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Schattenzeilen

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Küchenchefin

Eine BDSM-Geschichte von Devana.

»Kann ich helfen?« Fragend steht Markus in der Küchentür.

»Und ob! Ich bestehe sogar darauf, es gibt viel zu schnippeln!« Eva sieht sich seufzend um. »Zuerst muss hier aber aufgeräumt werden.«

Er sieht sich schuldbewusst um. »Entschuldige bitte. Ausnahmsweise habe ich gestern nicht gleich aufgeräumt, da meine Mutter angerufen hat, und du warst ja nicht da. Danach ist es mir glatt entfallen.«

»Ja, ja, kaum ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch«, lacht sie gutmütig. »Wie auch immer, so kann ich nicht kochen. Kümmerst du dich darum, während ich mich umziehe?« Sie steckt noch in ihren Büroklamotten. Ihm gefällt, was er sieht, er muss aber zugeben, dass der graue Rock und die weiße Bluse kein geeignetes Outfit zum Kochen ist.

»Schau nicht so enttäuscht«, lacht Eva erneut, »ich werde schon dafür sorgen, dass mein ›Aide de cuisine‹ seine Küchenchefin weiterhin attraktiv findet.«

»Dein was?«, fragt er.

Wieder lacht sie. »Ach ja, du kannst ja kein Französisch. So ein Pech, dabei ist es die Sprache der Küche.« Mit einem Zwinkern verlässt sie die Küche.

Er macht sich an die Arbeit und kommt in seinem Tun erst wieder ins Stocken, als sie wieder die Küche betritt.

»Wow«, entfleucht es seinen Lippen.

Eva lächelt fast spöttisch. Sie ist sich ihrer Wirkung auf ihn durchaus bewusst. Wenn sie, wie jetzt, noch ihre Lederjeans, darüber die bordeauxrote Bluse und einen breiten Ledergürtel trägt, fällt es ihm schwer, seine Finger von ihr zu lassen.

Als er auf sie zutritt, um sie in den Arm zu nehmen, wehrt sie jedoch schnell ab. »Nicht jetzt. In nicht mal einer Stunde kommen Bärbel und Jens!«

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Robert S

Autor.

28.12.2020 um 15:41 Uhr

Der Titel fasst die Geschichte in einem Wort zusammen. Jeder hat seine Bereiche. Jeder ist irgendwo Chef und irgendwo nicht. Die Zuständigkeiten zu trennen ist gut. Anders wird es, ja, übergriffig, und dann wird die Beziehung auch nichts.

Selbstverständlich und entspannt geschrieben. Auch ein Moralstück im besten Sinne.

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

28.12.2020 um 08:22 Uhr

Naja, wenn die Freunde, wie hier,  um die Neigungen ihrer Gastgeber wissen, lieber poet , finde ich das mit dem Sitzplatz für die Küchenchefin so unrealistisch nicht; und grad zu Weihnachten spielt das auch überhaupt keine Rolle, es ist doch unter anderem die Zeit der Märchen.

Ich hab’s gerne gelesen.

Wölfin

poet

Autor.

27.12.2020 um 13:57 Uhr

Mir gefällt diese Geschichte - bis auf den vorletzten Satz. Ein Weihnachtsmenü zu viert, bei dem eine Teilnehmerin auf dem Boden sitzt? Wohl eher unrealistisch? Ansonsten entbehrt das Geschehen nicht einer unterschwelligen erotischen Spannung, die der Schluss dann auf überraschende Weise umdreht.

Meister Y

Autor. Förderer.

26.12.2020 um 09:42 Uhr

Liebe Devana guten Morgen. 

Wie gut, dass Bärbel und Jens offenbar Eingeweihte sind. So ist das manchmal, da werkelt man in der Küche, denkt an jede Kleinigkeit und vergisst darüber einen der Hauptbestandteile. Wie gut, wenn Frau dann so einen umsichtigen Küchenhelfer hat. Noch dazu einen, der offenbar klare Ansagen mag, umsetzt was ihm aufgetragen wird und selbst bei harschen Kritiken einfach weitermacht. Eine wirklich Küchenchefin eben, mit der Du mich lang auf der falschen Fährte gehalten hast.

Am Ende zeigt sich dann, wer der wahre Herr im Hause ist und da ist es gut, dass Bärbel und Jens lächelnd und wissend lauschen dürfen.

Danke für Lesevergnügen nicht nur im Adventskalender.

Maren

Autorin.

25.12.2020 um 16:48 Uhr

Schön ist das. So ganz normal. Nichts Aufgesetztes, kein Krampf. In einer liebevollen Beziehung weiß man, wann welche Zeit für welche Rolle ist. Ganz selbstverständlich ist das. Die Geschichte bildet eine gute Beziehung mit BDSM ab.

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

24.12.2020 um 10:56 Uhr

So, und hier noch mal für die Ewigkeit ...

Da hat aber jemand den Mund voll genommen. Und dann den Reis vergessen, ausgerechnet.

Der kleine Rollentausch ist gelungen und ich kann Eva gut verstehen. Immer diese Küchen-DAUs. Da kann schon mal was in Vergessenheit geraten. Und, liebe Eva, eigentlich hätte frau ja erwarten können, dass der werte Herr wenigstens an so Basics von alleine denkt. 

Danke für die perfekte Mischung ... Ingwer, Chili und den andren feinen Zutaten

hanne

24.12.2020 um 09:27 Uhr

Ich schrieb es an anderer Stelle schon: Die Geschichte hat mir gut gefallen und ob sie autobiografische Teile hat, darf gern Geheimnis der Autorin bleiben.

Changer

24.12.2020 um 03:39 Uhr

Sehr schön, interessant und spannend geschrieben.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.