Dann werde ich nicht mit dieser, meiner Entscheidung, hadern und mich immer wieder fragen, ob mein Leben denn anders verlaufen wäre, wenn ich es doch getan hatte. Genauso wenig, wie ich mit allen meinen Entscheidungen nicht hadere. Habe ich doch jede Entscheidung im Leben deshalb getroffen, weil ich zum Zeitpunkt derselben, der Meinung war, dass genau dies das Richtige für mich ist. Warum also im Nachhinein, wenn sich herausstellt, dass es falsch war so zu handeln, oder eben auch nicht zu handeln, dann damit uneins sein. Besser ist es zu den Entscheidungen zu stehen und sich selbst auch eingestehen, dass die eine oder andere eben die Falsche war. Das heisst doch nicht, dass ich nicht zumindest aus dieser Erfahrung gelernt habe und dann bei zukünftigen Enscheidungen auch das berücksichtigen kann.
Was wäre allerdings, wenn eine falsche Entscheidung das Leben einer anderen Person negativ beeinflusst?


14.08.2023 um 10:50 Uhr
Ich stehe gerade vor so einem Weg: Auf 2000 Höhenmeter 10km Karst und Kalkstein vor mir, ein heisser wolkenloser Himmel über mir, nur ich mit mir und die Zweifel im mir, ob ich das bis 16:00 schaffen werde.
Aber da vorne, am Ende des Plateaus, wartet sie. Und das alleine genügt.
Was aber wäre, wenn du diesen Weg, den dir die Göttin vorgegeben hat, nicht gehst, dich einfach davor drückst, aus Angst oder Bequemlichkeit?
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