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Aufregung in Kopf, Herz und Seele. Habe ich etwas vergessen? Der Kaffee steht für sie bereit. Ich schaue in die geöffnete Kiste. Gut und streng sieht das aus, Leder, Gummi, Stahl. Noch zehn Minuten.

Eine BDSM-Geschichte von Robert S.

Bild: KI-generiert, Midjourney (2026)

 

Nur eine Session bringt was. Direkt, zwei Menschen mit klaren Rollen, alles andere ist Pillepalle.

Kontaktbörsen sind kaum zielführend. Entsteht etwas Reales, wenn ich irgendwelchen Fremden anonym meine intimen Wünsche mitteile?

Und überhaupt, der Anteil an dominanten Frauen im nicht professionellen Bereich ist gering, und wenn ich vielleicht einen ersten Kontakt bekomme, hat die Frau überaus klare Vorstellungen, die weit über eine Spielbeziehung hinausgehen, und dann entsteht ein kompromissloser, abzuarbeitender Leistungskatalog, der mit Arbeit, Konflikt und Stress einhergeht, und die Freude des devot-masochistischen Verlangens zerreibt. Okay, ich habe egoistische Motive wie jeder Mensch. Schade ist es dennoch, es könnte so schön sein, ihre Wünsche erfüllen zu dürfen, ihren Befehlen zu gehorchen, den geheimen, versauten, sich einzuspielen, ihr Geschenke zu machen, und das langfristig, diskret, verlässlich, wieder und wieder.

Schluss mit den sinnfreien Träumen, netten Versuchen, irrationalen Hoffnungen!

Gespannt darauf, wie es weitergeht?

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Master G

Förderer.

13.03.2026 um 16:47 Uhr

Es ist wirklich gut beschrieben, wie die Gefühle vor und nach einer Session sein können. Mit anderen Worten wird auch deutlich: Vorfreude ist die schönste Freude, aber Nacharbeit ist auch wichtig.

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10.03.2026 um 23:30 Uhr

faszinierend nur die Gefühle des devoten vor der Sessions aber nicht die Session selbst zu beschreiben

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Mirador

Autor.

09.03.2026 um 21:05 Uhr

sehr detailliert beschrieben, eine komplette reise durch das  erregte zwischenhirn die  lust auf mehr macht. 

im rechten moment beendet, was nicht jedem gelingt

 gratulation

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Meister Y

Autor. Förderer.

08.03.2026 um 15:31 Uhr

Hallo Robert S, mich haben die Zeilen nicht wirklich abgeholt. Mir waren die ständigen Zeiteinblendungen zu dramatisch und ich habe mich immer wieder gefragt, was denn Dein Protagonist wirklich will und wie man sich wohlfühlen kann, wenn man in so einem Chaos lebt und jemanden braucht, der einen zum Ordnunghalten zwingt. Schade...

Wirklich geschmunzelt habe ich am Schluss, die Realität ist zurück, Schwiegermutter hat angerufen, das gibt einen extra Stern.

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08.03.2026 um 09:44 Uhr

hallo robert,

 

ein einblick in die sicht der/des sub. ich betrachte die welt von der anderen seite und nehme es von meiner partnerin ähnlich so wahr.

 

guter aufbau - die zeitintervalle die immer enger werden - die schlagzahl erhöht sich - eventuell hätte es mit der einen oder anderen kürzen darin die erwartung und das level noch höher gebracht. die sich aufbauende spannung wurde trotzdem gut portiert. allein im "danach" hatte ich das gefühl da fehlt noch was - da war mehr gefühl, relieve etc. der "mir" vorenthalten wurde.

 

danke - gute geschichte - wir haben sie beide genossen.

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poet

Autor. Förderer.

06.03.2026 um 20:07 Uhr

Sprachlich interessante Passagen in diesem ungewöhnlichen Text. Ich fand ihn ansonsten ein wenig langatmig, immer wieder aufräumen, Staub, Spinnweben etc. Nach dem Vorspann hatte ich mir mehr von den inneren Sehnsüchten erwartet, ist es wirklich nur eine "Reinigung"? Was treibt einen Mann dazu, eine fremde Frau zu bezahlen, dass sie ihn eine Stunde lang schindet? Ist es das, was er wirklich will? Nicht mehr?

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Valérian Bourreau

Förderer.

05.03.2026 um 07:43 Uhr

Schwiegermutti beste!

Was für ein grandioser Abschluss der Geschichte.

Mir gefallen die Vergleiche mit einer funktionierenden IT. Sie beschreiben das System eigentlich ganz gut.

Auch die Schilderung der Problematik am Anfang, absolut zutreffend. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass der Protagonist weniger an einem echten Machtgefälle als an einer Befriedigung seiner Bedürfnissen interessiert ist, beschreibt es das Dilemma, mit der devote Männer leben (müssen), doch ganz gut.

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05.03.2026 um 05:05 Uhr

Hallo Robert S ,

 

eine Geschichte wie es das Leben schreibt.

 

Ich fand die Gedanken zu Beginn für mich passend beschrieben.

Ist es doch auch schwer über Kontaktbörsen jemanden zu finden. 

Wobei man besser Ghostbörse schreiben kann....aber das Wort gibt es noch nicht. 

 

Du hast für mich einen wichtigen Punkt genannt:

 

Und überhaupt, der Anteil an dominanten Frauen im nicht professionellen Bereich ist gering, und wenn ich vielleicht einen ersten Kontakt bekomme, hat die Frau überaus klare Vorstellungen

 

Ist es doch wirklich so und oft wird kein Millimeter davon abgegangen. 

Das führt zu Stress- auf beiden Seiten weil es auch viele Männer gibt die es niemals verstehen werden.

Aber dafür ist die Kommentarfunktion an dieser Stelle nicht da.

 

An der Geschichte fand ich es so passend das dass vor der Session so lang beschrieben wurde. Ist es doch so. Hier aufräumen, da etwas besorgen und so viel vorzubereiten . 

Die Gedanken spielen da dann auch noch verrückt.

Das fand ich hier so passend beschrieben durch eine Lange Umschreibung dessen was vorher passiert. 

Die Session wurde nicht beschrieben und das ist es doch auch. Man lebt vorher und ist alles vorbei sind die Gedanken wie weg. 

Wie schriebst Du so schön? Resettet! Auf Null gesetzt. 

 

Genau so ist es auch. Leider aber geht so etwas aufs Portemonnaie wenn man sich dafür eine Prof Dame holt. 

Dabei weiß ich auch nicht.....sind die auch wirklich nur Wunscherfüllungsgehilfen.

 

Schwiegermutti hatte zu allem auch noch angerufen. 

Hoffentlich war es wichtig.

Nur dann gibt es auch eine Ehefrau und ob die darüber bescheid weißt? 

 

Alles im allen, eine schöne Gechichte die zum Nachdenken anregt.

 

Danke schön lieber Robert 

 

Viele Grüße Thorsten

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hanne lotte

Autorin. Förderer.

04.03.2026 um 21:41 Uhr

... und schwupp, ist die Realität wieder da ...

Schwiegermutti ist bestimmt ne nette, aber das ändert nichts.

 

Das Büro hätte meins sein können, die Gedankenspiralen und worst-case-Abwägungen auch. Am Ende ist alles gut gegangen und das System resettet, gereinigt, wieder neu auf Start. Hält hoffentlich ne Weile. Aber das Dilemma bleibt. Und die Lüge.

 

Für Akku am Boden und Festplatte leer gehe ich laufen. 10 - 15 km Trail. Dafür brauche ich nicht aufräumen. Aber das ersetzt auch nicht alles.

 

Danke für einmal frisch durchgekärchert.

hanne

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Herzenswunsch

Autor. Förderer.

04.03.2026 um 16:30 Uhr

Hallo Robert S,

 

dann mache ich wohl mal den Anfang.

Vielen Dank für die Geschichte zum Einstieg in den Mittwoch. 

Ich finde die Geschichte schön geschrieben. Obwohl ich keinen Faible für Tribut fordernde Damen habe konnte mich gut in die Gefühle des Wartenden hineinversetzen, wie er sehnlich auf den einen Moment wartet. Leider fand ich diesen Moment, als sie dann endlich da war, etwas sehr kurz abgehandelt im Vergleich zum Weg dahin, es passte aber am Ende irgendwie doch zum Rest der Geschichte.

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