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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Namen, Orte, Handlungen: Im Text erwähnte Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Handlungen und Techniken sind nicht vollständig beschrieben, es fehlen Sicherheitshinweise. Mehr dazu ...

 

Küchenchefin

Eine BDSM-Geschichte von Devana.

»Kann ich helfen?« Fragend steht Markus in der Küchentür.

»Und ob! Ich bestehe sogar darauf, es gibt viel zu schnippeln!« Eva sieht sich seufzend um. »Zuerst muss hier aber aufgeräumt werden.«

Er sieht sich schuldbewusst um. »Entschuldige bitte. Ausnahmsweise habe ich gestern nicht gleich aufgeräumt, da meine Mutter angerufen hat, und du warst ja nicht da. Danach ist es mir glatt entfallen.«

»Ja, ja, kaum ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch«, lacht sie gutmütig. »Wie auch immer, so kann ich nicht kochen. Kümmerst du dich darum, während ich mich umziehe?« Sie steckt noch in ihren Büroklamotten. Ihm gefällt, was er sieht, er muss aber zugeben, dass der graue Rock und die weiße Bluse kein geeignetes Outfit zum Kochen ist.

»Schau nicht so enttäuscht«, lacht Eva erneut, »ich werde schon dafür sorgen, dass mein ›Aide de cuisine‹ seine Küchenchefin weiterhin attraktiv findet.«

»Dein was?«, fragt er.

Wieder lacht sie. »Ach ja, du kannst ja kein Französisch. So ein Pech, dabei ist es die Sprache der Küche.« Mit einem Zwinkern verlässt sie die Küche.

Er macht sich an die Arbeit und kommt in seinem Tun erst wieder ins Stocken, als sie wieder die Küche betritt.

»Wow«, entfleucht es seinen Lippen.

Eva lächelt fast spöttisch. Sie ist sich ihrer Wirkung auf ihn durchaus bewusst. Wenn sie, wie jetzt, noch ihre Lederjeans, darüber die bordeauxrote Bluse und einen breiten Ledergürtel trägt, fällt es ihm schwer, seine Finger von ihr zu lassen.

Als er auf sie zutritt, um sie in den Arm zu nehmen, wehrt sie jedoch schnell ab. »Nicht jetzt. In nicht mal einer Stunde kommen Bärbel und Jens!«

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.04.2021 um 08:41 Uhr

Irgendwie denkt man sich eine ganz alltägliche Kommunikation eines Paares beim Zubereiten eines Essens, man weiß eigentlich fast gar nicht wer Dom ist und wer Sub. Erst am Ende wird es aufgelöst als er neben seinen Platz auf den Boden weißt.

Doch vor Gästen?

Ist es so üblich? Selbst unter BDSMern?

VG Xentaur

Sena

Autorin.

03.04.2021 um 23:36 Uhr

geändert am 03.04.2021 um 23:37 Uhr

Die Geschichte ist für mich ein wenig zu flach und die Dialoge wirken konstruiert. Gelesen habe ich sie trotzdem gerne. 

Liebe Grüße

Sena

03.04.2021 um 15:11 Uhr

Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Danke und Grüße

Mia

01.04.2021 um 15:32 Uhr

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde Dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

18.03.2021 um 13:26 Uhr

Ja, im Traum könnte es so funktionieren. Schöne, wenn auch recht unaufgeregte, Geschichte. Ist gut zu lesen und überfordert nicht. Danke und weiter!

12.03.2021 um 17:37 Uhr

lächelt

Solche Art Geschichten mag ich sehr - alltägliches Leben, und doch weiß jeder immer, so auch hier am Ende, wo sein (oder ihr) Platz ist. Beinahe genau so stelle ich mir eine "24/7"-Beziehung vor .. vielen vielen Dank

Kya

dienerin

Autorin. Förderer.

31.01.2021 um 12:07 Uhr

Sehr schön geschrieben

Ich mag diese süffisante Schadenfreude.

Ich habe es gerne gelesen

Dienerin

Michael

Förderer.

30.01.2021 um 23:17 Uhr

Hallo Devana, 

Danke für diese Geschichte, die mich zum schmunzeln gebracht hat. In einer nicht BDSM Beziehung wäre diese Situation ein perfekter Grund für einen Streit. 

,, wie kannst du mich so vor unseren Gästen blamieren, du weißt wie wichtig das für mich ist...'' 

Wie in der Geschichte damit umgegangen wird, gefällt mir aber wesentlich besser. 

Ich denke schon länger darüber nach wie eine feste Beziehung, in der BDSM gelebt wird, denn aussehen kann. Hier hab ich wohl einen guten Eindruck einer Möglichkeit bekommen.

Gruss 

Michael

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

30.01.2021 um 20:45 Uhr

geändert am 30.01.2021 um 20:50 Uhr

Garter Belt

 "'Wow!' entfleucht es seinen Lippen", sowas darf man nicht schreiben.“

Sagt bitte wer? 

„(Ach) Papperlapapp!“, ist für mich eine sehr geläufiges (gesprochenes wie gehörtes) Wort, obwohl kein Lehrer weit und breit. „Labern“ ist niveauvoller?!

Da sehe ich den angedachten Neuformulierungen gespannt entgegen.

Ich mag kritische Kommentare zu den Geschichten hier durchaus, es gibt nach meinem persönlichen Geschmack eher zu wenige davon hier als zu viele. Was ich nicht mag: Wenn solche hingerotzt werden. Was ich noch weniger mag: Wenn jemand dabei den gängigen „Schreibregeln“ folgt, wenig Raum für individuellen Stil und individuelle Klasse lässt.

Garter Belt Doppelt gepunktet.

Abendgruß

Schattenwölfin

30.01.2021 um 18:19 Uhr

Nun gut, Rollenspiel. Anweisung und Ausführung müssen nicht mit Peitschen und Ketten zu tun haben. Soweit finde ich die Geschichte an diesem Ort hübsch. Aber nur die Idee.

Ich weiß, Dialoge zu schreiben ist eine Kunst. Die beiden labern aber nur, sagen ihre Texte auf. Langweilig. Und stilistisch ist noch sehr viel Luft nach oben. "'Wow!' entfleucht es seinen Lippen", sowas darf man nicht schreiben. "Ach papperlapapp! Gänsebraten gibt es Weihnachten zur Genüge": Wer spricht denn heute so lehrerhaft? Wie alt sind die beiden denn, wann spielt die Episode? 

So möchte man jeden Satz neu formulieren.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.