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Forum - Schwatz - Ledersofa

Begegnungen

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

24.03.2018 um 21:18 Uhr

Ihr Lieben,

stellt Euch vor, Ihr seid unterwegs in der Stadt und ganz unerwartet begegnet Ihr einem Menschen, den Ihr gar nicht kennt - aber von dem Ihr eines sofort wisst: Er (oder sie) ist mit der gleichen Neigung gesegnet. Vielleicht erkennt Ihr es an einem bestimmten Ring, Halsband oder werdet ungewollt Zeuge eines Gesprächs, das sei hier aber egal. Wie würdet Ihr Euch verhalten? Ein stilles Nicken, ein Lächeln? Versuch einer Kontaktaufnahme? Oder so tun, als hättet Ihr es nicht bemerkt?

Viele Grüße

Jona

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26.03.2018 um 13:32 Uhr

Ich würde grundsätzlich erstmal nichts tun. Ich "überfalle"  auch nicht jeden Menschen, der offensichtlich die gleiche Musik mag, das gleiche Hobby hat usw. usf.. Bestimmte Gemeinsamkeiten bedeutet ja auch nicht automatisch, dass man sich sympathisch ist. Um jemanden direkt, quasi auf der Straße, anzusprechen, müssten dann schon noch andere Faktoren stimmen. 

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Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

26.03.2018 um 13:50 Uhr

Ich bin kein großer Freund von Bekenner-Klamotten oder Accessoires, mit Ausnahme von Fan-Bekleidung und Utensilien im Stadion.

Ich frage mich, warum jemand ein BDSM-Kennzeichen so trägt, dass andere die Zugehörigkeit zu (ja, zu was eigentlich?) erkennen. Das ist ein bisschen so, wie wenn jemand seinen Designer-Blazer mit dem Futter nach außen mit sichtbarem Label über die Stuhllehne let und signalisiert, etwas Besonderes zu sein oder sich jedenfalls etwas Besonderes leisten zu können.

Ich mag das nicht, und würde es schon deswegen ignorieren.

Ausnahme auch hier: Öffentliche Veranstaltungen im entsprechenden Kontext (Partys, Stammtische, CSD, Lesungen).

Viele Grüße

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Ambiente

Autorin. Fördermitglied.

27.03.2018 um 14:29 Uhr

Hm, die Frage habe ich mir nie gestellt. Aber ich sähe keine Veranlassung dazu, jemanden anzusprechen, wenn er möglicherweise eine BDSM Neigung hat. Ich weiß ja nicht einmal DOM oder SUB.

Was ich mal sehr spannend fand, war eine Situation auf einer SM-Party in Bonn. In kam mit einem DOM ins Gespräch als mein Schatz, in der devoten Rolle, brav etwas abseits stand und die soeben von meinem Gegenüber die soeben gezüchtigte Subbie ebenfalls etwas  abseits. Das Gespräch begann mit Panikharken,  ging über Schlagarten und endete in dem perfiden Spiel in Worten über mögliche Bestrafungsarten. Unsere beiden Subbies bekamen erst glänzende Augen und gerieten dann aber ins Grübeln, ob wir die Bestrafungen nur in Worten umschreiben oder es ausprobieren wollen.

Nungut, es war nur ein Spiel mit Worten, hat aber immensen Spaß bereitet.

 

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wir lesen uns Ambi

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27.03.2018 um 18:16 Uhr

Ich kann mich dunkel daran erinnern , dass ich vor längerer Zeit jemanden in einem Cafe gesehen habe , der/ die einen Ring der O trug.

Dann war ich mehr damit beschäftigt ob er links oder rechts getragen was denn nun bedeutet und sofort danach mit der Frage an mich selbst ob ich ihn tragen würde? ( was ich bis heute nicht mache) und war dann überhaupt in Gedanken, dass ich gar nicht mehr mit bekam , wie die Person das Cafe verlies.

...soviel zum Thema Ansprechen!

Aber dennoch, sollte ich nochmals in die Situation kommen, würde ich höchstens denjenigen offen ansehen und ggf. lächeln aber mehr nicht.

Lieben Gruß Le Papillon

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Devana

Autorin. Teammitglied.

27.03.2018 um 19:47 Uhr

Mir ist es einmal im Supermarkt geschehen, dass mir eine junge Frau mit einem eindeutigen Halsband entgegenkam. Jetzt weiß ich zwar, dass Halsbänder oft auch als modisches Accessoire getragen werden, aber das war aufgrund seiner Machart (Leder, großer Ring) schon mehr als eindeutig. Was ich gemacht habe? Still in mich hinein gelächelt.

Jahre später lächelte meinerseits mich gleichfalls im Supermarkt immer wieder eine Frau an, die ich nicht kannte. Wir begegneten uns beim Einkauf zwischen den Gängen immer mal wieder und jedes Mal das selbe Lächeln. Als ich Jona darauf hinwies und fragte, ob er vielleicht die Frau kenne, verneinte er, meinte aber, es könne an dem Halreif liegen, den ich trage...

(den Talena, der vielen BDSMlern bekannt ist, aber ansonsten als Schmuckstück durchgeht)

Ich denke also, in den meisten Fällen wird es ein leises Lächeln sein. Lediglich, wenn man ohnehin mit dieser Person ins Gespräch kommt, könnte ich mir vorstellen, dass man versucht, das Gespräch in Richtung BDSM zu lenken.

Viele Grüße

Devana

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Cayt

Autorin.

31.03.2018 um 21:08 Uhr

Mein Partner und ich haben uns kennen gelernt, weil er mit einem Freund hinter mir an der Kasse stand und mit ihm über Fliegenklatschen "fachsimpelte", während bei meinen Einkäufen genau so ein Teil oben auf lag. Hätte ich dabei nicht gewisse Anspielungen genau heraus gehört und dazu mal so nebenbei einen Spruch meiner Seits abgelassen, wären wir einfach nur zwei Fremde geblieben, die zufällig an einer Kasse hintereinander standen und danach sich vielleicht nie mehr über den Weg gelaufen wären.

Von daher kann ich auch schlecht sagen, ich würde niemals deswegen ansprechen.

Nur allgemein halte ich es schon generell so, daß ich nicht einfach Fremde anrede, nur weil man einseitig oder beidseitig irgendwelche Gemeinsamkeiten feststellt.

Es ist eine Sache, ob ich mich u.A. in solch einem Forum hier bewege, mich dabei wie übrige Forenschreiber oute. Eine völlig andere, ob schon ich für mich auf offener Straße nun von einem Fremden darauf angesprochen werden möchte. Ich schau mit Sicherheit länger hin, so wie ich das auch bei  anderen, für mich da grad ins Auge gefallenen Auffälligkeiten, mache. Aber deswegen allein nun den oder die jenige ansprechen, muß ich darum allein noch lange nicht.

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Söldner

Autor. Fördermitglied.

07.04.2018 um 21:02 Uhr

Das ist Privatsache. Ich bemerke es nicht. Das öffentliche Bekenntnis zu sexuellen Neigungen, besonders in einer Überbetonung, empfinde ich als peinlich. Ich mag auch folgende Sätze nicht hören.

 "Ich stehe zu meiner Neigung." 

"Ich bin stolz darauf, das Halsband meines Herrn zu tragen."

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Nachtasou

Autor.

08.04.2018 um 01:55 Uhr

Als Landpomeranze bin ich neulich tatsächlich in einer europäischen Großstadt gewesen, in der mir dauernd Menschen begegnet sind *g. Komischerweise fallen mir in letzter Zeit junge Menschen auf; nicht ohne Neid auf diese selbstverständliche Naturschönheit, Gesundheit und Unter-Sich-Redefreudigkeit. Das mit den zur Schau getragenen Reizen, meine ich, ist inzwischen vertrackt: Einerseits verspielter, und doch gleichzeitig diskreter. Ich spüre keinen Appell, darauf festgenagelt zu werden. Selbst Halsbänder, die ich gesehen habe, waren eindeutig Modeartikel.

"Ich darf so bleiben wie ich bin" ist ein Werbeversprechen für Indiejahregekommene?

Seit ich weiß, dass sich hinter keuschen Rüschenblusen so manche heiße Leidenschaft verbirgt, achte ich nicht mehr auf äußere Zeichen. Perlen sind auch in einer Muschel verschlossen. Die richtigen Perlen meine ich, nicht die Zuchtperlen.

Auf der Straße anquatschen täte ich sowieso nicht, außer wenn ich mich mal wieder verlaufen habe. Im Zug oder in einem Kaffee sieht das anders aus. Aber Hand auf´s Herz: Wann war ich das letzte Mal überhaupt in einem Kaffee, herrje, seit ich eine Espressomaschine mir neurolinguistischer Selbstlernsoftware habe. Da quatsche ich gern mal. Und in einem solchen Gespräch hätte/habe ich auch keine Hemmungen, bemerkt unbemerkt auf ein Accessoire hinzulenken, das vielleicht für Neigungen steht. Manchmal kann ich brutal neugierig sein und verhehle das auch nicht. Mir nimmt man das allermeistens nicht übel, weil ich so harmlos wirke. Junge Menschen dagegen haben einen Riecher, ob man authentisch ist oder nicht, und sie gucken dann nur blöd und verstehen meine Fragen nicht mal. In einem solchen Fall liegt der Fehler immer auf Seiten des Fragenden.

 

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Mai

Autorin.

10.04.2018 um 18:51 Uhr

Ich hab mal ein Mädel gesehen, die war sehr offensichtlich Vormittags im Bus auf der Heimfahrt nach einer heißen Nacht. Sie hatte so einen Schottenrock-Schulmädchen-Mini an und die ganzen Oberschenkel waren übersät von frischen Striemen. Ihr war das megapeinlich und sie hat die ganze Zeit versucht, das mit der Handtasche zu verstecken. Ich musste eben grinsen. Angesprochen hätte ich sie nie, die war eh schon gestresst genug.

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