BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 446 | Kurz-Url http://szurl.de/t446 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Kassandra zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Kassandra, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Kassandra als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

 

Rezension: "Der Luzidus" von Woschofius

Text von Kassandra

Du willst im BDSM-Blog weiterlesen?

Natürlich ist der Beitrag aus unserem erotischen Blog hier nicht zuende. Das Weiterlesen ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

Kassandra

Autorin.

27.06.2003 um 22:06 Uhr

Ein wie ich finde mutiges Zusammenspiel aus Musik, Bildband und einer Geschichte zwischen Traum und Realität ist Woschofius hier gelungen.

Ein Mann wacht auf in seinem Traum und weiß, dass seine Persönlichkeit nun sterben muss, dass dies seine einzige Wahl ist, um weiterleben zu können. Immer wieder gerät er in den Sog dieses luziden Traumes (eine Technik, bei der man sich während des Traumes darüber im Klaren ist, dass man in Wirklichkeit gerade im Bett liegt und träumt, siehe Seite 17), der ihn in ein Labyrinth entführt. Dort erwartet ihn immer wieder ein Mädchen, sein Mädchen, das sich ihm hingibt. Er muss seine Aufgabe vollenden, damit sie ihre Lebensaufgabe vollenden kann. Er muss die zehn Gebote brechen, sich gegen seinen Vater auflehnen, damit seine Metamorphose wirklich beginnen kann. Zweifel plagen ihn und am Ende findet er sich - seine Mitte.

Der Leser wird mitgenommen in eine Welt zwischen Traum und Realität, Schuld und Sühne, Dominanz und Hingabe, Sadismus und Masochismus, Leben und Tod. Zusammen mit der Musik von Carlos Perón, die dunkel, mystisch, pulsierend - effektiv und doch sparsam gehalten ist, ist hier ein wirklich beeindruckendes Kunstwerk gelungen, das mich auf besondere Weise fesselte und noch lange in mir nachklang.

Woschofius schreibt in einem Nachwort: "Diese Geschichte ist sehr seltsam. Sie lief mir quasi von alleine aus den Fingern und ich habe sie selbst noch nicht in allen Facetten verstanden. Vielleicht muss ich es auch nicht" (siehe Seite 31).

Auch die schwarzweiß gehaltenen, ästhetischen Fotographien - fesselnde Momente zwischen LLL-Hingabe und kleinen, feinen Gemeinheiten - gefallen sehr und runden das gesamte Werk ab.

Den "Luzidus" kann ich nur jedem und jeder wärmstens ans Herz legen.

Tipp: Die beiliegende CD eignet sich im übrigen auch sehr gut als Hintergrundmusik für Sessions.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.