Wir haben uns schon geküsst, wir haben einander umarmt. Und nun sitzt du neben mir und sagst, ich sei anders geworden. Schaust mich an mit einem Blick, den ich manchmal kenne, nur nicht von dir.
Ich sei anders geworden, sagst du auf einmal leise, in der Zeit, die wir uns kennen. Obgleich man ja eigentlich nicht sagen kann, denke ich, dass wir uns kennen. Wir wissen, wer wir sind, was du machst, beruflich, und was ich, womit du noch die Zeit verbringst, wie mein Leben sonst aussieht. Ansatzweise wissen wir das. Kennen ist es nicht.
Du machst mir kleine spöttelnde Komplimente, wenn meine Röcke kurz oder eng sind (in Jeans magst du mich nicht), ich katzele dann, ärgere dich ein bisschen. Wir haben uns schon geküsst, wir haben einander umarmt, es war süß, aber nicht erotisch.
Und nun sitzt du da, übereck neben mir, und sagst, ich sei anders geworden. Schaust mich an mit einem Blick, den ich manchmal kenne, nur nicht von dir. Streifst meinen Arm, dann meinen Oberschenkel. Nebenher und zärtlich. Deine Hand lässt du da irgendwo zwischen Knie und Rocksaum liegen, während wir uns mit den anderen unterhalten, die auch an diesem Tisch sitzen.
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Leise, fast schon stille und überwältigend berührende Zeilen zugleich. Sprache, die den Leser mitten ins Herz trifft. Worte, die wenig und zugleich alles sagen. Berührungen, die tatsächlich berühren können oft mehr bewirken, als jeder ausgesprochene Satz.
Danke für diese kurzen, wirklich intensiven Zeilen.
Deine Zeilen berührten mich, vielleicht weil mir die Situation so vertraut vor kam. Deine Umschreibung für Deine Gedanken mochte ich, genauso wie Deine Wortwahl und zarte Art zu schreiben.
08.02.2019 um 19:48 Uhr
soviel.. und doch so wenig.
schöner schreibstil.
danke
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