BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Zitat

Wenn ich so nachdenke, stellt sich mir die Frage, ob mich meine Geschichten dominieren?

Aus Zwiegespräch zweier Seelen von Köln Er

Diskussion

Über diese Veröffentlichung diskutieren wir am 26.04.2017:

KriechsGeschichte

von die Mia

Auf Knien würde er sie gerne mal sehen. Doch sie reagiert nicht auf seine Andeutungen. Schließlich empfindet sie sich als stolzes Weibchen. Nicht, dass er es nicht verdient hätte, aber sie hätte gerne, dass er sich derartiges wirklich wünscht, nicht nur so mal eben so aus dem alltäglichen Geplauder heraus. Und manchmal ergibt es sich...

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Eingestaubt

Diese Veröffentlichung ist leider hinter ein Buchregal gerutscht und wurde deswegen bislang nur sehr wenig bewertet:

Es ist ein Reh entsprungen

von Kaoru

Die Winterzeit hatte begonnen, die Tage wurden immer kürzer. Eine durchgehende Wolkendecke spannte sich über den Himmel. In einem kleinen Gasthaus treffen sich ein Jäger und sein Kitz. Während es draußen schneit, finden sie im Laufe des Abends ein passendens Weihnachtsgeschenk.

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Autorin der Woche

Victoria stellen wir Dir in der 17. Kalenderwoche vor.

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Autorin der Woche vom 24.04.2017 bis zum 30.04.2017

Wenn schon die Geschichten, Gedichte und anderen Texte der Autorinnen und Autoren der Schattenzeilen interessant sind, um wie viel mehr müssen dann die Menschen faszinieren, die ihre Fantasien, Träume und Erlebnisse - ihr BDSM - so lebendig zu Papier bringen?

Victoria

Victoria

Wir möchten Dir in dieser Woche Victoria vorstellen. Mit Victoria haben wir ein Interview geführt, welches Dich sicher nicht langweilen wird. Im Anschluss findest Du alle Veröffentlichungen von Victoria auf den Schattenzeilen und kannst Dich in das Gästebuch von Victoria eintragen.

Jona Mondlicht führte dieses Interview am 11.09.2004 mit Victoria.

 

Victoria, wie kamst Du zu Deinem Nicknamen?

 

Jemand, den ich aus den Schattenzeilen kenne und der ein sehr naher, lieber Freund ist, hat ihn mir gegeben. Ihm zufolge passt die "Siegerin" in vielerlei Hinsicht, wobei er sicherlich für einige irreführend ist bezüglich meiner Neigung. Aber warum muss auch alles auf den ersten Blick ersichtlich sein...

 

Irreführend bezüglich Deiner Neigung? Kann man sub als Verlierer und Dom als Sieger einordnen oder ist es nicht mitunter auch anders herum?

 

Ja natürlich. Nur schreiben sich die dominanten Seelen gerne groß und einige Chatter fragten mich bereits mit großem Unverständnis nach meinem Namen, als sie meine Neigung erfuhren. Ich fühle mich mit dem Nick sehr wohl und spüre meinen Sieg mit jeder Faser meines Körpers, sobald mein Dom mich Demut schenken lässt. Vor allem gehört meiner Meinung nach sehr viel Selbstbewusstsein und Stärke dazu, sich wirklich bedingungslos seiner Neigung hinzugeben... welche es auch immer ist.

 

Können Doms dann auch Verlierer sein?

 

Oh ja, das glaube ich schon. Wenn Grenzen überschritten werden, wenn nicht nur wehgetan, sondern verletzt wird, wenn Zeichen nicht gesehen werden... Dann ist der Dom der Verlierer, denn alle Macht zerfließt im Nichts, sobald die oder der sub den Flug beendet. Ich denke, Doms sind sogar eher in der Gefahr, vermeintliche Verlierer zu sein... Wobei in einer intakten, liebevollen SM-Beziehung auch solche Dinge verziehen werden sollten... egal von wem.

 

In welcher Stadt oder welchem Ort wohnst Du? Was gefällt Dir dort besonders?

 

Ich lebe in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein. Ich genieße die Vorteile des Landlebens gerade mit Rücksicht auf meine beiden Söhne sehr, vermisse allerdings ab und an das kulturelle Angebot. Aber Frau kann nicht alles haben...

 

Wie empfindest Du die Unterschiede zwischen Landleben und Stadtleben bezüglich der Toleranz zu Menschen, die BDSM leben?

 

Ich denke, Land und Stadt sind nur vordergründig Unterschiede, wenn es um Toleranz geht. Gute Freundinnen, die von meinem "Doppelleben" wissen, selbst aber überhaupt nichts mit SM zu tun haben, bringen mir viel Offenheit und Toleranz entgegen, auch wenn es ebenso wie ich "Landeier" sind. Stadtmenschen sehen vielleicht öfter in ihrem Alltag Menschen in extremem Outfit, sind also weniger geschockt, wenn der Schuh mal mehr als fünf Zentimeter Absatz hat. Die Möglichkeiten des Auslebens sind natürlich auf dem Lande wesentlich beschränkter. Da ich es allerdings ohnehin nicht öffentlich lebe, spielt das für mich keine Rolle. Hamburg ist nicht weit...

 

Profitiert in diesem Fall die Stadt von der Anonymität?

 

Ja, sicherlich. Speziell für mich ist sehr befreiend, in durchweg fremde Gesichter zu sehen... es hilft mir, diesen "Ausbruch" aus der Normalität besser wegzupacken. Insgesamt ist das Augenmerk auf den Einzelnen sehr viel deutlicher ausgeprägt in der kleinen, vertrauten Landgemeinde. Dies sollte jedoch nicht immer so belächelt oder verhöhnt werden, denn Augenmerk bedeutet zwar manchmal Neugier und "Nerverei", oft aber auch Sorge und gegenseitige Hilfe.

 

Du sagtest, einige Freundinnen wüssten von Deiner Neigung, obgleich sie sich selbst von BDSM nicht berührt fühlen. Wie weit geht die Toleranz Deiner Freundinnen? Was musstest Du erklären? Musstest Du Vorurteile ausräumen?

 

Eine gute Freundin hat meinen Weg begleitet. Sie hat die ersten Gespräche miterlebt, aus meinen Erzählungen natürlich, meine ersten realen Erfahrungen begleitet mit Angst, Zittern und auch Freude, Coveranrufe und totales Ausquetschen am nächsten Tag beim Kaffee, und kennt sogar meinen Dom mittlerweile persönlich. Für sie war das Thema neu und fremd, auch zeitweise beängstigend. Durch die vielen kleinen Schritte und das gemeinsame Entdecken und Durchdenken hat sie Verständnis und auch Ahnung vom Thema. Ihrer Aussage nach findet sie es fast schade, dass sie nicht so fühlt, denn die SMler, die sie kennt, sind durchweg nette, niveauvolle und liebe Menschen. Manches kann sie nicht nachempfinden, manches findet sie spannend, anderes wieder abstoßend. Aber sie urteilt nicht und akzeptiert mich bedingungslos. Gerade in meiner Situation ist sie eine große Stütze für mich.

Auch zwei andere Freundinnen wissen von meiner Neigung, ihnen allerdings erzähle ich nur wenige Einzelheiten. Aber auch sie respektieren meine Neigung.

 

Wann hast Du Deine Neigung zu BDSM entdeckt? Lebst Du sie aus?

 

Ich weiß von meiner Neigung schon seit Kindertagen. Natürlich konnte und wollte ich damals und auch in späterer Jugend weder einordnen noch verbalisieren, was mich da treibt, so gern als Indianer gefangen zu werden... so gern am Wäschepfahl zu stehen, hilflos verschnürt. Vor etwa fünf Jahren fand ich dank des Internets den Mut, mich vorsichtig einzulesen... mit Anderen zu sprechen... Und siehe da, endlich entwickelten sich in mir ein gesunder Stolz und ein Selbstverständnis, mit mir und meinen Sehnsüchten umzugehen.

Da ich gebunden bin und aus verschiedenen Gründen BDSM innerhalb meiner Ehe nicht leben will, lebe ich meine Leidenschaft seit etwa zwei Jahren heimlich mit einem für mich sehr wertvollen Menschen aus, den ich im Netz kennen gelernt habe. Oft sehr schwierig, kompliziert und kräftezehrend, aber zur Zeit die einzige Möglichkeit für mich.

 

Aus welchen Gründen ist für Dich BDSM in der Ehe ein Tabu?

 

Zuerst dachte ich er will es nicht... Er wollte doch, versuchte sein Bestes. Die ersten Fesselversuche waren ein totaler Abflug, da bisher ja nur mein Kopfkino bestand. Nach und nach aber, als ich mit vielen im Chat geredet hatte, sich wirkliche Freundschaften entwickelten und ich immer mehr den Zauber ersehnte, der eben nichts mit Aktion und Handlung zu tun hat, starb die Lust an diesen halbherzigen Spielchen. Ich versuchte zu reden... vergeblich.

Da traf ich ihn im Netz. Es verging über ein Jahr, bis wir uns auf einen Kaffee trafen. Na ja... der Funke brannte sich tief und heftig ein, und da war es eben zu spät... für Beide.

 

BDSM wird von vielen leider immer noch als "abnormale" Leidenschaft gesehen, nur, weil es nicht zu den geblümten Kopfkissenbezügen in Vorzeigeschlafzimmern passt. Bedenkt man aber, wie viele Filme, wie viele Bilder und Bücher beiläufig BDSM-Inhalte berühren, sollte man meinen, dass BDSM wesentlich akzeptierter ist, als es die Durchschnitts-Gesellschaft einräumt. Warum hat der Durchschnittsbürger solche Skrupel vor der leidenschaftlichen Gangart?

 

Gerade in unser ach so toleranten Gesellschaft sind Begriffe wie Macht, Unterwerfung und Demut nicht gern gesehen. Mann und Frau dürfen alles, solange sie stark und emanzipiert und weltoffen sind.

Dass aber gerade SMler diese Eigenschaften haben, ist nur mit sehr viel Ruhe und Ausführlichkeit zu erklären. Niemand kann in drei Sätzen erklären, warum die Frau da auf dem Foto vor dem Mann auf Knien kriecht und auch noch brav ihren Hintern der Gerte entgegenstreckt! Nur Gespräche oder intensive Beschäftigung mit diesem Thema kann so etwas... Die dazu benötigte Zeit nehmen sich nur sehr wenige.

 

Du sagtest, Du hättest irgendwann den Mut gefunden, über Deine Neigung mit Anderen zu sprechen. Welchen Rat würdest Du - im Nachhinein betrachtet - jenen geben, die dazu keinen Mut finden oder noch unsicher sind?

 

Ich gebe zu, ohne Internetanschluss gestaltet sich die Sache schwieriger, denn nur ungern gibt Frau oder Mann sofort seine Identität preis. Andere Wege wären für mich wohl unmöglich gewesen, besonders hier auf dem Land. Ich bin sehr dankbar, dass mich jemand zart hierher in die Schattenzeilen schubste - so ein alter oller Vogel, den kennt ihr bestimmt -, mir Gespräche anbot und mir Mut machte. Ein bisschen lesen, ein bisschen reden... noch ganz vorsichtig... Stück für Stück formt sich das eigene Bild.

Nur, bei allen Widrigkeiten: Beschäftigen muss Frau oder Mann sich irgendwann mit dem, was da so bohrt im Bauch. Runterschlucken und Verdrängen verletzt und macht auf Dauer traurig.

 

Ist das Medium Internet ein Muss für BDSMler? Meinst Du, es mangelt an anderen Medien wie zum Beispiel Zeitschriften und Magazinen?

 

Nein, daran mangelt es wohl nicht. Aber kann ein noch so guter Artikel ein persönliches Gespräch ersetzen? Mir hat unheimlich geholfen, dass da am anderen Ende ein so normaler Mensch steckt, nicht blöd, nicht sexistisch, nicht notgeil, der mir einfach auf die Schulter klopft und mich und mein Verlangen als das Normalste der Welt nimmt. Mit dem auch über das Wetter, über Kultur und über Gartentipps gesprochen wird... und eben über SM. Diese Selbstverständlichkeit im persönlichen Gespräch hat mir einen Haufen fetter Steine von der Schulter genommen.

 

Was fasziniert Dich an BDSM besonders?

 

Ich weiß nicht, warum ich so fühle, wie ich fühle. Ich weiß auch nicht, woher es kommt oder was damit in der Zukunft geschieht. Ich weiß nur, ich fühle mich unendlich wohl und geborgen, wenn ich meiner Sehnsucht nach Hingabe und Ergebenheit nachgeben darf. Ich bin seit Kindertagen von meinem Umfeld als hart, dominant und "unverwüstbar" eingestuft worden, welches mir nicht immer gut getan hat und auch gerecht wurde. Vielleicht ist gerade nach außen starken Personen die Gabe geschenkt, den Zauber der Demut zu spüren.

 

Ist eine geduldige, unverwüstbare sub die bessere sub?

 

Neee... das habe ich auch nicht gemeint! Vor allem wäre es doch oberlangweilig, würde subbie nicht ab und an mal drängeln, zicken, nörgeln... und die Konsequenz dann leidenschaftlich spüren!

Ich bin nicht unverwüstbar. Ich bin auch absolut nicht geduldig. Ich wirke anscheinend im Alltag sehr durchsetzungsfähig und mutig. Aber Wirken und Sein sind nicht immer eins...

Eine gute oder eine bessere sub gibt es meiner Ansicht nach eh nicht. Jedes Gespann von Dom und sub hat eigene Vorstellungen, eigene Prioritäten und einen eigenen Zauber. Wer da urteilt und Ranglisten aufstellt, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.

 

Wie entstehen Deine Geschichten? Schreibst Du eher spontan oder planst Du jeden Geschichtenverlauf im Voraus?

 

Ich schreibe absolut spontan und immer "in einem Rutsch". Die wenigen Versuche eines Unterbrechens oder Fortführens einer Geschichte endeten stets in qualvoller Formulierung und kraftlosen, abgedroschenen Satzfolgen. Daher meine Devise: "Wenn, dann in einem Rutsch".

 

Wenn Du spontan beginnst, hast Du dann bereits eine Vorstellung über den Verlauf und das Ende eines Textes?

 

Nein, eigentlich nicht. Ich habe manchmal eine Szene vor meinem inneren Auge. Eine prickelnde Situation. Wenn ich dann mit dem Schreiben beginne, entwickeln sich die Handlung und das Ende von selbst.

 

Gibt es Inspirationen für Deine Texte?

 

Da ich meinen Dom nur selten sehe, führen wir oft lange Telefonate. Wir denken uns gern Situationen aus, träumen vor uns hin....

Oft entstehen dabei genau diese Bilder, die mich dann an ruhigen Abenden an die Tasten treiben.

Als ich diese Beziehung noch nicht hatte, habe ich für mich allein Geschichten geschrieben oder aber mit einem "Neigungsgenossen", der auch mein Nicknamensgeber ist, wechselseitig virtuell die Rollen getauscht und so einige dominante Storys verfasst.

 

Gibt es real selbst Erlebtes in einer Deiner Geschichten?

 

Diese Rubrik schreibe ich auch regelmäßig, allerdings ist dies eher in Tagebuchform geschrieben und sehr persönlich. In den Geschichten finden sich immer wieder Fünkchen von real Erlebtem, der große Teil allerdings ist reine Phantasie.

 

Was geschieht mit den Texten, die unterbrochen wurden? Landen sie in der Schublade?

 

Nein, im Papierkorb. Ich bin da relativ radikal. Wenn ich merke, dass es hakt und kneift, die Sätze immer mühsamer werden und vor allem das Kopfkino während des Schreibens nicht mehr abläuft, geht's ab in den Papierkorb.

 

Du solltest Deinen Papierkorb bei ebay versteigern oder anderen Autoren als Steilvorlage zur Verfügung stellen...

 

Danke für das Kompliment...

Allerdings bezweifele ich, dass ich auch nur einen Cent dafür bekäme....

 

Gab es Meinungen von Lesern zu Deinen auf den Schattenzeilen veröffentlichten Geschichten?

 

Ja, ich habe mehrmals Mails erhalten und mich stets über jedwede Kritik gefreut. Es tut gut und motiviert, ein Feedback zu erhalten. Die Noten zeigen, dass sehr leidenschaftliche "Sessionstorys" meist besser abschneiden als eine Story wie zum Beispiel "Der erste Montag im Monat", die sich mit der Leidenschaft im Alter auseinandersetzt. Diese Tatsache hält mich jedoch nicht ab, mich auch mit solchen Themen zu beschäftigen.

 

Die Geschichte "Der erste Montag im Monat" hat mich selbst sehr beeindruckt. Ich habe nach dem Lesen erstmals darüber nachgedacht, wie und vor allem dass ältere Menschen ihre Leidenschaft ausleben. Ich glaube nicht, dass BDSM eine Altersobergrenze hat. Was denkst Du darüber?

 

Nein, die Gedanken und Träume werden sicherlich altersübergreifend bleiben. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass sich die Art und Weise ändert. Auch das reale Ausleben wird wahrscheinlich irgendwann der Phantasie weichen. Bei mir war gar nicht mal das Leben von BDSM im Alter ausschlaggebend für meine Geschichte, sondern eher die Dankbarkeit, wunderschöne Erinnerungen mitnehmen zu dürfen. Egal was passiert und wie es weiter geht, ich habe diese schönen Jahre und bezaubernden Augenblicke in meinem Herzen.

 

Welche Geschichten gefallen Dir persönlich besser? Zum Nachdenken anregende Geschichten oder solche, in denen es heftig und heiß her geht?

 

Je nach Stimmung!

Phantasie ist für mich das eine absolute Qualitätsmerkmal. Das andere ist die Ausdrucksweise... manchmal ganz banale Dinge wie Wortwahl, Satzbau und so weiter... bin eben auch beruflich ein kleiner Schreiberling und daher etwas penibel...

 

Meinst Du, nachdenkliche Geschichten und solche mit betont ausdrucksstarker Phantasie könnte man einem Publikum in einer Art Lesung präsentieren?

 

Hmmm... schwierig!

Spontan würde ich sofort 'Ja' sagen, bei längerem Überlegen - und vor allem bildlichen Vorstellen - habe ich da allerdings meine Zweifel. Stimme, Betonung und Atmosphäre beeinflussen einen Text nicht unerheblich. Ich persönlich kann Träume und Bilder näher an mich heranlassen, wenn ich allein und ohne Stimme bin... Ohne Ton werden Worte viel lauter... ohne Gesichter werden Szenen viel deutlicher...

Es wird mein Bild... und berührt mich dadurch sehr viel tiefer.

 

Wenn Du an den Schattenzeilen etwas ändern könntest, dann würdest Du...

 

...nichts ändern. Ihr seid großartig!

 

Danke! Ein letztes Wort...?

 

Als ich etwas über mich in mein Profil schreiben sollte, habe ich lange überlegt und schließlich nur einen passenden Satz gefunden:

Ich bin auf dem Weg.

Das ist wohl auch ein guter, abschließender Satz für dieses Gespräch.

 

Ich bedanke mich bei Dir für dieses wirklich kurzweilige und doch sehr persönliche Interview. Mir hat es großen Spaß bereitet und ich wünsche mir, dass künftig nur wenige Texte in Deinem Papierkorb enden...

 

Ich danke auch, es hat sehr viel Spaß gemacht! Das mit dem Papierkorb wird sich zeigen...

Die Urheberrechte dieses Interviews liegen bei Victoria. Eine weitere Veröffentlichung oder Verwendung darf nur nach persönlicher Zustimmung und unter Nennung der Veröffentlichung des Interviews auf den Schattenzeilen erfolgen.

 

Veröffentlichungen

Alle Veröffentlichungen von Victoria:

Autoreninterview

von Victoria

Jona Mondlicht interviewte Victoria am 11.09.2004.

Veröffentlicht am 12.09.2004 in der Rubrik Gefragt.

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Der erste Montag im Monat

von Victoria

Es gibt wenige Dinge im Leben, die der Mensch so beständig in sich trägt wie seine Leidenschaft. Auch das Alter vermag die leisen und lauten Sehnsüchte und das brennende Verlangen nicht zum Erlöschen zu bringen. Und wer sich im Herbst des Lebens die Bilder und Erinnerungen vergangener Tage bewahren kann, hält das schönste Geschenk seines Lebens weiter in den Händen: Seine Leidenschaft.

Veröffentlicht am 24.03.2004 in der Rubrik BDSM.

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von Victoria

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Veröffentlicht am 01.11.2003 in der Rubrik BDSM.

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von Victoria

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Veröffentlicht am 04.05.2003 in der Rubrik BDSM.

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Ich hab da grad ein Licht gesehn

von Victoria

...Ich darf so fühlen, wie ich fühle! Ich darf den Schmerz ersehnen! und in mir sinnlich heiße Schwüle darfs vor mir selbst erwähnen...

Veröffentlicht am 01.03.2003 in der Rubrik Gedicht.

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Mein Rot

von Victoria

Es ziemt sich nicht, wenn die Sklavin ihre Augenbinde ohne Aufforderung löst, auch wenn sie Grenzen austesten und sich selbst Vertrauen beweisen möchte. Die Antwort auf ihr Verhalten wird kein leichtes Spiel sein, sondern passend zu ihrem Ansinnen: Das Austesten von Grenzen.

Veröffentlicht am 14.12.2002 in der Rubrik BDSM.

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Tagtraum

von Victoria

Tagträume sind Fantasie... Oder? Sind sie mitunter nicht auch sehnsuchtsvolle Erinnerungen an erlebte Leidenschaft, tiefen, wohligen Schmerz und unermessliche Lust? Man lässt sich gerne von solchen Tagträumereien einholen und fühlt Fesseln, Leder und Gerte, als wären sie gerade real.

Veröffentlicht am 04.12.2002 in der Rubrik BDSM.

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