Profil erstellen Login

Medelsabend

Ich öffne den großen Schrank und atme verzückt auf. Hier lagert ein mittleres Vermögen, zumindest für mich. Eine Sammlung Kleider, Röcke und weibliche Applikationen. Drei Dutzend Schuhe, darunter zehn Paar Stiefel, künstliche Brüste in Cup C.

Eine Fetisch-Geschichte von Mirador.

Bild: KI-generiert, Gemini Flash (2026)

 

Es ist so weit, die letzte Mail ist geschrieben.

Hektor, der Hund, ist bei den Konrads, die Koffer sind gepackt, der Wagen getankt. Ich, Andreas Kirsch, im Zivilberuf Verwaltungsfachkraft, gehe in meinen Ankleideraum, mich umziehen.

Wie immer bin ich in diesem Augenblick auf höchst angenehme Weise aufgeregt, denn wenn ich fertig bin, werde ich mich in Andrea Kirsch verwandelt haben.

Der Raum befindet sich im Kellergeschoss meines Hauses und hat einen direkten Zugang zur Garage, was blöde Fragen der Nachbarn erspart.

Das Haus ist das, was nach einem Scheidungskampf, der dem um Mittelerde glich, für mich übrig geblieben ist. Das Übrige haben Anwälte, Detektive und die Gerichte unter sich aufgeteilt. Die Enttäuschung einer Ehefrau hat eben ihren Preis.

Ich kleide mich aus und gehe in meine Privatdusche. Früher war das hier ein Bastel- und Hobbyraum, aber das bisschen, was ich selbst reparieren musste, hätte bequem ein Handwerker tun können. Meine Ex-Frau Verena hatte genug Geld.

 

Zunächst das neue Enthaarungsmittel. Es brennt ein wenig, stinkt aber nicht so penetrant hinterher. Die Schamhaare sind bereits eingekürzt, und was übrig ist, rauscht durch die Abflussrohre einem unbekannten Schicksal entgegen. Die Kopfhaare sind kurz genug geschnitten für meine neueste Anschaffung, aber dazu später.

Ich nehme Limonencreme für die Haut. Gut zu duften ist nicht nur mir wichtig.

Ein Blick zur Uhr senkt meine Aufregung. Ich habe noch reichlich Zeit.

Abtrocknen vor dem Spiegel für eine letzte oberflächliche Inspektion.

Dank einer umfangreichen Kosmetikbehandlung Mitte der Woche ist die Haut glatt, frei von Pickeln oder lästigen Mitessern. Meine Fingernägel sind ebenso präpariert. Ohne wirklich ein überzeugter Masochist zu sein, habe ich jede Sekunde der Tortur genossen, wusste ich doch um das Ziel.

 

Ich öffne den großen Schrank und atme verzückt auf. Hier lagert ein mittleres Vermögen, zumindest für mich. Eine Sammlung Kleider, Röcke und andere weibliche Applikationen. Natürlich gibt es auch Sachen von der Stange, aber das meiste habe ich in speziellen Shops erworben. Das Internet erspart einem lästige Reisen und man kann trotzdem ohne Drama einfach umtauschen.

Nach dem zweiten Kleid hatte die Firma meine Maße und ich denke, einen ihrer vermutlich noblen Firmenwagen habe sicher ich bezahlt. Drei Dutzend Schuhe, darunter zehn Paar Stiefel, natürlich in verschiedenen Farben, machen die Auswahl schwer, aber mein Vorhaben ist längst durchgeplant.

Gespannt darauf, wie es weitergeht?

Werde Teil unserer BDSM-Community. Kostenlos!

Du erhältst Zugriff auf kostenlose BDSM-Geschichten, Hörtexte und Podcasts. Du kannst im Forum und im Chat andere Mitglieder kennenlernen. Und wir bieten dir viele weitere Vorteile.

Du möchtest erst wissen, wer wir sind? Gern stellen wir uns vor.

Das überzeugt dich nicht? Dann stehen dir nur die öffentlich lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

Deine Meinung

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn du sie vollständig lesen konntest!

Kommentare von Leserinnen und Lesern

11.04.2026 um 05:26 Uhr

Lieber Mirador

 

ich fand deine Geschichte gut geschrieben und spannend.

Wusste man nie was passiert auch wenn es nicht so richtig meins ist mit Sissifizierung, Transsexuellen oder DWT's.

 

Zwischen den ganzen Peggy's, Clair's, Gabi's und Matina's, Zita's  oder Nina stockte mir der Atem in folgender Szene: 

 

Ihre Hand greift unvermittelt in meinen Nacken und sanfter Druck dreht mein Gesicht zu ihr.

 

Nina lächelt und lässt ihre schneeweißen Eckzähne blitzen. Ihr Blick tastet meinen Geist förmlich ab und eine kurze Gänsehaut überzieht mich.

 

 

Ich fand es dominant pur wie Nina sich da präsentierte. 

Derweil machten mir die ganzen Namen und wer sich dahinter verbirgt, etwas zu schaffen. 

 

Aber das ist nur meine Meinung und macht die Arbeit an sich auch viel komplizierter. 

Ein Lob das Du da den Überblick behalten hast. 

Und dasmacht für mich, neben der Kunst des Schreibens, eine gute Geschichte aus. 

Man spürt regelrecht wie viel Arbeit Du hier rein gesteckt hast und ja zu jeder Zeit hatte ich nicht das Gefüh,gelangweilt zu sein. 

 

Was bleibt, ist ein offenes Ende und das schreit förmlich nach Fortsetzung.  

 

Danke schön für das Teilen deiner Geschichte.

Liebe Grüße Thorsten

Zu diesem Beitrag im Forum.

Alle Kommentare zu dieser Veröffentlichung.