BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer 1845 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Kaoru zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Kaoru, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Kaoru als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

How to train your Dom

Eine BDSM-Geschichte von Kaoru.

Auf den ersten Blick wirkte der Eingang in der Seitenstraße wie der Zugang zu jedem anderen Lokal. Ein beleuchtetes Schild an der Hauswand darüber informierte sichtbar und doch mit dezenter Eleganz über dessen Lage. Die Schiebetür aus Milchglas wurde beiderseits von den typischen Aufstellern flankiert, auf denen eine Speisekarte in japanisch, mit englischer Übersetzung und hübschen Bildern über die Genüsse Auskunft erteilte, die man hier konsumieren konnte. Eine Tafel an der Wand neben dem Eingang informierte über die Öffnungszeiten sowie Events und die allgemeinen Hausregeln. Soweit gab es also keinen Unterschied zu den Dutzend anderen Lokalitäten in der Stadt, wenn da nicht doch eine Besonderheit gewesen wäre.

Am Kopfende der Speisekarte reihten sich Bilder lächelnder Kellnerinnen aneinander und präsentierten die Belegschaft nicht nur mit einem freundlichen Gesicht, sondern allesamt in der klassischen Uniform eines französischen Dienstmädchens. Oder wie man der Einfachheit halber zu der Kombination aus schwarzem Kleid, passenden Strümpfen, weißer Schürze und Apron auch sagte, einem Maid-Kostüm. Denn dieses Lokal war ein sogenanntes Meido kissa, ein Maid Café.

Und gerade schickte sich ein junger Mann dazu an, in die Hallen dieses besonderen Kaffeehauses einzutreten. Auch wenn er - im Gegensatz zu den anderen Kunden - nicht einfach nur zum Vergnügen hier war. Nein, Kenshin Muon, adoptierter Sohn und Schüler seines Onkels Sorata, war auf bestimmendes Anraten seines Lehrmeisters hier. Der hoch gewachsene und eigentlich aus Amerika stammende Teenager war nach dem Unfalltod seiner Eltern nach Japan gezogen, um hier bei seiner Tante Jenny und deren Familie zu leben. Der erlittene Verlust, zusammen mit der Lebensumstellung, hatte den Jugendlichen zu Beginn einfach überwältigt und er war aggressiv und undiszipliniert gewesen. Bis ihn Sorata zuerst mit der Kunst des Iaido, des klassischen Schwertziehens, bekannt gemacht hatte, um seinen Geist zu beruhigen und seinen Willen zu festigen. Als Kenshin schließlich vermehrtes Interesse am anderen Geschlecht zeigte, hatte der erfahrene Mann die wahren Interessen seines Schülers erkannt und ihn wenig später auch an seiner Erfahrung als Shibari-Meister teilhaben lassen. Die erotische Kunst der Fesselung verlangte mehr als nur heißblütige Erregung und bald war er seinem Neffen in beiden Disziplinen ein guter, wenn auch strenger Sensai.

Groß, sehnig, mit rabenschwarzem Haar und tiefbraunen Augen war Kenshin dank seiner Abstammung ungewöhnlich genug, um durchaus das Interesse der holden Weiblichkeit zu wecken. Ein Umstand, den er wie alle jungen Männer in seinem Alter durchaus zu schätzen wusste. Weshalb Sorata entschieden hatte, dass die gelegentlichen Besuche im Maid-Café nicht dazu führen sollten, dass sein Schüler faul wurde.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer BDSM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.09.2018 um 02:15 Uhr

Schön beschrieben, Kopfkino schreit nach heissem Tee..

Die Szene mit der umgedrehten Tasse ist fantastisch, danke fürs mitlesen

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.10.2017 um 18:52 Uhr

Ich fühlte mich "mitgenommen" und konnte mir die von dir beschriebenen Bilder sehr gut vorstellen. Eine wirklich sehr schöne anregende Geschichte. Die Teeszene werde ich mir merken...

LG Kim.

05.07.2017 um 20:17 Uhr

Wunderbar und sehr detailreich beschrieben, so dass man gut in die Szene hineingehen konnte. Die Qualifikation eines Doms: genaue Beobachtungsgabe, vollste Konzentration auf das Gegenüber. Nicht durch Handeln, mehr durch diese Konzentration lebt alles und entsteht die Beziehung, das Spiel...Der Augenblick wo sein Hemd sie berührt...köstlich.Das Wort Shibari versprach kommende Attraktionen, die dann aber nicht erfüllt wurden. Stattdessen wurde mit einem weit höheren subtileren Geschmack gedient, als der blossen Darstellung sichtbarer Geschehnisse.

Signatur

"Fantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit." Denis Gaultier

17.04.2017 um 09:44 Uhr

Lieber Kaoru,

wieder einmal eine gelungen Geschichte, sehr emotional geschrieben. Ich konnte die Situation gut nachempfinden, was ich als sehr toll und wichtig empfinde. Bitte schreib' weiter solch gelungene Geschichten.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.04.2017 um 17:49 Uhr

Mir hat besonders gefallen, dass man sich die Situation richtig gut vorstellen konnte, weil du sehr anschaulich geschrieben hast. 

Ich frage mich nur, warum du einen englischerön Titel ausgewählt hast ? 

Im Gesamten finde ich es eine sehr gelungene und absolut lesenswerte Geschichte. 

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

15.04.2017 um 19:50 Uhr

Ich mag rothaarige Frauen, aber die in dieser Geschichte beschriebene Rothaarige würde ich nicht mögen. Sie ist viel zu manipulativ. Mir fehlt auch die Konsequenz von Ihm, sich nicht auf Spielchen einzulassen.

Trotzdem habe ich die Geschichte sehr gern gelesen, danke dafür.

Freundliche Grüße

Sir Gross

09.04.2017 um 01:20 Uhr

Schönes Thema und ziemlich gut erzählt.

Aber warum denn der Titel in (etwas unpassend und schlechter) englischer Sprache?

12.02.2017 um 23:21 Uhr

Die etwas andere Geschichte.

Hat mir aber sehr gefallen.

Mach weiter so.

Gregor

Autor.

24.01.2017 um 22:17 Uhr

Was hat mir besonders gefallen?

Die Frau. Die hast Du sehr gut gezeichnet, authentisch. Sie lebt.

Quälgeist

Autor.

23.01.2017 um 20:41 Uhr

Lieber Kaoru,

ich bin begeistert, weil deine Geschichten ( so auch diese ) in eine scheinbar fremde Welt führen und hervorragend geschrieben sind. Sehr feinsinnig beobachtet und sehr detailgetreu beschrieben. Das einzige, was mich in diesem Text ein wenig stört, ist das für mich ein wenig 'abgegrabtsche Wort 'Maid'.

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.