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Fantasien einer Nacht

Es ist Nacht. Vielleicht schaut er aus dem Fenster. Als eine Frau sein Sichtfeld betritt, beginnt seine Fantasie, eine kleine Geschichte zu malen, die den Augenblick einfängt.

Eine BDSM-Geschichte von Natty.

Bild: KI-generiert, Midjourney (2026)

 

Es ist Nacht, die Lichter der großen Stadt sind, bis auf einige wenige, bereits erloschen. Leergefegte Straßen, an diesem windigen, doch milden Abend.

Eine Frau läuft die Straße entlang, sicher, trotz der Höhe ihrer Absätze, die sich am Klang erahnen lässt. Nicht langsam, keine Traurigkeit in ihrem Schritt, keine Angst ist spürbar. Sie kennt ihren Weg. Aber alleine, alleine ist sie nicht.

Die Blicke, die sie beobachten, sind aufmerksam, registrieren jedes noch so kleine Detail. Werden von ihren schlanken Beinen in den schwarzen Perlonstrümpfen und den dazu passenden High Heels angezogen. Angezogen, wie die Motten vom Licht.

Würde doch nur ein Windstoß unter ihren Rock gleiten, bestimmt könnte man die Ansätze der Strapse sehen, die ihre Rundungen wahrlich vorteilhaft in Szene setzen würden. Weißes, festes Fleisch, umgeben von schwarzer Spitze. Makellos, ohne Spuren.

Die Blicke werden gieriger, können sich nicht abwenden, nicht aufhören, der Fantasie ihren Lauf zu lassen.

Gespannt darauf, wie es weitergeht?

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.04.2026 um 12:59 Uhr

Zu diesem Beitrag im Forum.

11.03.2026 um 15:38 Uhr

Hallo Natty,

 so eine schön geschriebene Geschichte.

 

Was aus Beobachtung und Phantasie so alles entstehen kann.

Ja Phantasie und Träume sind so was schönes.

Danke für diese schöne Geschichte 

 

LG 

Herz Dame

Zu diesem Beitrag im Forum.

10.03.2026 um 23:36 Uhr

Schön beschrieben wie der Voyeur sich in seinen Phantasien verliert.

Zu diesem Beitrag im Forum.

Queeny

Förderer.

10.03.2026 um 16:41 Uhr

Hallo liebe Natty,

eine wunderbare Geschichte, die mein Kopfkino beflügelt hat, was braucht es mehr um zu träumen. Ich habe deine Geschichte nun 2 mal gelesen und sie wird immer besser, sagt mein Kopfkino! Ich mag diese Geschichte sehr!

Dankeschön fürs lesen lassen.

Herzliche Grüße Queeny 

Zu diesem Beitrag im Forum.

Natty

Autorin. Förderer.

03.03.2026 um 21:37 Uhr

Vielen Dank euch allen 

 

Es freut mich, dass die Geschichte so sehr die Phantasie anregt und so viele unterschiedliche Bilder dabei zu entstehen scheinen.

Ich wünschte, ich könnte diese jeweils malen, was für ein toller Bildband könnte daraus entstehen.

VG Natty

Zu diesem Beitrag im Forum.

poet

Autor. Förderer.

03.03.2026 um 16:30 Uhr

Ja, Meister Y, diese Schweißtropfen, was muss der Mann Adleraugen haben!

Aber vielleicht hat er sie sich einfach nur dazugedacht? Herrlich dieser Text, fällt wohltuend aus dem Rahmen der vielen Real-Beschreibungen. Die Idee, mal alles nur im Kopf abspielen zu lassen, ausgelöst von einigen kurzen Blicken auf eine Unbekannte, das hat mich fasziniert. Ich bin sicher, ich muss diesen Text noch einmal lesen!

Zu diesem Beitrag im Forum.

Crazy Joker

Förderer.

02.03.2026 um 04:14 Uhr

In dieser Nacht wäre ich auch gern in den dunklen Strasse unterwegs gewesen.

 

Hallo Natty,

Super schön geschrieben, beflügelt die Fantasie und lädt zum Träumen ein.

Schön verträumte Grüße

Zu diesem Beitrag im Forum.

28.02.2026 um 11:44 Uhr

Hallo Natty,

 

tja ... hätte, würde, könnte. So eine schöne Gedanken-Geschichte. 😊

 

Hat mir gut gefallen, auch die schönen Formulierungen.

 

Viele Grüße

lizzy lu

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26.02.2026 um 20:44 Uhr

Eine kleine, ganz feine Geschichte. Unaufgeregt zum Träumen einladend. Mag ich sehr!

Zu diesem Beitrag im Forum.

Yuria

Autorin. Förderer.

26.02.2026 um 14:32 Uhr

Liebe Natty,

 

endlich mal der erste Text, den ich von dir lese und gleich auch noch gehört habe. Wunderbar, muss ich sagen! 

 

Schön, fast poetisch formuliert und lädt ein bisschen zum Träumen und Mitfiebern ein. Eigentlich scheint diese Aufteilung in "Ich hier" und "Du dort" klar zu sein und doch scheinen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu verschwimmen. Gefallen hat mir auch, dass man eigentlich über den stillen Beobachter nichts erfährt. Ist es ein selig vor sich hinträumender, unschuldiger (?) Mensch, der nur durch Zufall und aus sicherer Entfernung hinter seiner Gardine hervorlugt, weil er nicht schlafen kann? Oder ist es eine gefährlichere Variante, eine Art Jäger, der ganz gezielt diese eine unbekannte Schönheit ins Visier genommen hat, ihr vielleicht sogar folgt und sich lauernd von Hausecke zu Hausecke schleicht? 

 

Auf jeden Fall lässt die Story Raum für Spekulation und jedes Herz höher schlagen, das es ein bisschen düsterer mag. Dafür Hütchen ab von mir!

 

Grüßchen

Yuria

Zu diesem Beitrag im Forum.

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