BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Zahlen und Fakten

BDSM-Geschichte von Chenila Booker

Sie hatte Angst. Wahnsinnige Angst, ihn zu sehen. Und doch musste sie es. Jetzt und hier. Ein Gespräch am Tisch würde es werden, meinte sie am Telefon. Ein Gespräch, bei dem es um Zahlen und Fakten ging und nicht um die Vergangenheit, die brach lag. Nüchternheit war jetzt und hier gefragt und sie musste unwillkürlich seufzen. Sie wollte nicht nüchtern und sachlich sein, sie wollte ihn anschreien, ihm seine Silitpfanne an den Kopf werfen... und ihn dann lieben. Ja, das wollte sie. Und genau das war es, was ihr zu schaffen machte. Sie musste sich an den Zügeln nehmen, ob sie wollte oder nicht. Als sie vor seinem Haus ankam, pumperte ihr Herz so laut, dass sie ihre Hand darauf legte, um es zurecht zu weisen, ihm Einhalt gab. Doch es hörte nicht auf seine Besitzerin. Als sie ihre Autotür aufmachte, schlug ihr die Hitze eines aufgeheizten Sommertages entgegen, die ihr schlagartig die Luft nahm. Oder war er es? Er, der unerwartet versteckt am Strommast stand und auf sie wartete. Er, der da stand und sie nur ansah. Mit allem hatte sie gerechnet, nur nicht mit ihm...

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

03.12.2016 um 03:12 Uhr

Eine kurze Geschichte, ein Augenblick und doch so wundervoll spürbare Gefühle. Ihr hinein sinken in seine Dominanz - einfach berührend.

Vielen Dank

Signatur

Urteile nicht über andere, ehe du nicht in deren Schuhen den gleichen Weg gegangen bist.

30.12.2015 um 10:39 Uhr

Es gibt so wohl tatsächlich, diese Momente...

Genau solch einen Moment hast Du hier eingefangen, beschrieben. Einen Moment, in dem sich Vorsätze und Willen umkehren, Schwäche Platz machen.

Auch mich haben die Zeilen, die mir wirklich gut gefallen, nachdenklich gemacht. Wusste sie nicht eigentlich genau, was passieren wird? Darf er sich tatsächlich nehmen, was er will? Will sie vielleicht genau dies?

Danke für diese Momentaufnahme, die ich gern gelesen habe.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

05.11.2013 um 15:53 Uhr

Musste ganz schön schlucken,

als ich den letzten Abschnitt las.

Sie wollte etwas anderes,

schade dass Sie nicht die Stärke besessen hat...

Ich finde Deinen Text beunruhigend und traurig,

der einen sehr nachdenklich macht,

aber schön und sehr flüssig zu lesen war.

Danke

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

28.10.2012 um 22:48 Uhr

Sehr gut beschrieben , ihre Angst wieder zu versagen und ihm weiterhin alle Macht über ihre Person zu überlassen. Eine Abhängigkeit die nur schwer zu durchbrechen ist.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.03.2012 um 21:41 Uhr

Hab Deine Text mehrfach gelesen und bin immer noch der Meinung sie wusste genau wie es sein wird,sie wollte es auch und ja genau das ist es was mir gefällt in deinem Text.Super geschrieben.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

12.11.2011 um 00:35 Uhr

mann muss nachdenken um zu einem urteil zu kommen mal was anderes

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

25.09.2011 um 13:53 Uhr

Manchmal liegt in der Freiwilligkeit auch eine Menge Umfreiwilliges ...

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Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

13.09.2011 um 23:02 Uhr

hm

ansich eine interessante geschichte, zumindest der schluss

aber mir sagt die überschrift nicht so zu, zu dem text

lg

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

12.09.2011 um 21:00 Uhr

Ich musste Deinen Text dreimal lesen, um zu verstehen. Aber am Ende hat er mich sehr in den Bann gezogen - weil er provozierend ist, weil er sich nicht auf ein bekanntes und damit vielleicht doch harmloses Spiel verlässt. Auch wenn die Szene beunruhigt - ihre Schwärze ist erregend. Jemand zweifelt und ein Anderer kommt und baut auf diese Zweifel seine Macht - eine Konstellation aus dem Leben jedes Menschen. Ich finde mich auf der Seite der Erzählerin wieder und hoffe, dass sie für den Verlust ihrer Zahlen und Fakten am Ende etwas Besseres findet: Die Kraft "Nein" zu sagen oder "Ja", ganz nach ihrem Willen

dienerin

Autorin.

10.09.2011 um 17:25 Uhr

hmmm,

der Text macht mich nachdenklich.

Aber es geht mir nicht so gut damit.

Ist es so, das der andere sich nehmen darf und kann, was er will?

So möchte ich es nicht

Ich denke momentan viel, auch und besonders darüber nach, was ich gerade möchte

Aber so möchte ich es nicht.

Stimmig sein sollte es für mich

Trotzdem bin ich dankbar für diesen mich nachdneklich machenden Text

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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