Profil erstellen Login

Entfesselung der Macht

Er kann sich am Abend auf etwas gefasst machen, flüstert sie ihm ins Ohr. Und mit einem unheimlichen Lächeln kündigt sie ihm an, dass sie bei dieser Gelegenheit ihr gemeinsames Geheimnis durch einen richtig großen Schritt bereichern wird.

Eine BDSM-Geschichte von Herzenswunsch.

Bild: KI-generiert, Gemini Flash (2026)

 

Heute stehen zwei Geburtstagseinladungen zur gleichen Zeit auf dem Kalender, echt zu dumm. Um beiden Jubilaren gerecht zu werden, haben wir uns aufgeteilt.

Jetzt sitze ich mit den Kindern im Kreis der Familie, alleine, ohne meine Frau, gelangweilt und frustriert.

Ich vermisse sie jetzt schon, obwohl gerade mal eine Stunde vergangen ist, seit wir das Haus verlassen haben.

Bei meiner Familie geht alles den gewohnten Gang, wie immer. Opa erzählt Anekdoten aus seiner Zeit bei der Bundeswehr, Oma schläft derweil fast ein, meine Schwester hält unerträgliche Monologe über Gott und die Welt und Krankheiten und ihren Job und den Job davor, und ihre Kinder sind ja so toll und überhaupt. Die liebe Tante hypochondriert sich wieder ins Grab. Ich grinse sie an und denke darüber nach, ob ein einfacher Hautausschlag wohl die Macht besitzt, sie ins Jenseits zu holen. Der Rest der Familie brabbelt munter durcheinander, wobei jeder doch eigentlich eher auf das Display seines Smartphones konzentriert ist. Kuchengabeln kratzen über die Teller, Kaffeelöffel klimpern in den Tassen, die Kinder spielen euphorisch Fangen im voll besetzten Wohnzimmer – na ja, zumindest die drei, die noch kein Handy haben. Der Schwager, das Geburtstagskind rechts von mir, streicht sich über den Kugelbauch und murmelt: »Ach komm, ein Stück Kuchen passt noch.«

Er schaufelt sich nun schon das vierte Stück auf den Teller. Ich starre teilnahmslos in die Runde und warte auf die Erlösung. Familienfeiern sind für mich irgendwie die schlimmste Strafe in der Vanillawelt, da kommt mein Humor an seine Grenzen. Jedes Mal die gleichen Themen: Wer ist schwer krank? Wer ist tot? Und: Früher war alles besser.

Und diese verdammten Konversationskiller namens Smartphone runden das Ganze ab.

Aber ich denke sowieso die ganze Zeit nur an sie, an heute, an die Zukunft und an unsere vielen Gespräche über die Bedeutung von Macht und Unterwerfung, von Lust und Leidenschaft.

 

»Heute Abend habe ich was mit dir vor, kannst dich auf was gefasst machen«, flüsterte sie mir beim Abschied ins Ohr. Und mit einem unheimlichen Lächeln sagte sie im Weggehen: »Heute bereichern wir unser Geheimnis durch einen richtig großen Schritt.«

Gespannt darauf, wie es weitergeht?

Werde Teil unserer BDSM-Community. Kostenlos!

Du erhältst Zugriff auf kostenlose BDSM-Geschichten, Hörtexte und Podcasts. Du kannst im Forum und im Chat andere Mitglieder kennenlernen. Und wir bieten dir viele weitere Vorteile.

Du möchtest erst wissen, wer wir sind? Gern stellen wir uns vor.

Das überzeugt dich nicht? Dann stehen dir nur die öffentlich lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

Deine Meinung

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn du sie vollständig lesen konntest!

Kommentare von Leserinnen und Lesern

Alle Kommentare zu dieser Veröffentlichung.

Bislang hat niemand etwas dazu gesagt.