Die Neigungen des fremden Mannes erscheinen seltsam, aber in überraschender Weise tragen sie ein Stück des vertrauten Gefühls der vergangenen Jahre in sich. Eine seltsame Faszination ergreift Silvi. Beschützt. Behütet. Nur auf andere Weise.
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Eine Entlassung nach mehrjähriger Haft ist nicht so einfach. Denn Freiheit kann auch bedrohlich wirken. Gerade dann, wenn man am Tor erwartet wird von einem Mann, der Vorlieben hat, vor denen man im Knast gewarnt worden ist.
Zwanghaft (Teil 2)
Die Neigungen des fremden Mannes erscheinen seltsam, aber in überraschender Weise tragen sie ein Stück des vertrauten Gefühls der vergangenen Jahre in sich. Eine seltsame Faszination ergreift Silvi. Beschützt. Behütet. Nur auf andere Weise.
Noch immer fällt es Silvi nicht leicht, wirklich frei zu sein. Tag für Tag wächst sie in das neue Leben hinein und fühlt sich am Ende wohl. Trotz Fesseln, Schweiß und eingesperrt sein. Sie hat wieder eine Aufgabe, eine Zukunft, eine Liebe.
Es dauert nicht lange, bis Silvi die Schatten der Vergangenheit spürt. Ihre Hingabe als Sklavin, die Liebe zu ihrem Herrn und alles, was sie in den vergangenen Wochen für sich gewonnen hat, scheinen ihr wieder aus den Händen zu gleiten.
Deine Meinung
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Gut geschrieben. Ein spannender 2. Teil. Mir gefällt es, wie sich die Geschichte entwickelt.
Aber ich hab auch das Gefühl
sie sollte dringend mit einem Psychologen sprechen: Das Haus nicht verlassen zu wollen und ausschließlich in einer Zelle gut zu schlafen, kann doch nicht normal sein.
Ich fand es gelungen das Du aus beiden Personen erzählt hast.
Das macht es so spannend.
Ich mag die Entwicklung von Silvi. Wie Sie sich entwickelt und auch die festen Abläufe im Alltag genießt. Feste Strukturen und der Halt durch feste Rituale bedeuten mir als devoter Mensch sehr viel.
Einfach toll wie Thomas damit umgeht. Wie er mit viel Verständnis und Hingabe, Vertrauen schafft.
Wie er durch kleine Schritte im Leben von Silvia eine Veränderung hervor bringt.
ich beneide Dich um diese Souveränität in Sub-Sprech zu kommentieren. Und ich schwelge, weil ich den Satz mit dem Gestehen so gern in Verhörspielen vernehme. Andererseits höre ich ihn auch wieder nicht so gern, weil ich ja lieber habe, wenn das Verhör ein wenig länger dauert und ich mich gezwungen sehe, andere Saiten aufzuziehen.
Wenn ich dommig kommentiere, schreibe ich so:
"Ohne Zweifel ..."
"Wer mir widerspricht, hat nicht richtig gelesen, ..."
"Jetzt sperrt mal die Ohren auf, ..."
oder so ähnlich.
Ich beneide auch Mirador, weil er so eine sprühende Erzählphantasie hat. Ich müsste mich zügeln, um mich darin nicht zu verheddern und brauch es schlichter. Es ist schade, dass er nicht mehr schreibt (glaube ich). Die Ideen fliegen ihm nur so zu. Oder er sammelt vor dem Schreiben jahrelang. Eins von beidem. Wahrscheinlich die erste Variante.
Und dann ist da noch die Frage mit dem Realismus, oder der Glaubwürdigkeit. Im Bereich der Fantasy gehört zum Deal zwischen Autor und Leser, dass auch das Unwahrscheinliche glaubwürdig ist. Ich persönlich finde Fantasy-Settings im Bereich der Erotik zu künstlich und sie degradieren sich schnell zur Gebrauchsliteratur.
Mirador mixt dann noch ganz reales, soziales Milieu hinein, was das mit der Fantasy dann doch wieder Lügen straft.
Ich muss gestehen, dass mich die Zeilen wirklich in ihren Bann ziehen. Nicht nur weil ich die Erzählweise aus beiden Blickwinkel klasse finde. Nein, auch weil ich die Geschichte wirklich spannend finde. Wobei mich so ein klitzekleines ungutes Gefühl mehr und mehr beschleicht.
Ihre Entwicklung jedenfalls gefällt mir ebenso gut, wie seine klugen, besonnenen Reaktionen. Definitiv bin ich gespannt, wie es weiter geht, will ich wissen, wie er mit ihr umgeht und ob sie es schafft, ihre Psychose hinter sich zu lassen.
Danke für klasse geschriebene Zeilen, bei denen es mich Überwindung kostet, nicht sofort weiterzulesen.
10.06.2025 um 03:39 Uhr
Gut geschrieben. Ein spannender 2. Teil. Mir gefällt es, wie sich die Geschichte entwickelt.
Aber ich hab auch das Gefühl
sie sollte dringend mit einem Psychologen sprechen: Das Haus nicht verlassen zu wollen und ausschließlich in einer Zelle gut zu schlafen, kann doch nicht normal sein.
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