BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Autorin der Woche vom 10.12.2018 bis zum 16.12.2018

Wenn schon die Geschichten, Gedichte und anderen Texte der Autorinnen und Autoren der Schattenzeilen interessant sind, um wie viel mehr müssen dann die Menschen faszinieren, die ihre Fantasien, Träume und Erlebnisse - ihr BDSM - so lebendig zu Papier bringen?

Teufelchen

Teufelchen

Wir möchten Dir in dieser Woche Teufelchen vorstellen. Mit Teufelchen haben wir ein Interview geführt. Im Anschluss findest Du alle Veröffentlichungen von Teufelchen auf den Schattenzeilen.

Jona Mondlicht führte dieses Interview im April 2006 mit Teufelchen.

 

 

Wie kamst Du zu Deinem Nicknamen, Teufelchen?

 

Diesen Kosenamen hab ich seit dreißig Jahren, ein Schulfreund gab ihn mir. Der Nick begleitet mich seit damals. Und als ich mich zum ersten Mal in den Schattenzeilen einloggte, war es für mich keine Frage, genau diesen Nick zu benutzen.

 

 

Was meinst Du - hast Du etwas Teuflisches an Dir?

 

Die grundsätzliche Frage ist doch, was man unter teuflisch versteht. Im üblichen Sinn ist teuflisch etwas Böses, Negatives. Ich sehe das eher unter dem Aspekt, dass der Teufel ja der Lieblingsengel Gottes war, den er auf die Welt geschickt hat, um etwas Farbe ins Leben zu bringen - keine Ahnung, wo ich das gelesen oder gehört habe, aber es gefällt mir. Unter diesem Aspekt bin ich sicher teuflisch: Ich liebe es, Farbe ins Einerlei zu bringen, die Sichtweisen auf andere Aspekte zu lenken, Facetten aufzuzeigen, die nicht immer der Norm entsprechen.

 

In welchem Ort wohnst Du? Was gefällt Dir dort besonders?

 

Ich wohne in einem kleinen Ort im Landkreis Karlsruhe. Eigentlich ist es ein Dorf. Wir haben uns bewusst für die ländliche Umgebung entschieden, weil wir wollten, dass unsere Kinder einen Bezug zur Natur haben.

Heute gefällt mir an dem Ort besonders, dass wir eine Stadtbahn-Anbindung haben und ich eigentlich nicht aufs Auto angewiesen bin, wenn ich in die Stadt will.

 

Wann hast Du Deine Neigung zu BDSM entdeckt? Lebst Du sie aus?

 

Meine Neigung habe ich schon sehr früh entdeckt. Nur konnte ich sie damals nicht richtig einordnen und bezeichnen. Ich hatte was angestellt und von meinem heutigen Mann dafür den Hintern versohlt bekommen. Das hat uns beiden Spaß gemacht. Dieses flagellantische Spielen wurde über einen langen Zeitraum Bestandteil unserer Beziehung und irgendwann merkte ich, dass es für mich ein Teil meines Lebens ist. Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe ich dann BDSM für mich allein erlebt und ausgelebt. Ja, ich lebe meine Neigung aus.

 

Allein heißt nicht zu zweit?

 

Nicht zu zweit in dem Sinn, dass ich es nicht mit meinem Mann auslebe. Für ihn war SM oder besser gesagt Flagellantismus eine sexuelle Spielart, die er ab dem Moment nicht mehr mit mir ausüben konnte, als ich mit unserem erste Kind schwanger war. Die Freundin, Geliebte und auch Ehefrau konnte er noch schlagen, nicht aber die Mutter seines Kindes. Nun, ich habe zuerst versucht, damit zu leben. Dann merkte ich, dass ohne SM mein Leben nicht vollständig ist, ich nicht vollständig bin. Deshalb habe ich dann – mit seiner ausdrücklichen Genehmigung – nach Möglichkeiten gesucht, meine Neigung außerhalb meiner Ehe zu leben.

 

Würdest Du jedem, der seine Neigungen in der Beziehung nicht ausleben kann, diese Variante uneingeschränkt empfehlen?

 

Nein, auf keinen Fall – hierfür ist riesiges Vertrauen notwendig oder aber Gleichgültigkeit seinem Partner gegenüber. Und vielleicht auch erst das Eine und später das Andere. Aus heutiger Sicht würde ich es nicht mehr tun. Ich würde entweder auf SM verzichten oder aber die Beziehung beenden.

 

Kann es eine Beziehung auf Dauer verkraften, wenn einer der beiden Partner BDSMler ist, aber seine Leidenschaften mangels Interesse des anderen Partners nicht ausleben kann?

 

Ich war lange der Meinung, dass das geht. Heute sage ich laut und entschieden NEIN. Und wie vorhin schon gesagt, ich würde heute sicher einen anderen Weg gehen.

 

Was fasziniert Dich an BDSM besonders?

 

Nun, wie soll ich sagen? BDSM bedeutet Nähe, Hingabe, Fallenlassen. Vor allem das Fallenlassen fasziniert mich. In Situationen zu sein, in denen ich mich selbst vollständig auf- und hingebe, keine Kontrolle mehr über mich habe, mich vollständig meinem dominanten Partner anvertraue und ausliefere.

 

Sich fallen lassen zu können verlangt Vertrauen. Wie lange hast Du gebraucht, um zu jemandem so viel Vertrauen zu finden, es tun zu können?

 

Mhh, ich rede mit meinem Gegenüber, tausche mich aus mit ihm. Viel entscheidet die Stimme, sehr viel das Auftreten. Den Treffen mit meinen Partnern gingen immer sehr lange und sehr intensive Gespräche voraus. Gespräche, bei denen es keine Tabus gab, in denen über alles geredet wurde. Stand ich dann dem jeweiligen Partner gegenüber, war es eine Augenblickssache, die darüber entschied, ob ich Vertrauen habe oder nicht. Ich bin mit diesem „Bauchgefühl“ bisher nicht schlecht gefahren, hatte Partner, denen ich mich bedingungslos anvertrauen konnte. Wenn Du jetzt meine Partner fragen würdest, könnte ich mir vorstellen, dass ihre Antwort lautet: „Sie ist viel zu vertrauensselig, gibt sich zu schnell, zu vollständig“.

 

Siehst Du darin keine Gefahr für Dich?

 

(Teufelchen lächelt) Vor mehr als einem Jahr hätte ich den Kopf geschüttelt und laut „Nein“ gesagt. Heute sehe ich aus gemachter Erfahrung einiges anders: Ja, es ist eine Gefahr für mich. Ich gebe mich vollständig, verliere mich in meinem Partner, definiere mich im Bereich SM vollkommen über ihn – das mag im Erleben für beide Partner etwas Wunderbares und Einmaliges sein. Es ist aber auch etwas,  das zu einer riesigen Leere führt, wenn die Beziehung zu Ende geht. Da entsteht dann ein Vakuum, ein luftleerer Raum, der erst wieder neu gefüllt werden muss. Im Extremfall muss ich dann erst wieder mein Selbstvertrauen, mein Selbstwertgefühl neu aufbauen und lernen, ohne ihn, die Beziehung zu leben. Das ist wohl so, als wenn eine „normale“ Beziehung endet, nur viel heftiger, weil halt im SM die Gefühle viel offener und deutlicher ausgelebt werden und dadurch die Verletzbarkeit erheblich größer ist.

 

Wie entstehen Deine Geschichten? Schreibst Du eher spontan oder planst Du jeden Geschichtenverlauf im Voraus?

 

Ich habe noch nie einen Geschichtenverlauf geplant. Das Gros meiner Geschichten sind quasi Erlebnisberichte, ich arbeite im Text Erlebtes auf, versuche, meinem Gegenüber und auch anderen Lesern zu vermitteln, welche Empfindungen und Gedanken ich in diesem speziellen Moment hatte.

Ganz neu habe ich auch ein paar „Phantasie-Texte“ geschrieben. Sie sind Resultate von Gesprächen, Diskussionen, die meine Phantasie angeregt haben. Da ließ ich dann wirklich meinem „Kopf-Kino“ freien Lauf und habe die „Ergebnisse“ aufgeschrieben.

 

Wie viel Kopf-Kino würdest Du gerne real werden lassen?

 

Tja, bis jetzt habe ich so ziemlich alles, was ich an Kopf-Kino hatte, auch mal real werden lassen – mit mehr oder weniger Erfolg. Ich erinnere mich, dass wir mal einen Teil meines Kopf-Kinos umgesetzt haben. Das war irre schwer und ich war unendlich dankbar, als mein Partner dieses Spiel abbrach und mir erklärte, dass doch nicht jede Phantasie auch umgesetzt werden muss,  manche einfach nur dadurch leben und existieren kann, dass sie eben Phantasie ist.

 

Hast Du da ein Beispiel parat?

 

Wenn ich mich recht erinnere, ging es damals um „dienen“ über einen längeren Zeitraum ohne Beachtung meiner Empfindlichkeiten und Bedürfnisse – einfach nur sub sein. Da ich eher maso veranlagt bin, war das eine heftige Übung für mich, die ich nicht unbedingt zu wiederholen brauchte.

 

Gab es Meinungen von Lesern zu Deinen auf den Schattenzeilen veröffentlichten Geschichten?

 

Klar gab es die. Ich erinnere mich an Reaktionen auf meinen ersten veröffentlichten Text. Das war der „Greif“, den Gryphon mit mir zusammen verfasst hatte. Als der Text veröffentlicht wurde, war eine der ersten Reaktionen im Chat: „Hey, der Text ist ja total morbide!“ ...Ich weiß noch, zuerst war ich geschockt, dann habe ich gelacht. Ansonsten werde ich öfters mal danach gefragt, ob ich das so erlebt habe, wie ich es schreibe.

 

Verbindest Du Antworten auf solche Anfragen mit irgendwelchen Hinweisen? Was rätst Du Neueinsteigern, die den einen oder anderen Text gelesen haben und sich versuchen wollen?

 

Klar gebe ich Hinweise, versuche deutlich zu machen, dass manches, was ich beschreibe, nicht für Neueinsteiger geeignet ist. Einfach weil eine gewisse Vertrautheit der Partner dafür notwendig ist. Viele Dinge, die ich in meinen Texten beschreibe, sind nur dadurch nicht „abgestürzt“, weil sie quasi zwischen einem eingespielten Team stattfanden, mein Partner mich und meine Reaktionsschemata genau kannte und kennt.

Neueinsteigern kann ich nur raten, es langsam anzugehen. Vorher und nachher zu reden, sich auszutauschen. Auf keinen Fall ohne Sicherheitswort zu „spielen“ und wirklich immer auf die Reaktionen des Gegenüber einzugehen. Vor allem muss den Neueinsteigern klar sein, welche Verantwortung Dom trägt. Sie müssen wissen, dass Dom während einer Session die volle Verantwortung für sich, sein Tun und für seine(n) sub hat. Nichts und niemand nimmt ihr oder ihm diese Verantwortung ab.

 

Ist es aus Deiner Sicht schwerer, Dom zu sein als sub?

 

(Teufelchen lächelt wieder...) Auch da hätte ich früher anders geantwortet als heute. Damals hätte ich eindeutig gesagt, Dom hat es schwerer. Heute sage ich, dass die Gewichtung gleich ist – sub muss sich Dom genau anschauen, immer wieder neu entscheiden, wie sehr sie sich in seine Hand gibt. Während der Session hat er die volle Verantwortung, aber sie muss bereit sein, die Konsequenzen zu ziehen oder zumindest zu benennen, wenn er während der Session Grenzen überschreitet, die sie vorher gemeinsam festgelegt haben.  Für mich persönlich hätte es keinerlei Anreiz Dom zu sein, in diesem Bereich meines Wesens bin und bleibe ich sub.

 

An welchen Dingen hast Du Dich orientiert, als Du erste BDSM-Erfahrungen gesammelt hast?

 

Uii, das ist jetzt eine schwierige Frage. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich im ganz weiten Begriff im Schuld/Sühne-Spiel. Ich beging irgendwelche Verfehlungen und bekam dafür meine Strafe in Form von Schlägen.

Später, als ich dann mit anderen Partnern Erfahrungen sammelte, kamen bestimmte Verhaltens-Schemata dazu, die der jeweilige Dom von mir forderte.

Orientieren konnte man(n)/frau sich damals - immerhin vor zwanzig Jahren - kaum, es gab eigentlich im ländlichen Raum keine SM-Szene und über dieses Thema wurde weder geredet noch geschrieben. Ich glaube, die erste, die dieses Tabu anfasste, war Sina Aline Geissler und deren Bücher habe ich dann auch gelesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber auch schon eigene Erfahrungen.

Ansonsten habe ich mich an meinem Partner orientiert. Ich setzte einfach voraus, dass er nicht mit und an mir tun würde, das mir ernsten Schaden zufügt. Kürzlich habe ich mal den Kommentar „Du warst nicht verwöhnt, deshalb war es nicht besonders schwierig für mich“ gehört.

 

Das Buch von Sina Aline Geissler gibt es heute noch… Aber mittlerweile sind zahlreiche andere Bücher hinzugekommen, die, wenn man nur sucht, auch in den Regalen normaler Büchereien zu finden sind. Ist der Markt Deiner Meinung nach aufgeschlossener geworden zu solchen Themen oder ist es nur das Bestreben, mit BDSM-Inhalten Geld zu verdienen?

 

In erster Linie ist es wohl das Bestreben Geld zu verdienen. Weshalb sonst finde ich SM-Literatur hauptsächlich in den Regalen von Sex-Shops? Was in normalen Buchhandlungen zu finden ist, sind Erfahrungsberichte, Aufarbeitungen von Erlebnissen oder wissenschaftliche Ausarbeitungen, meist sehr negativ oder aber belehrend dargestellt. Ich hab vor langer Zeit mal einen SM-Roman bei den Neuerscheinungen in meiner Lieblings-Buchhandlung entdeckt und gekauft. Als ich die zwei früher erschienenen Bücher der Autorin bestellen wollte, wurde ich dezent darauf hingewiesen, dass diese Bücher indiziert sind und auch die Neuerscheinung nur versehentlich in die Verkaufsregale gewandert war.

 

Was ziehst Du vor – den Gang in den Bücherladen oder Texte im Internet?

 

Wie bereits gesagt ist die Ausbeute im Buchladen nicht gerade groß, deshalb stöbere ich lieber im Internet rum – aber auch hier ist die Ausbeute an guten Texten und Geschichten relativ gering. Da kann ich an diesem Punkt die Schattenzeilen nur lobend hervorheben: nicht mehr ganz klein, aber immer noch fein.

 

Wenn Du an den Schattenzeilen etwas ändern könntest, würdest Du...?

 

...den Adult-Check wegnehmen, was aber nicht geht, da es sich hier um eine Maßnahme handelt, die sowohl die User als auch die Betreiber der Schattenzeilen schützt.

 

Letzte Worte...?

 

Ich wünsche mir, dass die Schattenzeilen so bleiben wie sie sind, noch viele wunderschöne Texte dort veröffentlicht werden und auch Du, Jona Mondlicht, weiterhin viel Freude an den Seiten hast. Herzlichen Dank für die vielen, vielen Stunden, die Du in die Schattenzeilen investierst. Stunden, die wir User nur zu einem geringen Teil erahnen können. Danke schön!

 

Ich bedanke mich bei Dir für das offene und sicher sehr lesenswerte Interview und freue mich, dass Du weiterhin zu den aktiven Autorinnen der Schattenzeilen gehörst.

Die Urheberrechte dieses Interviews liegen bei Teufelchen. Eine weitere Veröffentlichung oder Verwendung darf nur nach persönlicher Zustimmung und unter Nennung der Veröffentlichung des Interviews auf den Schattenzeilen erfolgen.

 

Veröffentlichungen

Alle Veröffentlichungen von Teufelchen:

Stille

von Teufelchen

Halt! Da stimmt doch was nicht! Was ist nur an der Frau da vorne, das so befremdlich wirkt? Sie trägt hohe, schwarze Stiefel. Und der Rock, den sie trägt, er ist auch schwarz, aber was fängt dann das Auge ein? Das ist gar keine Bluse oder ein Pullover, die Schultern sind frei, das scheint eine Corsage zu sein. Was ist das für ein seltsamer Literaturverein?

Veröffentlicht am 10.12.2006 in der Rubrik Gedacht.

5912 Leser, 45 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.511

Kontemplation

von Teufelchen

Kontemplation, die vollkommene Leere des Geistes, hat ihr Herr angeordnet, als sie sich nach einigen Wochen endlich wieder trafen und er mit tadelndem Blick feststellte, dass sie sich nicht an seine Weisungen und Vorschriften gehalten hatte. Nackt und aller Ablenkungsmöglichkeiten beraubt soll sie das Wochenende im leer geräumten Gästezimmer verbringen, zum Frühstück Müsli, Pfefferminztee und Rohrstock - und später einen Block, um sich mitzuteilen.

Veröffentlicht am 22.10.2006 in der Rubrik BDSM.

5888 Leser, 72 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.597

Feierabend

von Teufelchen

Ob er gefesselt ist? Ist es überhaupt ein Mann, der da in einem Latexanzug verpackt auf dem Beifahrersitz gefahren wird? Er oder sie muss Angst haben, gesehen zu werden... Und was bewegt einen denn, sich auf ein solches Spiel einzulassen?

Veröffentlicht am 28.05.2006 in der Rubrik Fetisch.

6188 Leser, 55 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.472

Autoreninterview

von Teufelchen

Jona Mondlicht führte dieses Interview mit Teufelchen im April 2006.

Veröffentlicht am 27.04.2006 in der Rubrik Gefragt.

2824 Leser, 12 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.250

Event

von Teufelchen und Free Dom

Sie hatte ihn geneckt und gereizt, denn aus sicherer Entfernung ist es verlockend leicht, ein freches, aufmüpfiges Subbie zu sein. Doch heute hat er sie abgeholt und zu sich nach Hause gebracht. Und da er nicht nachtragend ist, aber eben auch nicht vergesslich, hat er sich Einiges für diesen Tag vorgenommen. Für sich. Und für sie.

Veröffentlicht am 23.04.2006 in der Rubrik BDSM.

3180 Leser, 41 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.487

geschützter Text

Verkehrte Welt

von Teufelchen

Um Dom zu sein, bedarf es etwas mehr als großer Ankündigungen. Wer das nicht begreift, wird schnell Opfer seiner eigenen Fantasien, und mitunter sogar Opfer seiner eigenen subbie. Und je nachdem, wie schlagfertig subbie ist, geht die Angelegenheit dann mehr oder weniger glimpflich für den gefallenen Meister aus.

Veröffentlicht am 19.12.2005 in der Rubrik BDSM.

2822 Leser, 47 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.319

Sterne

von Teufelchen

Als ich sie zum ersten Mal schlug, ihr den Schmerz schenkte, nach dem sie sich gesehnt hatte, erstaunte mich ihre Hingabe, ihre Fähigkeit zu nehmen. Nichts an ihrer Mimik und Körpersprache ließ erahnen, wie sehr sie litt, dass sie tatsächlich heftige Schmerzen empfand. Ihr Mund lächelte, ihr Körper schrie förmlich danach, weitere Hiebe zu empfangen...

Veröffentlicht am 10.12.2005 in der Rubrik BDSM.

4281 Leser, 51 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.392

Bolero

von Teufelchen

Schwer atmend liege ich in Deinem Arm, Tränen netzen meine Wangen, finden ihren Weg unter der ledernen Augenbinde, die Du mir angelegt hast. Unwirklich ist diese Szene, ich bin noch nicht wieder in die Realität zurückgekehrt. In meinem Körper ist ein Nachhall der Musik, die mich auf meinem Flug begleitet hat.

Veröffentlicht am 05.12.2005 in der Rubrik BDSM.

2814 Leser, 35 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.257

Einlassen

von Teufelchen

Eine Grundlage jeder SM-Beziehung ist gegenseitiges Vertrauen. Es sollte also keine spontan beantwortete Frage sein, ob sub sich Dom anvertraut, seiner Macht hingibt, seinen Vorstellungen unterwirft und eigene Grenzen auszuloten bereit ist. Denn auch wenn man von einem leidenschaftlichen Spiel spricht, ist es wichtig, sich zuvor darüber im Klaren zu sein, auf was man sich einlässt.

Veröffentlicht am 23.12.2004 in der Rubrik BDSM.

3758 Leser, 68 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.573

Siebzehn

von Teufelchen

Siebzehn Mal werd ich bitten, danach kommt das Danke, dazwischen die Strafe, jeder Schlag ein Gedanke... Doch auch siebzehn Schläge hören mal auf...

Veröffentlicht am 17.12.2004 in der Rubrik Gedicht.

2848 Leser, 27 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.666

Flachsknoten

von Teufelchen

Wer seine freie, kreative Zeit nutzt, um ein wenig zu Backen und den kulinarischen Leidenschaften zu frönen, findet mit diesem Rezept sicher einen guten Tipp. Und vielleicht lässt sich Dom ja durch das leicht zu erzielende Ergebnis inspirieren?

Veröffentlicht am 10.12.2004 in der Rubrik Kreativecke.

2166 Leser, 11 Bewertungen.

Durchschnitt: 2.000

Mousse au chocolat

von Teufelchen

Du kennst den Unterschied zwischen Mousse au chocolat und einer Sub nicht? Dann wird es Zeit für eine kleine Leckerei. Hier ist das Rezept dafür.

Veröffentlicht am 07.12.2004 in der Rubrik Kreativecke.

2519 Leser, 25 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.360

Halbschlaf

von Teufelchen

Die Sklavin, die während ihrer Heimfahrt über die Autobahn telefonisch einen unerwarteten Halt am nächsten Rastplatz befohlen bekommt und sich im passenden Outfit wähnt, kann sich doch nur im Traum befinden - oder etwa doch nicht? Eines lehrt diese Geschichte auf jeden Fall: Beachte Befehle auch dann, wenn Du Deinen Dom nicht in der Nähe glaubst.

Veröffentlicht am 11.10.2004 in der Rubrik BDSM.

2253 Leser, 55 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.418

geschützter Text

Fünfzehn

von Teufelchen

Fünfzehn Hiebe, einen in jeder Minute - das ist eine nicht zu schwere Strafe, da man Zeit hat, sich vorzubereiten und einzustellen auf jeden Schlag. Was aber, wenn man seiner Sinne beraubt ist und die Gerte erst dann zu spüren vermag, wenn sie bereits zubeißt? Ist es dann immer noch leicht?

Veröffentlicht am 09.10.2004 in der Rubrik BDSM.

1998 Leser, 48 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.208

geschützter Text

Wachs

von Teufelchen

Eine doppelte Behandlung bedeutet die Verdopplung von Lust und Schmerz zu gleichen Teilen. Und das tapfere Annehmen von heißem Wachs, das Überwinden von Urängsten wird mit einem Flug belohnt, der noch höher hinauf führt als alles bislang Erlebte.

Veröffentlicht am 16.01.2003 in der Rubrik BDSM.

2375 Leser, 46 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.608

geschützter Text

Verzug

von Teufelchen

Eine Suppe, die man anderen einbrockt, schwappt mitunter kräftig zurück... Diese sehr persönliche Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass Schmerz nicht immer ausschließlich den trifft, der auch die Striemen davon trägt.

Veröffentlicht am 13.10.2002 in der Rubrik BDSM.

2162 Leser, 96 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.854

geschützter Text

Daylight

von Teufelchen

Gefühle in sich zu behalten, fällt schwer. Viel schwerer kann es aber sein, Gefühle mitzuteilen, sie herauszuschreien, schmerz gepeinigt gegen den Wind anzubrüllen und doch nichts weiter zu sagen, als dass man endlos liebt...

Veröffentlicht am 27.03.2002 in der Rubrik BDSM.

1552 Leser, 43 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.348

geschützter Text

Loslassen

von Teufelchen

Es ist eine Kunst, loslassen zu können, den Dammbruch zuzulassen, wenn Gefühle wie eine Flut strömenden Wassers sich den Weg bahnen und alles mit sich reißen, was ihnen Hemmungen und Ängsten gleich im Weg steht. Es reicht nicht, diese Kunst zu kennen - man muss sie auch zulassen, um sich ihr hingeben zu können.

Veröffentlicht am 02.03.2002 in der Rubrik BDSM.

1731 Leser, 56 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.517

geschützter Text

Stolzer Schritt

von Teufelchen

Selbstverständlich gehört auch Teufelchen zu den Gästen, die auf der Burg erwartet werden. Sie begleitet Gryphon, der liebevoll dafür sorgt, dass sie die bereits anwesenden Gäste begrüsst - gebunden in der Mitte des Burghofes, blind, nackt, bittend und voller Erinnerung an ihn, den Greif.

Veröffentlicht am 26.01.2002 in der Rubrik Neverending Story.

2721 Leser, 68 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.367

geschützter Text

Danke

von Teufelchen

Wenn es Zeit ist, einen schweren Abschied zu nehmen, erinnert man sich an gemeinsame Dinge, die man erlebt hat, die einen bewegt haben. Dann ist es ebenso Zeit, Danke zu sagen, ehrlich, aufrichtig und, wenn man kann, mit einem ruhigen Lächeln auf den Lippen.

Veröffentlicht am 09.01.2002 in der Rubrik BDSM.

1883 Leser, 52 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.173

geschützter Text

Eine etwas andere Freundschaft

von Teufelchen

Wenn sie zusammen sind, darf sie ihm dienen, seine Wünsche erfüllen und auf ihn eingehen, doch nur wenn er ihr Verhalten gut heißt, wird er eventuell auch ihren Wunsch nach Schlägen erfüllen.

Veröffentlicht am 15.09.2001 in der Rubrik BDSM.

2302 Leser, 63 Bewertungen.

Durchschnitt: 1.984

 

Die Schattenzeilen bedanken sich bei Teufelchen für 21 Veröffentlichungen!

Weitere Informationen und die Autorenseite von Teufelchen.

 

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