BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Sehnsucht

von Sklavin Sisa

Es war schrecklich.

Die Tage wollten und wollten nicht vergehen. Es schien, als würde die Zeit um mich herum still stehen.

 

Er fehlte mir. Fehlte mir so sehr.

Nie hätte ich das für möglich gehalten.

Immer und immer wieder fragte ich mich: Sisa, wie kann es in dieser kurzen Zeit passieren, dass er sich so sehr in dein Herz geschlichen hat? Dass er dein ganzes Sein ausfüllt und ihm jeder zweite Gedanke gilt?

Morgens beim Aufwachen, während ich mich räkelte und streckte und vor Wohlbehagen regelrecht schnurrte, dachte ich: "Mhhhhhm... wäre das schön, wenn du jetzt neben ihm aufgewacht wärst... du könntest jetzt rüberfassen, auf die andere Betthälfte... ihn berühren, ihn streicheln... er würde langsam aufwachen, dir mit seiner schönen, sanften Stimme einen guten Morgen wünschen und dann...."

Abends, wenn ich ins Bett ging, das Licht gelöscht hatte und darauf wartete, dass ich einschlief, galt ihm der letzte Gedanke des Tages. Der Wunsch, in seinen Armen zu liegen, eng an ihn geschmiegt den Tag ausklingen zu lassen, seine Nähe zu spüren und die Körperwärme an meiner Seite zu fühlen... er war immer präsent.

 

Aber der Earl war nicht hier. Ich lag nicht neben ihm. Ich war nicht einmal in seiner Nähe. Er war wieder mal auf einer seiner ausgedehnten Geschäftsreisen, die ihn weiß Gott wohin führte. Anscheinend hatte er auch nicht die Möglichkeit gefunden, einen Internetzugang zu benutzen, denn es trafen auch keine Mails von ihm ein. Nur ein kleiner Anruf, schon vor Tagen, dass er gut angekommen sei.

 

Es half nichts, dass ich über mich selber den Kopf schüttelte und streng mit mir ins Gericht ging. Wir kannten uns noch nicht sehr lange... hatten uns dreimal getroffen - gesehen hatte ich ihn noch gar nicht. Und doch bestimmte er schon mein ganzes Denken und Fühlen, so sehr hatte ich mich ihm ergeben und so sehr gehörte ich ihm.

Und ich vermisste ihn so sehr.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

23.02.2016 um 10:33 Uhr

Pures Verlangen, einfach schön...

In jeder Zeile, jedem Gedanken wird hier Sehnsucht, wir hier Verlangen aber eben auch Hingabe erlebbar. Es müssen wahrlich endlose Tage, Stunden, Minuten gewesen sein, bis er kam. Der erlösende Anruf.

Danke für diese wunderbaren Einblicke.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

26.02.2014 um 23:16 Uhr

Sehnsucht pur - nach Ihm - diese Gedanken - diese Gefühle - und dann die Erlösung...

Wunderschön geschrieben...

Danke

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Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

26.05.2013 um 04:22 Uhr

Hach wie süß *dahinschmelz*

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Urteile nicht über andere, ehe du nicht in deren Schuhen den gleichen Weg gegangen bist.

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Gelöscht.

17.05.2012 um 18:38 Uhr

So sind wir eben..wir sub´s...können und wollen es auch gar nicht ändern.

Danke für diesen Text.

hexlein

Autorin.

09.10.2011 um 18:16 Uhr

ach Sisa...jetzt stehen mir die Tränen in den Augen..

ja, auch ich warte auf ihn...gerade jetzt...

ich fühle mich auch genauso, wie Du es beschrieben hast...nicht ganz...kaputt...

nur dann ganz, wenn er da ist....

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das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

dienerin

Autorin.

21.06.2011 um 14:19 Uhr

Ja, diese Sehnsucht

und wenn man sich dann nicht erreicht

die kenne ich auch

Du hast es toll geschrieben, ich konnte es richtig nachempfinden

Danke

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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Gelöscht.

19.10.2010 um 18:32 Uhr

Wunderschöner Stil und so Vieles spricht mir aus dem Herzen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.09.2010 um 00:18 Uhr

ja so sind wir subbis da kann wohl wirklich jede(r) mit dir mitfühlen^^ du sprichst mir wirklich aus der seele mit dieser geschichte*seufz* weil ich gerade das selbe aushalten muss. würde er nicht ab und zu mit mir chatten wär ich wohl wirklich vor sehnsucht verzweifelt

lg lady

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Gelöscht.

21.07.2009 um 21:56 Uhr

ein sehr berührender Text, ich denke jede sub oder Sklavin kann ihn nachempfinden, immer wieder, immer wieder, mit noch soviel Selbstbewußtsein, nichts kommt dagegen an... das ist subbie Leben... aber irgendwie doch wunderschön.... Danke dafür

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