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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Der Wunsch

Eine BDSM-Geschichte von Toda Tuya.

Ein Jahr ist es her. Genau ein Jahr. Vor 365 Tagen haben sie sich das letzte Mal gesehen. Marie muss sich konzentrieren, um mit ihren weichen Knien und den hohen Schuhen nicht zu stolpern, als sie, im Dachgeschoss angekommen, auf die Tür mit der Nummer 18 zugeht, zu der er sie bestellt hat. Mehr weiß sie nicht, denn Richard hat ihr in der kurzen Textnachricht nur Zeit und Ort angegeben. Sie war noch nie in seiner Wohnung gewesen, hatten sie sich doch bisher nur bei ihr getroffen, und Marie wollte insgeheim schon immer wissen, wie sie wohl eingerichtet war, ob sie nach ihm riechen, überhaupt zu ihm passen würde. Ihr Atem ist flach und am liebsten würde sie auf der Stelle kehrtmachen, in den Lift steigen, nach Hause fahren und so tun, als wäre sie nie da gewesen. Die Tür ist angelehnt, sie solle einfach hineingehen, hatte er sie in seiner Nachricht noch angewiesen. Die Nervosität ist komplett lächerlich, versucht sich Marie einzureden, schließlich kennen sie einander so lange, und niemand war ihr je näher als er. Auch wenn es im letzten Jahr nicht so ausgesehen haben mag, das Gefühl hat sich nicht verändert. Vielleicht ist es auch deshalb, dass ihr Herz gar so stark klopft.

Marie und Richard kennen sich. Das heißt, sie kennen Name, Alter und Beruf des Anderen, ihre jeweiligen Hobbies, die wichtigen Geschichten aus der Vergangenheit, Ängste, Hoffnungen und Vorlieben. Aber nur das würde zu kurz greifen, es sind zwei Buchstaben, die bei diesem Kennen fehlen. Sie erkennen sich, sind aus demselben Holz geschnitzt, spüren die Gefühle des Anderen, als wären es die eigenen, lesen in ihren Augen wie in offenen Büchern.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

29.01.2020 um 11:12 Uhr

Guter Schreibstil aber der Inhalt ist Geschmackssache.

05.07.2019 um 22:44 Uhr

...Fiktion...?

Vertrauen bedingt andere Umgangsweisen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten jemanden zum Weinen zu bringen, ohne physische Berührung.

Meiner Auffassung nach gehört Verachtung, respektive das Verletzen des Inneren eines Wesens, zu den niedersten. So schade. Liegt es nicht in der Verantwortung jeder führenden Person, sein Gegenüber niemals derart zu verletzen, so sich dieses beginnt zu verachten, sich nicht einmal mehr selbst im Spiegel betrachten mag?

Nach jener -glücklicherweise- Geschichte, dürfte es keine Grundlagen für einen Fortbestand der ohnehn beendeten Beziehung mehr geben.

Geschrieben ist die Geschichte toll, deren Stil den Leser aufmerksam und neugierig bei sich hält.

Meinen ehrlichen Dank dafür.

† devmaso

Gelöscht.

31.03.2019 um 16:15 Uhr

Eine gut geschriebene aber harte Geschichte

19.03.2019 um 00:06 Uhr

Ich mag Geschichten,  die härter sind... allerdings keine Vergewaltigungssachen... und wenn er ihr das zumutet und dabei auch noch zusieht ... kann ich daran nichts Einvernehmliches finden... sie war völlig am Ende... und ich kann mir nicht vorstelle , dass er das mit einer zärtlichen Umarmung wieder gutmachen kann... der Typ wäre für mich ein für allemal erledigt!

Lucia

Autorin.

20.08.2018 um 09:01 Uhr

Hui, heftige Geschichte!

Zuerst einmal, du hast einen guten Schreibstil und alles in allem ist das Ganze kurz und knackig!

Zum Inhalt;

Kopfkino darf für mich auch krass ausfallen, Vergewaltigungsfantasien dürfen sein, die Betonung liegt für mich auf Fantasie!

Der Rest ist Geschmacksache und ein Ding der Vorlieben!

Zwischen den Zeilen habe ich auch Einvernehmlichkeit erkannt. Womit ich nicht so ganz klar komme, ist das Jahr im Vorfeld, eine ganz schön lange Durststrecke!

Ansonsten freue ich mich auch über die angeschubste Diskusion!

18.08.2018 um 22:50 Uhr

Heidewitzka.

Harter Tobak, der für mich auch eher einer Vergewaltigung gleichkommt.

Und in der Form nichts für mich ist..

Zum Glück nur Phantasie

.

Da sieht man, wie gute Geschichten auf mein Kopfkino wirken, und schon mag ich ihren Dom nicht...grins

Wenn ich so manche  Krimi Thriller lese, ist es aber manchmal auch nicht anders, könnte auch dafür ein guter Anfang sein.

Aber genau das ist der wohl erzielt werden soll, die Diskussionen und Gefühle anregen

"Die Rache der Sub"...

Ich fühle mich inspiriert, also für mich eine gut geschriebene Geschichte. Die bei mir wahrscheinlich unendlich lang und ausgeschmückt worden wäre.

Also von mir als Newbee : Chapeau!

LG Per

Toda Tuya

Autorin.

18.08.2018 um 12:32 Uhr

Liebe Leser und Innen,

zuallererst vielen Dank, dass ihr euch die Zeit zum Lesen, Bewerten und Kommentieren genommen und mir einen schönen Einstieg hier, in die Schattenzeilen, bereitet habt! 

Für mich sind eure Meinungen und Interpretationen sehr spannend zu lesen, und ja, konstruktive Kritik ist natürlich willkommen, für die bin ich immer dankbar. Zum Inhalt selbst will ich gar nicht viel sagen, Jona hat das schon sehr ausführlich erläutert, aber ich kann euch als Erschafferin der beiden Protagonisten verraten: die wollten das beide :)

Lieben Gruß

Toda Tuya

08.08.2018 um 23:57 Uhr

Man soll  vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht... oder was man fragt.

Die Erfüllung bzw. Antwort könnte anders ausfallen als gedacht.

Sehr eindringlich geschrieben, man fühlt mit Marie mit... und leidet

Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

03.08.2018 um 21:48 Uhr

†: Du bist ein wirklich scharfer Beobachter. Denk nochmal drüber nach, und wenn Du Redebedarf hast, melde Dich per Mail bei mir. Hier gehört das nämlich nicht hin.

Zurück zum Thema also.

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin.

03.08.2018 um 19:13 Uhr

Dom Heribert

Die ist verzogen, ungebührlich und gehört in die Ausbildung. Ich hatte gemeinsam mit Anasias schon meine Erlebnisse mit ihr.....

Ich bin grad verwirrt: Wer ist verzogen??

Ernstgemeinte Frage

Wölfin

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.