Es gibt Tage, da läuft einfach alles schief und man kommt mit wirklich megamieser Laune nach Hause. Doch sollte man sich hüten, diese Laune an anderen auszulassen, erst recht an einem Dom!
JayJay fluchte und grummelte vor sich hin … die Tür des Wagens flog gepfeffert ins Schloss und sie musste sich arg beherrschen, um nicht noch gegen die Tür zu treten … der Motor rauchte leise vor sich hin und zeugte von der notdürftigen Reparatur.
Das war einer jener Tage gewesen, an denen man mit seinem Hintern am besten direkt im Bett blieb … Ebenso fluchend wie schon seit drei Stunden stapfte sie nun die Treppe rauf und knurrte nicht zum ersten Mal über den abgebrochenen Absatz ihrer Pumps … was für ein beschissener Tag … alles, was Jay jetzt noch wollte, war, sich eine heiße Badewanne machen und in dem Wasser ersaufen.
Nein, nicht wirklich … aber sie war froh, wenn der Tag erst mal vorbei war.
Immer noch vor sich hin grummelnd warf sie ihre Tasche in der Wohnung achtlos in eine Ecke und ließ die ruinierten Pumps folgen … ohne auch nur einen Blick rechts oder links zu werfen, stapfte sie ins Schlafzimmer und begann, murrend die Klamotten auszuziehen … erst, als sie sich aufs Bett plumpsen ließ, bemerkte sie Garrys Gestalt im Türrahmen.
Er hatte die Arme vor der Brust gekreuzt und lehnte locker am Rahmen … ein Schmunzeln schien um seine Lippen zu gleiten, während er sie still beobachtete … sie spürte mehr, als dass sie es bewusst steuerte, wie sich ihre Augen verengten und ihm einen giftigen Blick zuwarfen … er hatte gut grinsen … er hatte ja frei.
Prompt strafte sie ihn auch schon wieder mit Ignoranz und zog sich weiter aus … verschwand mit dem Oberkörper halb im Schrank und reckte bewusst ihr Hinterteil in die Höhe … sollte er doch was zu gucken haben … trotzdem fuhr sie zusammen, als er sie ruhig und fast sanft ansprach.
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Kommentare von Leserinnen und Lesern
Chrissy
Gelöscht.
15.04.2024 um 07:44 Uhr
Genau so sollte ein guter Dom sein,konsequent aber auch verständnisvoll. Der Text ist sehr detailliert und mit der gewissen Erotik geschrieben. Danke dafür.
Diese Geschichte ist einfach wunderbar geschrieben und ich konnte mich in Jay Jay sehr gut hineinversetzen... ich kenne dieses Gefühl, wenn man einen total schlechten Tag hatte und seinen Frust einfach an jemandem auslassen muss... Garry's Reaktion ist sensationell... ich wäre auch hin u d weg und getmzähmt gewesen...
Fantastisch geschrieben... sehr spannend und auch die Gefühle genau beleuchtet...
Großes Kompliment an die Autorin! Mehr davon, bitte!
Selten habe ich einen solch mitreißenden Text gesehen. Jeder kennt solche schlechten Tage wo man sich nur wünscht ein Bad nehmen zu können und sich dann gemütlich irgendwo ein zu kuscheln. Man läuft den ganzen Tag mit schlechter Laune rum lässt die an einen möglichen Leuten aus und findet gar kein Ventil. Hier wurde sogar ein sehr schönes Ventil gefunden und ich bewundere dich für diese ausdrucksstarke und gefühlsgeladene Schreibweise! Danke für diesen wundervollen Text und die vielen verpackten Gefühle und Gedanken!
Als hysterische Cholerikerin kenne ich solche Tage sehr gut, an denen man von Frust weichgekocht wird, an denen dann nur ein Steinchen reicht, um die Lawine aus angestautem Ärger loszutreten. Da hilft kein in den Arm nehmen, da muss es einfach knallen.
Ja, es gibt sie tatsächlich wohl bei jeder/jedem von uns, Tage wie diese. Tage, an denen man besser nicht angesprochen wird. Tage, an denen alles schief zu gehen scheint. Tage, an denen man seine Wut, seinen Frust an denen auslässt, die so gar nichts dafür können. Genau solch einen Tag, hast Du hier wunderschön beschrieben. Aber auch das Besondere, das ihr gegönnt war. Das es jemanden gab, der zwar viel abbekam, dafür aber auch viel austeilen konnte und vor allem durfte. Sie dadurch auf den Boden zurückgeholt hat. Den Boden, der ihr ihre Stellung aber auch seine unendliche Liebe deutlich macht.
Vielen Dank für diesen Lesegenuss am frühen Morgen eines Tages, der hoffentlich kein "Tag wie dieser" wird.
15.04.2024 um 07:44 Uhr
Genau so sollte ein guter Dom sein,konsequent aber auch verständnisvoll. Der Text ist sehr detailliert und mit der gewissen Erotik geschrieben. Danke dafür.
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