BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Das Leben ist schön.

Eine BDSM-Geschichte von hanne lotte.

Udo steht am Grill. Er wendet die  Holzkohle-Stücke, aber für die Würstchen ist es noch zu früh. Die Kohle ist noch nicht heiß genug.

Seine Frau, die Nele, hat Gläser und Teller gebracht und den Tisch schön gedeckt. Jetzt geht sie nach oben. Sie will sich frisch machen. Er schaut ihr nach.

Heinz kommt  aus dem Nachbargarten herüber, eine Flasche Bier in der Hand. Er lässt sich in den Gartenstuhl fallen. „Die Marion kommt später“,  meint er. Sein Blick bleibt an Nele hängen.

Udo weiß, dass Heinz seiner Nele gerne auf den Hintern schaut. Das stört ihn nicht, er kann das verstehen. Macht er ja auch.  Nur dass er nicht nur schaut. Er haut auch gerne drauf. Am liebsten mit der flachen Hand. Das klatscht herrlich. Sein Handabdruck auf weißer Haut. Wieder und wieder, bis der Hintern rosig leuchtet. Bis die Nele über seinen Knien wimmert und keucht.  Davon hat der Heinz keine Ahnung. Udo schnalzt mit der Zunge, holt sich ein Bier. Nele ist im Haus verschwunden. Heinz nimmt einen langen Schluck aus der Flasche.

Der Heinz weiß so manches nicht. Hat dem Udo glatt abgekauft, dass der neue Haken im Balken in der Wohnzimmerdecke für eine Blumenampel ist. Und glaubt tatsächlich, dass der Udo klettern gehen will. Von wegen dem neuen Seil. Dabei mochte der Udo noch nie klettern. Viel zu anstrengend.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

18.12.2018 um 06:38 Uhr

geändert am 18.12.2018 um 06:41 Uhr

Ich gebe zu, liebe hanne lotte, dass ich erst dachte, Du hättest (zu viel?) getrunken oder seist aus anderen Gründen derangiert. Im Weiteren habe ich aber immer mehr geschmunzelt, und die Schlussszene aus Der Feind in meinem Bett erinnert, als Julia-nicht-nur-pretty-sondern-auch-tough-Woman-Roberts die Pistole* auf ihren Ex-Mann richtet, die Polizei anruft und sagt: „Kommen sie schnell, ich habe einen Einbrecher erschossen“ …

Danke dafür, dass Du einen der Heinz Zweckoptimierten dieser Welt ans Messer lieferst.

Wölfin

* Es kann auch ein Revolver gewesen sein, das erinnere ich nicht mehr so genau.

Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

dienerin

Autorin.

17.12.2018 um 19:45 Uhr

uups

was für ein überrawschendes Ende

Danke hanne lotte

für diese kleine feine, fast fiese Geschichte

Ich hatte sehr viel Spaß sie zu lesen

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

16.12.2018 um 09:12 Uhr

Liebe hanne lotte,

eine herrlich böse, knackig kurze und sehr intelligente Geschichte.

Nachdem Tek Wolf und Kaoru sehr gut beschrieben haben, was ich insbesondere nach der Auflösung empfinde schließe ich mich deren Worten an und bedanke mich für das diebische Vergnügen, dass Du mir gerade bereitet hast.

Viele Grüße

Cornelius

Signatur

Mäßigung im Willkürlichen, Emsigkeit im Notwendigen! Johann Wolfgang von Goethe

Nachtasou

Autor.

12.12.2018 um 17:06 Uhr

Der Udo denkt in kurzen Sätzen.

Dieses Stilmittel, und dann auch noch der Absatz mit dem Fürwort „er“, das sich längst auf den eigentlichen Lover erstreckt und nicht mehr auf Udo, halte ich für handwerklich geschickten Umgang mit Sprache. Darin ist die Wendung auf Stecknadelkopf-Größe verkleinert.

Allein schon deshalb eine lehrreiche Geschichte; nicht nur für Leser. „Das Fleisch duftet herrlich“, was für ein Satz in diesem Umfeld!

Der Thomas tut mir jetzt schon leid. *g

Meister Y

Autor.

12.12.2018 um 13:57 Uhr

Liebe @hanne lotte:, oh weh ist das böse und so herrlich fies

Irgendwie schwanke ich ich zwischen ihr gratulieren und ihn bedauern hin und her. Da meint er doch, mitten im zweiten Frühling zu sein und merkt gar nicht, wie er Opfer weiblicher Intrige wird und in die böse Falle tappt.

Ganz großes Kino über das es nicht viel mehr zu sagen gibt als Dankeschön!

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Lucia

Autorin. Fördermitglied.

07.12.2018 um 20:42 Uhr

Liebe Hanne,

zum wiederholten mal gelesen, vorher ja schon gehört !

Kann meinen Vorrednern nur beipflichten,

wunderbar böse kleine Geschichte!

Danke dafür!

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

07.12.2018 um 19:59 Uhr

"Die halten ihn für faul. Er hält sich für zweckoptimiert" :D Herrlich! Deine Geschichte hat mir gut gefallen und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet.

06.12.2018 um 17:06 Uhr

Nach sehr langer Abstinenz hier, habe ich heute deine Geschichte gelesen und bin wieder einmal begeistert.

Wo nur hast du deine Recherche betrieben?

Deine Sprache beschreibt sehr schön das selbstgefällige Verhalten "von dem Udo"

Die Wendung mag nicht jeder moralisch in Ordnung finden, gefällt mir aber durch die Überspitzung mit dem Anwalt.

Söldner

Autor. Fördermitglied.

06.12.2018 um 14:38 Uhr

Hanne, woher kennst Du Udo? Das war sicher hart, in den Kopf des Mannes einzusteigen. Bitter schmeckte mir seine gedankliche Verartikelierung. DER Heinz, DER Udo, DIE Nele und DIE Marion.  Fies war das. Wobei, eine klarere und kürzere Darstellung der weiten Distanz zwischen Selbsteinschätzung und Fremdwahrnehmung habe ich noch nicht gelesen.

Mensch, Hanne, der arme Mann, böse hast Du ihn vorgeführt.

Und das in der Adventszeit. Ich werde es dem Weihnachtsmann stecken...

05.12.2018 um 20:01 Uhr

Liebe Hanne!

Ich liebe diese Geschichte,

Aus dem Leben gegriffen geschrieben. Herrlich knackig, Und dann die Wendung. Damit hätte ich ja nun nicht gerechnet. 

Moral hin oder her, sie ist  unglaublich unterhaltsam!

Vielen Dank!

Fine

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