erregend, gefühlvoll und trotz des schaurigens Ende neidvoll seufzen..

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.12.2012 um 05:50 Uhr

Sehr anregend geschriebene Geschichte. Verpackt mit etwas gruseln einfach klasse.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.10.2012 um 09:30 Uhr

Einfach super fesselnd geschrieben.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

04.08.2012 um 22:44 Uhr

schöne anregende Gruselgeschichte ,hab ich gern gelesen.

hexlein

Autorin.

23.09.2011 um 11:36 Uhr

ich liebe Gruselgeschichten...und, wenn sie soerregend und packend geschrieben sind...wunderbar

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

31.05.2009 um 22:46 Uhr

geändert am 31.05.2009 um 22:48 Uhr

huch

was für ein schluss...

eine spannende, erotische geschichte

gruß

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.