BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 162 | Kurz-Url http://szurl.de/t162 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Chiron zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Chiron, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Chiron als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

The first cut

BDSM-Geschichte von Chiron

Alles begann damit, dass ein gewisses Interesse da war. Nicht mehr und nicht weniger. Interesse... Bilder, Geschichten auf einem Board im Netz. Männer und Frauen schrieben von Bondage, süßer Qual und von Schlägen. Seltsam, warum berührte mich das? Es löste ein schrecklich süßes, seltsames Echo aus und brachte mich über Monate zum Nachdenken. Die Lust, hilflos zu sein oder wehrlos zu machen. Macht zu haben und Verantwortung. Für das Wohl und Wehe einer geliebten Person vollständig verantwortlich zu sein. Was war es, das mich so einnahm? Ich wusste es nicht. Und hatte niemanden, mit dem ich darüber reden konnte. Alle Versuche, es zur Sprache zu bringen, mündeten in einem mitleidigen Lächeln, manchmal sogar in einem offenen Tippen an die Schläfen. Man hielt mich für... abartig. Aber war ich das? Lag ich außerhalb des Mainstreams? KEIN Schaf unter Schafen? Was war ich, Ameise oder Wolf? Ich wusste es nicht... die Frage war, konnte ich jemals hinter mein eigenes Geheimnis kommen?

 

Dann kam sie, die Frau mit dem geheimnisvoll süßen Lächeln. Sie schwebte auf mich zu, wie ein Engel. Nahm mich allein durch ihre Präsenz gefangen. Sie faszinierte mich vom ersten Moment an. Ihr sanftes Wesen... ihre Klugheit... ihr tiefes Wissen um die Dinge... ihre strahlenden Augen und ihr schlanker Körper... mein Gott, welch ein Engel.

Unsere lockere Bekanntschaft bekam unweigerlich Tiefe im Laufe der Zeit. Ihre Sorgen und Probleme wurden zu meinen, und ich fühlte mich sicher bei ihr. Auch wenn ich meine tiefsten, im Innersten meiner Selbst beerdigten Gedanken ans Licht zerrte... sie nahm mich immer ernst, lachte nie über mich und hatte immer einen Rat. Sie hat so unglaublich viel Facetten... ihre Traurigkeit, ihre Sehnsucht, ihr verborgenes Verlangen und ihre umwerfende Klugheit. Sie ist Freundin, Geliebte, Kumpel und Zicke. Sie ist einfühlsam, verständnisvoll und sinnlich. Niemals zuvor habe ich mich jemandem so weit geöffnet, wie ihr. Alles in allem eine Traumfrau. Allein für dieses Wort wird sie mir an die Kehle gehen, aber das riskiere ich gerne. Denn es ist wahr, auch wenn sie es nicht hören will.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

28.02.2017 um 18:47 Uhr

Es berührt mich immer wieder zu lesen, wie andere mit ihrer Neigung umgehen, sich rantasten, zweifeln, annehmen. Das hast du, lieber Chiron, gut beschrieben. Auch das spezielle Verhältnis zu dirser Frau hast du einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben.

An manchen Stellen habe ich mich als Leser allerdings ein bisschen alleingelassen gefühlt, zum Beispiel habe ich erst recht spät erfasst, dass LiLaijla eben diese wunderbare Frau ist, auch die Episode mit ihrem Freund fand ich verwirrend.

Trotzdem eine lesenswerte Geschichte.

Danke für das erste Mal

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

19.02.2017 um 03:36 Uhr

Lieber Chiron,

hoch emotional beschreibst Du die Auseinandersetzung mit den Neigungen und das erste Ausleben dieser. Du lässt den Leser teilhaben an den Gedanken und Empfindungen Deines Protagonisten. Du schreibst sehr warm.

Was mir nicht ganz so gefiel, war der Wechsel der Zeitformen im Text. Überwiegend schriebst Du im Präteritum, rutschtest aber ab und an ins Präsens. In manchen Teilen hast Du mich damit ein wenig verwirrt. Und auch im letzten Teil wird dem Leser leider erst zum Schluss klar, um welche Frau es sich handelt. Im Textfluss ist ja von zweien die Rede, so dass man als Leser nicht sofort nachvollziehen kann, ob es um LiLaijla oder ImSadhi geht.

Trotzdem sehr emotional und lesenswert.

21.01.2016 um 10:44 Uhr

Das Erwachen der Lust?

Ich fand die wenigen Zeilen wirklich emotional, weil sie eine Seite beschreiben, die man selten liest. Die zarten Anfänge eines Doms, der seine eigene Lust erkennt. Zusätzlich dazu auf jemanden trifft, mit dem er reden kann, der ihm hilft, ihn leitet. Das er dann dazu auch noch in seiner Partnerin genau die Richtige hat, ist wohl das grösste Geschenk.

Zeilen, die das Sprichwort "Aller Anfang ist schwer" untermauern, danke dafür.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

21.05.2014 um 23:19 Uhr

Die erste zarten Gehversuche eines Doms, schön mal eine Geschichte zu lesen, wo er nicht perfekt "ausgebildet" ist und weiß was er zu tun hat, sondern, dass es bis dahin ein langer Weg ist. 

Danke für diese sehr emotionalen und berührenden Zeilen.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

hexlein

Autorin.

27.10.2012 um 16:41 Uhr

*lächelt*

ja,eine Frau schlagen, gerade weil man sie liebt...etwas, das viele nicht begreifen..

danke für die tiefen Einblicke in die Gefühlswelt eines "erwachenden" DOMs

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

23.12.2009 um 19:45 Uhr

hmm *nachdenklichgucke

bischen verworren, deine geschichte

gruß

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.