Autoreninterview
Jona Mondlicht interviewte Tek Wolf am 23.07.2003.
Ein Blogbeitrag von Tek Wolf.
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29.04.2017 um 21:24 Uhr
Lieber Tek-Wolf
Das Interview hätte ich mal eher lesen sollen. Gerade hatte ich einen Aha-Effekt und weiß jetzt, was mir an deinen Geschichten so vertraut erschien. Es ist diese liebevolle Distanz zu den Figuren, eine freundliche, beinahe fürsorgliche Ironie. Das ist wie ... sorry, ich muss jetzt ein bisschen mit Sachkenntnis prahlen ..., also wie der Tod im Kostüm vom Schneevater, oder wie Feucht von Lipwig, der nach mühevoller Arbeit endlich den großen Stein aus der Kerkerwand ziehen kann, um dahinter einen neuen Löffel zu finden und die Anerkennung der Wache zu ernten.
Oder eben der gute böse Meister und vor allem seine Freundin, die genau zu wissen glaubt, was sie will und sich trotzdem in ihren Wünschen verirrt, um von ihm konsequent und fürsorglich nach Hause gebracht zu werden. Oder die kleine braue Maus mit ihren schönen schlimmen Fantasien. Helden die gerade durch ihre Schwächen so liebenswert sind.
Der unvoreingenommene Blick auf die Helden der Geschichten lässt auf einen Menschen schließen, der auch im wahren Leben interessiert und ohne Vorurteile seine Mitmenschen wahrnimmt.
Jetzt hätten wir also mal klar herausgearbeitet, was mir an deinen Geschichten so außerordentlich gefällt.
hanne
Zu diesem Beitrag im Forum.