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Schattenzeilen

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Heißes Eisen

Eine Fantasy-Geschichte von Knurrwolf.

Auf dem Gipfel des Berges Olymp liegt, verborgen in Schwaden aus undurchdringlichem Nebel, ein ganz besonderer Ort. Hier reihen sich majestätische Paläste und blühende Gärten aneinander, um das Reich der Götter zu bilden. Von den hellen Hallen, den reichhaltigen Speisekammern für Ambrosia, bis zu den Heimstätten der Götter selbst. Doch nicht alle Unsterblichen leben hier oben.

Tief unter dem Vulkan auf der Insel Lemnos liegt die Arbeitsstätte des Götterschmiedes, in der er unter anderem auch das Rüstzeug der anderen Götter fertigt. Von den Blitzen des Zeus, über die Pfeilspitzen der Artemis bis zur goldenen Rüstung des Apollo. Und erneut verschlägt es einen seiner Mitolympier hinab, um einen Wunsch zu äußern. Doch mitunter bekommt man mehr, als man erwartet hat.

Mit geschmeidigen Schritten durchquerte sie das halbdunkle Reich der Schmiede, welches vom roten Glühen der Essen mit Licht und Wärme gefüllt wurde. Nicht zum ersten Mal hatte ihr Weg sie hierher geführt, doch die Notwendigkeit einer neuen Rüstung trieb die Göttin der Weisheit und Kriegskunst erneut an diesen Ort.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

† Nymphaea

Gelöscht.

14.07.2017 um 09:20 Uhr

Wundervoll geschrieben! So wünsche ich mir den perfekten Dom, der auf zärtliche Weise seine Sub dominiert und unterwirft.

hanne lotte

Autorin. Lektorin.

19.03.2017 um 22:15 Uhr

Hephaistos, der Schmied, in der Mythologie zwar als hässlich, aber auch als außerordentlich kunstfertig beschrieben. Der einzige unter den Olympischen, der arbeitet. Tatsächlich ist er der einzige, dem es gelingen könnte, Athene, die weise Jungfrau im Harnisch zu unterwerfen. 

Die Achtung, die beide dem Jeweils anderen entgegenbringen, ist in jeder Zeile spürbar. 

Danke für den Ausflug in die Phantasiewelt meiner Kindheit

hanne

09.10.2016 um 13:01 Uhr

Eine sehr schöne, tageslichttaugliche Geschichte. Ich mag die zeitlose, aber dennoch nicht altertümlich geschraubte Sprache, die ohne Begriffe wie Bondage, Session oder Endorphine auskommt. Weil Du nicht mit der Tür ins Haus fällst, können Bilder im Kopf entstehen, angenehm lang-sam, nicht -weilig. Danke. Wird es eine Fortsetzung geben, die Anprobe? Würde ich gerne lesen!

Gelöscht.

20.09.2016 um 15:07 Uhr

Schön geschrieben, ist mir aber zu "sanft" und zu viel Liebesgeschunkel. Trotzdem habe ich es gern gelesen! Danke dafür!

Viele Grüße

thea

18.09.2016 um 21:39 Uhr

Du schaffst es mich mit Sprache zum umwinden wie das Seil des Hephaisto Athene. Die Gefühle springen über und was finde ich toll. Klasse und danke!

† Salo

Gelöscht.

18.09.2016 um 12:23 Uhr

Diese Geschichte, in würdevoller und sanfter - und doch eindrucksvoller Sprache formuliert, hat mich sehr berührt. Ich konnte förmlich fühlen, wie sich die Göttin mehr und mehr dem Seil hingab, sich geborgen und eins mit dem Körper fühlte. Fast wie in einer körperlichen Umarmung. Gleichzeitig war es ein subtiles, sinnliches, erotisches Spiel.

Gelöscht.

03.09.2016 um 13:03 Uhr

Mir gefällt die achtsame Sinnlichkeit des Meisters und die verhaltene Hingabe der Göttin. Wundervoll.

Gelöscht.

02.09.2016 um 22:42 Uhr

Guter Schreibstiel

Gelöscht.

31.07.2016 um 17:59 Uhr

Er sollte es sogar. Ist es nicht die Liaison zwischen Sanftheit und Stärke, die den Reiz ausmacht?

Knurrwolf

Autor.

31.07.2016 um 17:42 Uhr

Kann denn ein Dominanter nicht auch sanft zuschlagen

Danke für eure vielen Kommentaren, es freut mich, dass mein mageres Talent ausreicht, um gern zu lesende Geschichten zu erschaffen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.