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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Schneewege

Eine BDSM-Geschichte von Söldner.

Bei Westwind ist das Meer gut zu hören. Im Winter raunen Tannen und Fichten weniger als in den anderen Jahreszeiten, der Wald schweigt und ordnet sich dem Rauschen des Meeres unter. Laubbäume starren kahl in den weißen Schneehimmel, Motorengeräusche sind selten. Kein Fahrzeug wagt sich in die verschneiten Waldwege, nur wenige gestampfte Pfade führen die drei Kilometer vom Hotel hinüber zum Strand.

Arno trinkt den letzten Rest Grog aus seinem Glas, steht auf, zieht sich die warm gefütterte Jacke über und schließt hinter sich die Tür zum Café am Leuchtturm. Als er aus dem Schatten des Gebäudes auf die Düne tritt, fährt ihm der Wind schneidend ins Gesicht. Schnell zieht er sich die Mütze über die Ohren, sieht über den verlassenen Strand hin auf die grau zerwühlten Wellen, wendet sich schließlich ab und tritt seinen Rückweg zum Hotel an. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

06.07.2020 um 05:34 Uhr

In dieser Geschichte findet sich jeder ein bisschen wieder, wunderbar. Vor allem der letzte Satz hat etwas in Worte gefasst, das ich bisher nie richtig greifen konnte.

Den Aussagen über den gefühlten Realismus der Landschaft schließe ich mich an.

Mississippi

Förderer.

03.07.2020 um 16:37 Uhr

Sehr schön geschrieben, Kopfkino vom Feinsten. Mache mir erst mal einen Tee ...

Söldner

Autor. Lektor. Förderer.

26.05.2016 um 06:54 Uhr

Vielen Dank für die Mühe Eurer Bewertungen. Meine Erfahrung ist, dass Geschichten, in denen die Fantasie angeregt wird, schwerer zu schreiben sind als solche, die sich im Wesentlichen auf Beschreibung sexueller Handlungen konzentrieren.

Quälgeist

Autor.

25.05.2016 um 23:38 Uhr

Ich liebe die See  und dann dann natürlich Texte, die sie beschreiben und die beiden letzten Absätze. 

Meister Y

Autor. Förderer.

25.05.2016 um 15:50 Uhr

Wundervoll...

Sprachlich bestens nimmst Du uns hier mit an einen ganz besonderen Ort. Einen den man beim Lesen spürt. Das Rauschen der Wipfel im Wind, die Kälte, die einen zwingt, die Mütze tiefer zu ziehen, das Gleichmaß der Wellen. Dann begegnen sich beim Spaziergang zwei Menschen, deren Gedankengänge Du uns offerierst. Die gleich fühlen, die unausgesprochene Wünsche einen. Die aneinander vorbeigehen sich grüßen und sicherlich gleiches denken, ohne voneinander auch nur zu ahnen. Tiefsinniger kann diese Begegnung Seelenverwandter kaum sein.

Ich wiederhole mich gern: Wundervoll...

Danke für diese Zeilen.

Alma

Autorin.

03.11.2014 um 19:19 Uhr

Das ist es wohl: Lebendigkeit und Wirklichkeit und Intensität. Ob alle danach suchen?

Für mich endet diese einnehmend schön erzählte Geschichte tragisch, denn sie scheinen einander nicht zu erkennen.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

30.06.2014 um 23:45 Uhr

Man konnte die kalten Nordseestürme spüren, die Windflüchter vor Augen sehen und die Gedanken waren so greifbar in Deinen Zeilen. Einfach toll geschrieben und lässt ganz viel Raum für eigenen Gedanken, wie es zwischen den Beiden weitergehen kann...

Danke für diese ganz berührenden Sichtweise aus zwei Perspektiven.

Gelöscht.

10.01.2014 um 00:51 Uhr

Schöne Spannung und geheimnisvolle Entwicklung. Es bleibt Raum für eigene Gedanken...

29.12.2013 um 12:10 Uhr

Danke für diesen klugen und tiefsinnigen Text.

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin.

26.12.2013 um 12:52 Uhr

Die Geschichte entführt mich an einen mir heiligen Ort, wo Meeresrauschen und Schnee alle anderen Geräusche verschlucken. Der Blick zum Horizont wird zum Blick in sich selbst. Das ist es, was den besonderen Reiz der See für mich ausmacht. Und wem man hier in der winterlichen Einsamkeit begegnet, der muss ähnlich fühlen…

Wölfin

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.