Corinna steht vor der schwierigsten Aufgabe, die ihr Dom ihr je abverlangte. Sie soll sich von ihrem wallenden, roten Haar trennen. Die Versuchung, alles durch ihr Safeword zu beenden, ist groß.
Schweißgebadet wachte Corinna mitten in der Nacht auf. Ihr Puls raste, wieder drehten sich ihre Gedanken nur um das Eine. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass ihr ein bisschen mehr als vierundzwanzig Stunden blieben, um eine Aufgabe zu erfüllen, die Peter, ihr Mann, aber eben auch ihr Dom, ihr gestellt hatte. Bevor er am Montagmorgen zu einer Tagung gefahren war, hatte er sie beim Frühstück damit konfrontiert, ihr eine Frist gesetzt und ihr sogar ein Bild in die Hand gedrückt. Corinna war nicht nur erschrocken, nein, sie war schockiert von dem, was er von ihr erwartete. So sehr, dass sie es noch nicht einmal geschafft hatte, mit Peter über sein Verlangen zu sprechen. »Du weißt, dein Safeword lautet ›Rot‹ ...«, hatte er ihr ins Ohr geflüstert, nachdem er ihr einen Abschiedskuss gegeben hatte. Dabei wusste er genau, dass am Wochenende die Hochzeit seiner Schwester Petra stattfinden würde, dass Corinna keine Chance hatte, dieses Familienevent abzusagen, und bei der Feier nicht nur die Familie, sondern auch viele ihrer Freunde aus der Szene anwesend sein würden. Petra war durch und durch submissiv und ging mit ihrer Neigung viel offener um als sie.
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Die Grschchte hat einen schönen Spannungsbogen, man weiß bis kurz vor dem Schluss nicht, um was es geht, worin diese schwierige Aufgabe besteht, die Corinna so unglücklich macht. Und so litt ich mit ihr bis zur Auflösung im Frisörsalon. Auf den Punkt hin geschrieben, das mag ich sehr.
Allerdings hätte ich mich mit „ Miststück“ nicht zufrieden gegeben. Das mindeste wäre gewesen, die Haare trotzdem abzuschneiden (immerhin ist Sinéad O‘Connor eine sehr schöne Frau, mit der ich mich gerne vergleichen ließe).
Im Ernst: Ich wäre nach der Aktion nicht stolz, sondern komplett angefressen gewesen. Für mich wäre solch ein Spielchen ein ernster Vertrauensbruch. Woher weiß ich bei der nächsten Aufgabe, ob es nicht doch wieder ein Test ist. Oder ein Scherz.
Jedenfalls - ich wäre in Jeans zum Event gekommen.
diese Geschichte war eine der ersten, die ich gelesen habe, nachdem ich mich auf den Schattenzeilen angemeldet hatte und irgendwie hatte ich in Erinnerung, ich hätte sie bewertet. Habe ich aber gar nicht, das hole ich jetzt also mal flugs nach
Noch einmal kurz überfliegen hat gereicht, denn ich habe sie noch sehr gut im Gedächtnis. Schon allein, weil ich mein Leben lang ebenfalls rote Haare hatte
Und weil ich schrecklich mitgelitten habe, dass sie ihre Haare abschneiden sollte. Haare abschneiden ist für mich nämlich genau so schlimm, wie Bäume fällen für Idefix.
Und dann meine Erleichterung, als es sich aufgelöst hat. Mistkerl wäre noch da noch mein harmlosestes Wort gewesen
Ich habe den Titel und dann die Zusammenfassung darunter gelesen, dann nochmal höchst ungläubig nach dem geschätzten Autor geschaut und bin Dir dann völlig auf den Leim gegangen! Das ist ja so ein fieses Lesevergnügen! Danke.
Deine Story ist kurz, knackig und echt fesselnd! Die ganze Zeit hab ich überlegt, was für eine Frisur sich Corinna nun machen soll! Ich hatte eine Vermutung, aber....
Dieser Zwiespalt ihrem Mann/Dom zu gefallen und dann ihre Entscheidung!
Ich mag deine Geschichte und habe mit deiner Protagonistin mit gezittert, in der Hoffnung, das es nicht allzuschwer sein wird ihrem Herrn zu gehorchen. Der Spannungsbogen hat sich durch die ganze Geschichte gespannt. Ich wurde abgeholt und mitgenommen, und mein Kopfkino hat mir unzählige Vorschläge gemacht um was es sich handeln könnte. Auf die geniale Idee mit der Glatze bin ich aber nicht gekommen. Vielleicht deswegen nicht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Herr so etwas von seiner "geliebten" Frau/Sub erwarten und verlangen würde.
Ich habe mich mit deiner Protagonistin dann mitgefreut, dass es nur ein Test war und sie ihn bestanden hat.
Dankeschön für diese tolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.
das konnte ich nicht ahnen - dann ist es wohl sein eigener Fehler! Oder war das nur gedacht als Zusammenfassung für den Lektor, wie ihr es ja wünscht? Egal, jetzt ist es halt passiert. Die Story ist jedenfalls gut!
15.02.2026 um 16:02 Uhr
Die Grschchte hat einen schönen Spannungsbogen, man weiß bis kurz vor dem Schluss nicht, um was es geht, worin diese schwierige Aufgabe besteht, die Corinna so unglücklich macht. Und so litt ich mit ihr bis zur Auflösung im Frisörsalon. Auf den Punkt hin geschrieben, das mag ich sehr.
Allerdings hätte ich mich mit „ Miststück“ nicht zufrieden gegeben. Das mindeste wäre gewesen, die Haare trotzdem abzuschneiden (immerhin ist Sinéad O‘Connor eine sehr schöne Frau, mit der ich mich gerne vergleichen ließe).
Im Ernst: Ich wäre nach der Aktion nicht stolz, sondern komplett angefressen gewesen. Für mich wäre solch ein Spielchen ein ernster Vertrauensbruch. Woher weiß ich bei der nächsten Aufgabe, ob es nicht doch wieder ein Test ist. Oder ein Scherz.
Jedenfalls - ich wäre in Jeans zum Event gekommen.
Danke für das Safewort
hanne
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