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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten und Gedichte

'Ich will doch nur spielen ...' von Florentine

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte 'Ich will doch nur spielen ...'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Ich will doch nur spielen ...

von Florentine

Fünfzehn Minuten. Verdammte fünfzehn Minuten gibst du mir, um rechtzeitig an der alten Fabrik zu sein. Noch völlig überrascht von deinem Anruf versuche ich hastig, mich meines Kleides und meiner Unterwäsche zu entledigen. Ich muss mich beeilen. Doch verdammt, wo ist mein Autoschlüssel?

Die BDSM-Geschichte lesen: Ich will doch nur spielen ... von Florentine

29.10.2022 um 00:33 Uhr

Ich mag das Setting, das du beschreibst und mir gefällt auch dein Schreibstil sehr gut. Inhatlich lässt mich die Geschichte allerdings ein wenig ratlos zurück. Unpünktlichkeit ist für mich ein Fall von Respektlosigkeit, insofern verstehe ich nicht, was es damit zu tun hat, dass sie "nur spielen" möchte. Auch wer spielt, kann ein gutes Benehmen haben. Falls sie nur spielen will, dann verstehe ich nicht, warum sie sich als erwachsener Mensch überhaupt Vorgaben zur Lebensführung machen lässt. Ich ahne, dass es in der Geschichte genau um diesen Widerspruch gehen soll, hätte dafür aber mehr Kontext zur Beziehung der beiden und ihren Wünschen gebraucht. Ich meine auch, dass eine verlassene Halle mit Eisenketten zwar ein guter Ort zum Spielen, aber nicht der beste Ort für Beziehungsfragen ist. Dennoch möchte ich dir vielmals für das Teilen der Geschichte danken - das Setting hat meine Phantasie auf jeden Fall angeregt

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Queeny

Förderer.

29.10.2022 um 09:55 Uhr

Liebe Florentine!

Dein Debüt hier war ein Volltreffer, ich fand deine Geschichte total spannend. Du hast ihre Gefühle und das Szenario so gut beschrieben, dass ich daß Gefühl hatte, dort in der Halle selbst anwesend zu sein.

Volle Sternenzahl für diese tolle Geschichte. 

Liebe Grüße Queeny

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sanfter Oldie

Gelöscht.

29.10.2022 um 13:40 Uhr

...spannend aufgebaut ! Man spürt den Hintergedanken: "Ich will mehr!"

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Sizilia Luber

Autorin.

29.10.2022 um 18:04 Uhr

Vielen Dank für die Geschichte, Florentine. Ich bin am Anfang nicht ganz rein gekommen, eine hektische Situation, in die man als Leser geworfen wird und für mich leuchteten ein paar Fragezeichen auf, aber die haben sich schnell gelegt. Die Handlung an sich hat mich gefangen genommen, es gibt einen guten Spannungsbogen, der sich hält. Das Ende hat mich überrascht, aber es hat mir gut gefallen.

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Florentine

Autorin. Förderer.

29.10.2022 um 22:00 Uhr

Hallo Noreia!

Herzlichen Dank für dein Feedback!

Ja, klar ist es genau dieser Widerspruch um den es geht. Die Protagonistin stürzt sich in ihrer Euphorie ziemlich naiv und leichtfertig in genau diese Beziehungskonstellation, daran glaubend, dass das schon irgendwie klappen wird. Dabei hat sie jedoch nur den vergnüglichen Teil des Ganzen vor Augen und blendet tragischerweise auch, etwas von ihrer Arroganz getragen, die Ansprüche ihres Herrn an diese Beziehung aus. Womöglich hätte mehr Hintergrundwissen für den Leser tatsächlich dazu beitragen können, dies besser zu erfassen.

Und das eine Fabrikhalle im realen Leben kein geeigneter Ort zur Beziehungsklärung ist, da bin ich voll bei dir. Aber dafür ist‘s eben auch eine Geschichte.

Viele Grüße, 

Florentine

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29.10.2022 um 22:32 Uhr

Sehr schön, ....... ob und wie es wohl weitergeht??

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30.10.2022 um 02:26 Uhr

Erziehung beginnt im Kleinen. So ist es nun einmal. Idee gefällt mir, die Umsetzung in großen Teilen auch. Das Geschehen ohnehin. Die Sprache entbehrt gelegentlich ein wenig der Flüssigkeit, aber insgesamt kann ich damit leben. Über eine Metapher dachte ich ein wenig länger nach. Über die Gefühle von Wild bei Jagd und Abschuss. Da die Pirsch von diesem unbemerkt vonstatten gehen soll, hat es wohl in vergleichbarer Situation keine. Denn es weiß ja nicht, dass es gleich erlegt werden wird.

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Yuria

Förderer.

30.10.2022 um 12:18 Uhr

Liebe Florentine,

vielen Dank für deine Veröffentlichung, die ich sehr gelungen finde. Sie liest sich spannend und lässt - zumindest für mich - dennoch ein bisschen die Frage offen, ob es denn wirklich ein Abschied auf Dauer zwischen den beiden Protagonisten ist. Andererseits scheinen sie doch deutlich verschiedene Ansprüche an diese Beziehung gestellt zu haben.

Das Setting in dieser Halle finde ich interessant, musste auch eine Weile darüber nachdenken, wie es mir wohl selbst in dieser Situation gehen würde. Ja, sie war 4 Minuten zu spät am Treffpunkt, allerdings fragte ich mich, ob nicht viele Frauen, die nachts (vermeintlich) alleine und halbnackt in einer Fabrikhalle stehen, nach einer halben Stunde des Wartens etwas „unruhig“ werden oder sich Sorgen machen würden, dass vielleicht irgendwas ganz anderes schief gelaufen ist.

Sein Verhalten war dann offenbar sowas wie eine Abstrafung. Ich blieb einen Moment daran hängen, dass er sie erst diese Kiste aus seinem (!) Auto holen lässt, um sie dann selbst später wieder dahin zurück zu tragen. Anscheinend benötigte er sie für seinen etwas theatralischen Abgang, der mir dann doch ein wenig skurril erschien.

Insgesamt aber eine sehr gelungene und lesenswerte Geschichte!

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sanfter Oldie

Gelöscht.

30.10.2022 um 13:51 Uhr

Ein Funken Hoffnung bleibt

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Florentine

Autorin. Förderer.

31.10.2022 um 11:18 Uhr

Liebe Leser/innen meiner Geschichte,

herzlichen Dank an Euch für das Teilen Eurer Eindrücke und all die erfreulichen und auch kritischen Anmerkungen!

@ Yuria

Es war auch meine Intention, dass der ein oder andere Leser vielleicht darüber nachdenkt, ob es sich wirklich um einen endgültigen Abschied handelt, wenngleich dies, wie Du ja auch argumentiert hast, das wahrscheinlichste Szenario sein wird.

Auch ist es möglich, dass der Protagonist vorab gar nicht die Absicht hatte, die Beziehung oder nur das Spiel an dem Abend zu beenden. Doch ihre wiederholte Unpünktlichkeit hat für ihn dann womöglich das Fass zum Überlaufen gebracht und in ihm erst im Verlauf des Geschehens den Entschluss reifen lassen, dem Ganzen diese Richtung zu geben. Und dann lässt er sie zunächst die Kiste holen, um sie glauben zu lassen, dass sie „ihr“ Spiel bekommen wird.

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